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**** Kandidaten für die Kirchenratswahl eingestellt (unter news "heuer Kirchenratswahlen")****

Kirchenrenovierungen und -umbauten

Folgende Arbeiten wurden durchgeführt:

 

1811  Es war aufgezeichnet, dass das 18 Schritt lange und 12 Schritt breite Mesnerhaus, das gänzlich baufällig und eingestürzt war, verkauft werden sollte. Ein Lorenz Schmaißer aus Gaishauben, ein Vorfahr der jetzigen Familie Schmaißer in Oberharthausen, hatte am 22. Februar 18121 - 100 Lot geboten, hat aber am 21. März sein Gebot zurückgenommen. Wahrscheinlich wurde das in der Nähe der Kirche stehende alte Mesnerhaus von den Dorfbewohnern abgebrochen.
1843  Es wurde berichtet, dass die Kirchenstühle sehr schadhaft seien und auf verfaultem Rost und morschem Bretterboden stehen. Es sollen vier weitere Stühle hinzukommen, weil sie für das Kirchenvolk höchst notwendig sind. Schreinermeister Radlmayer aus #Geiselhöring baute die Stühle für 80 Gulden ein.
1853  Es wurde ein Gutachten über eine neue Orgel erstellt. Ein Angebot des Orgelbaumeisters Max Merz wurde vorgelegt, wobei eine neue Orgel 315 Gulden kosten würde und bei Überlassung der alten Orgel nur 250 Gulden bezahlt werden müssten. Die alte Orgel war nciht mehr reparierfähig. Der Orgelbauer Anton Ehrlich ging auf das Angebot des Max Merz ein und erhielt den Auftrag zum Bau einer neuen Orgel zum Preis von 250 Gulden.
1857 Es waren Reparaturen am Kirchturm notwendig. Ein Kostenangebot des Mauerermeisters Karl Hofmeister aus Straubing lag vor: Mauererarbeiten 471 Gulden und 39,5 Kreuzer, Zimmererarbeiten: 19 Gulden und 36 Kreuzer, Spenglerarbeiten: 72 Gulden und 58 Kreuzer, Kostenvoranschlag: 5 Gulden, Gesamt: 569 Gulden und 13,5 Kreuzer
1879 Der Mauerermeister Franz Dendl aus Straubing hat einen Plan für die Erhöhung des bisherigen Turmes entworfen und den bisherigen Turm planmäßig erfasst. Vorbild war der Kirchturm in Atting, der 1856 - 1858 nach dem Gesschmack der damaligen Zeit eine gotische Pyramidenform erhalten hatte. Die Gemeinde und Kirchenverwaltung holte nun die Angebote ein. Bezirkstechniker Mahkorn, Straubing, schätzte die Kosten auf ca. 2500 Mark.
1882 Es wurde folgender Beschluss gefasst: Der unansehnliche und mit Schindeln gedeckte Turm ist zu erhöhen und mit einer Pyramide zu versehen. Die Gemeinde beschaffte unentgeltlich das Holz, organisierte dazu die Spanndienste . Pfarrer Weinzierl aus Atting leistete einen freiwilligen Beitrag von 500 Mark, der Privatier Josef Überreuter in Straubing und dessen Schwester Anna 400 Mark, der Schmied Paul Greschl 100 Mark und der Musiker Johann Bogenberger 60 Mark. Es werden auch noch andere Spenden erwartet. Von den Bürgern des Dorfes wurden 25 Pfennige Umlage erhoben (wahrscheinlich 25 Pfennig Umlage pro Tagwerk). Die Gemeinde bürgte für den Gesamtbetrag.
Der Zimmermeister Max Scheuerer aus Straubing erhielt mit seinem Gesamtangebot den Zuschlag: Mauererarbeiten 954 Mark, Zimmererarbeiten: 498,69 Mark, Schieferdeckarbeiten: 273 Mark, Spenglerarbeiten: 310 Mark, Schreinerarbeiten: 163 Mark, insgesamt gab es den runden Betrag von 2200 Mark.
Max Scheuerer vollendete am 24. September 1882 seine Arbeit und stellte 2435 Mark in Rechnung.Die Kirchenverwaltung unter Dr. Schlegl, Pfarrer, Kirchenpfleger Schmaißer, Bogenberger, Amann, beharrte jedoch auf die Konventionalstrafe, da der Turm nicht fristgerecht fertig wurde und auch nicht planmäßig gearbeitet wurde. Wie jedoch der Rechtsstreit ausging ist nicht bekannt.
1884 Restaurierung der zum Teil eingestürzten Friedhofmauer. Die Friedhofsmauer war einsturzgefährdet, der Verputz war abgefallen, es war keine Abdeckung mehr vorhanden. Die Durchführung der Arbeiten übernahm der Mauerer Rappl in Pilling um 500,79 Mark.
1898 Es stand die Ausmalung und die Neufassung der inneren Einrichtung an. Die Arbeiten sollen einem fähigen Fachmann übergeben werden. Der Kirchenmaler Max Merz erhielt den Auftrag zu einem Preis von 1316 Mark. Das Gewölbe des Presbyteriums wurde zartblau getüncht, und mit echten Goldsternen verziert. Der Hauptbogen des Presbyteriums wurde mit kirchlichen Ornamenten bemalt. Die Fensterlaibungen und die Hohlkehle zum Plafond erhielten die Ornamente in Pflanzenform. Sämtliche Statuen, der Hochaltar, Christus am Kreuz, wurden zugleich gefasst, marmoriert und zum Teil vergoldet. Zugleich wurde Solnhofer Marmorpflaster um 140 Mark neu verlegt.
1901 Reparaturen an der Kirche: Schadhafter Verputz am Turm, sowie der Gesimse und die Uhrschilde an der Süd- und Westseite sollen repariert werden. Auch der Verputz dan der Kirche und der Friedhofsmauer kann mit wenigen Mittelnm erstellt werden. Die Anbringung der Dachrinnen  und Traufpflaster kann mangels flüssiger Mittel nicht ausgeführt werden.
1902

Restaurierung der Kirche: Die Regierung drängt auf die Durchführung der Arbeiten. Dies konnte nur mit Hilfe eines Darlehens finanziert werden. Neueindeckung der Kirche, Neulattung mit Biberschwanzplatten. Legung eines Bretterbodens und neue Dachrinnen, Anlage eines Traufpflasters, Kostenangebot: 2600 Mark. Wer die arbeiten ausführte ist leider nciht bekannt.

1918 Anläßlich des Goldenen Priesterjubiläums des BGR Engelbert Käß in Atting wurde die Filialkirche Oberharthausen einer "stilgerechten Renovation" unterzogen. Die Arbeiten wurden im Juli 1918 von der Firma Hans Loibl, Atelier für kirchliche und profane Kunst, Stadtamthof in Rergensburg durchgeführt.
 
 

Englbert Käß 50jähriges Jubiläum

 

1936 wurde das Langhaus der Kirche nach Westen hin um drei Meter verlängert, außen und innen von Mauerermeister Schütz aus Metting verputzt und renoviert. Die notwendige Restaurierung im Kircheninnern vollzog der aus Perkam stammende Kunst- und Kirchenmaler Ludwig Buchner, München. Das Geläut der Kirche besteht schon sehr lange und sit mit drei Glocken ausgestattet; aus der Kleinen St. Familia, der St. Josefs und der St. Andreas-Bartholomäus-Jakobus-Glocke. Dazu ist zu bemerken, dass die zwei größeren Glocken im Weltkrieg 1914/18 zu Kriegszwecken abgeliefert werden mußten. Erst im jahre 1925 konnten sie wieder von der Kirchengemeinde Oberharthausen gekauft und ersetzt werden. Auch im zweiten Weltkrieg 1939/45 wiederholte sich die Ablieferung dieser zwei Glocken, die aber im Jahre 1946 bereits wieder ersetzt werden konnten.
Im Pfarrstadel in Atting lagerte Beutekupfer aus dem vergangenen Krieg. Durch die Initiative des Attinger Pfarrer Schrems wurde dieses Kupfer an die Fa. Hamm in Regensburg geliefert., die sich dafür verpflichtete, die abgelieferten Glocken der Pfarrkirche Atting und der Filialkirche Oberharthausen kostenlos zu liefern.
1952/53 Anlässlich der Primizfeier des aus Oberharthausen stammenden Pfarrers H.H. Josef Schmaißer wurde der Putz an Turm und Kirche durch Firma Wiesmüller, Dürnhart, und innen von Fa. Müller, Straubing, erneuert; Neutünchung der Kirche durch Kirchenmaler Reff in Straubing
1959 Neubau der Sakristei an der Südseite der Kirche; die bisherige Sakristei am Turm wird zum Leichenhaus von Firma Rossmeir, Perkam, öumgestaltet

 

1963 wurde der alte Holzglockenstuhl von der Firma Gugg ersetzt durch einen neuen Metallglockenstuhl und die Fa. Perner, Passau, richtete ein elektronisch gesteuertes Läutwerk ein. Die Fa. Neher und Söhne stellte die mechanisch tätige Turmuhr auf eine automatisch - elektrionische Steuerung um. Die Gesamtkosten dieser Neuerungen sind leider nicht bekannt.
Bei der Bombardierung am 5.Februar 1945, wo es drei Tote, Verletzte und viel Gebäudeschäden gab, gingen auch die Fensterscheiben der Kirche zu Bruch. Die Fa. Weichselgärtner , Geiselhöring, behob notdürftig die Schäden mit normalem Fensterglas.
Erst im Jahre 1976 wurde von der Fa. Schwarzmeier, Regensburg, neues echtes Antik - Göthe - Glas eingesetzt. Die Kosten dieser neuen Fensterscheiben wurden durch Spenden der Kirchengemeinde aufgebracht. 
1964 Die Turm- und Kirchenfassade wird ausgebessert und gestrichen von der Fa. Gerhard Hoffmann, Metten.
1965 Erweiterung des Friedhofes gegen Süden und Neuerbauung der gesamten Friedhofmauer;
neue Grabordnung
1967 Kirchengestühlinstandsetzung; Einbau von Glockengeläut-Maschinen durch Fa. Perner, Passau
1974 Eindeckung des Turms in Kupferblech, die alten Schieferplatten wurden entfernt, Fa. Zambelli, 15591,95 DM
1975 Turmfassadeninstandsetzung durch Gebr. Zambelli für 5977,87 DM
1976 Einbau eienr neuen Kirchenheizung durch die Fa. Trost, Osterham. Erneuerung des Holzbodens und des Kirchengestühls durch die Schreinerei der Justizvollzugsanstalt Straubing, Erneuerung der Kirchturmeingangstüre durch die Fa. Jerchel, Pilling und das Anbringen neuer Ornamente an der Empore, durch die Fa. Härtenberger, Perkam. Die anfallenden Mauererarbeiten wurden durch Fa. Rappl, Mötzing, und die anfallenden Malerarbeiten durch die Fa. Troppmann, Geiselhöring, durchgeführt. Die Restaurierung der Altäre und der Innenausstattung übernahm die Fa. Kalling.Einbau neuer Fenster in Antikglas. Sämtliche Schreiner-, Blech- und Mauererarbeiten 16635 DM.
1979 Innenrenovierung der Kirche; Neufassung des Altars und einiger Figuren Johann Kallinger Regensburg, 34359,42 DM
  Kirchenrenovierung 27.7.1979 SR Zeitung
1995

Sanierung der Filialkirche St. Margaretha - Architekt Glier, Straubing
Baumeister– und Gerüstarbeiten, Fa. Janker, Pilling mit Regiearbeiten 232.157,13 DM
Zimmerer- und Holzarbeiten, Fa. Oswald Kregel, Bergstorf 62.468,21 DM.
Bei der Durchführung der Arbeiten zeigten sich größere Schäden. 2 Hauptauflager der
Dachkonstruktion waren komplett vermorscht und verfault, z.T. auch im Bereich der
Dachfüße. Gesimse im Turmbereich waren desolat. Die dreieckigen, gemauerten
Giebelfelder am Turm mussten neu aufgemauert werden.
Dachdeckungsarbeiten, Fa Leutner und Gruber, Straubing 51.120,72 DM
Spenglerarbeiten, Fa. Hans Thanner, Straubing 19.766,87 DM
Malerarbeiten, Fa. Fritz Troppmann, Geiselhöring 15.812,31 DM
Turmuhr Rauscher, Regensburg 14.572,96 DM;

Es fand die große Generalinstandsetzung der Kirche statt. Bauplaner und Bauleiter dieser Maßnahem war der Architekt Rainer Glier aus Pilling, der in ienger Zusammenarbeit mit dem Amt für Denkmalschutz und der Bauabteilung der Diözöse Regensburg, agierte. Die Fa. Kregel, Bergstodrf, musste arbeitsaufwendig den Dachstuhl der Kirche und des Kirchturmes ausbessern und erneuern. Das Kirchendach wurde mit neuen Kirchenbiberziegeln eingedeckt und die Treppen im Kirchturm erneuert. Die Fa. Janker, Pilling, führte söämtliche Mauerer- und Putzarbeiten aus, un ddie Fa. Troppmann, Geiselhöring, erledigte die anfallenden Malerarbeiten. Die Gesamtkosten dieser Generalsanierung betrugen 554 000 DM. Die genannten Gesamtkosten wurden mit Zuschüssen der Bischöflichen Finanzkammer Regensburg, der Stadtgemeinde Geiselhöring, des Landkreises Straubing-Bogen, und des Amtes für Denkmalschutz zum großen Teil abgedeckt. Trotzdem verblieb der kleinen Kirchengemeinde Oberharthausen noch ein ansehnlicher Betrag, der sofort , und auch in den kommen Jahren noch hindurch, mit Spenden aufgebracht werden mußte. Die Kirchengemeinde Oberharthausen, die Kirchenverwaltung mit H. H. Pfarrer Hans Buchner, Perkam, und Kirchenpfleger Johann Schmaißer haben Großes geleistet.

2000 Anbau eines Windfangs an der Westseite der Kirche
2002 Anschaffung einer Lautsprecheranlage
2007  Trockenlegung der Kirchenmauer
2008  Neue Kirchplatzgestaltung (Treppe im Osten neu gelegt, Behindertenaufgang neu und Bepflanzung dazu)
2010  Anschaffung von neuen Ruhebänken im Friedhof
2011  Renovierung des Kirchturmkreuzes durch die Fa. Zambelli
2011  Erweiterung der Kirchenorgel durch Herrn Bodo Durczok, Orgel-und Harmoniumbauer  Deggendorf
2012  Trockenlegung der Kirchenmauer außen
2013  Anschaffung einer Liedanzeige in der Kirche
2013  Kirchenmauer außen und innen neu gestrichen (Fa. Bayerl, Geiselhöring)
2014  Ost- und Nordseite des Kirchturms wegen Eierwurfs an den Turm neu gestrichen (Fa. Bayerl, Geiselhöring)
2014  Grundrenovierung des Kriegerdenkmals (Schmutzentfernung mit Fräse und chemischen Mitteln,  Grabumran-
 dung neu gesetzt, offene Fugen neu verschlossen, sämtliche Inschriften neu mit schwarzer Farbe gefasst)
2015  Umfassene Instandhaltungsmaßnahme am Kirchturm (Gesims, Kirchenuhr, Malerarbeiten) durchgeführt
2015  Neue Türe in das Leichenhaus eingebaut und Innenraum neu gestrichen
2016  Restaurierung des Missionskreuzes an der Aussenseite der Kirche durch Kirchenmalerin Frau Angela  Ramsauer ; Weihe durch Herrn   Pfarrer Schmaißer

2017


2017

 

2017

 

Außentüre der Sakaristei durch Fa. Peintner aus Laberweinting durch schwere Eichentüre ersetzt 

Sanierung des Kamins der Sakristei nach der Feuerschutzverordnung (neues Edelstahlrohr, neue Kamintüre, Wasserablauf gegen   Regenwasser, Kamin mit Kupfer verblecht, Abdeckung angebrcht) durch die Fa. Storch Pilling

Malerarbeiten in der Sakristei (Türe und Kamin), sowie Anstrich der Leichenhaustür und Entfernen von Schimmelflecken im Leichenhaus durch die Firma Bayerl Geiselhöring.

Viele dieser Arbeiten konnten oftmals nur in Form von Gemeinschaftsarbeiten bewältigt werden, zu denen die Oberharthausener stets bereit waren. Im Bewußtsein um die geschichtliche Verantwortung ist es Ihnen zu verdanken, daß die Kirche St. Margaretha heute in diesem Glanz erstrahlt.

Quellenangaben:

Orts- und Hofgeschichte von Oberharthausen von Herrn Pfarrer Josef  Schmaißer

Die Geschichte der Gemeinde Perkam  von Albert Ammer,  Perkam

Dorfchronik anlässlich der Fahnenweihe 1979  

 


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