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Die Kirchengeschichte von Oberharthausen

 

Die Kirche St. Margaretha und Friedhof
 
Die Dorfkirche in Oberharthausen ist eine gotische Anlage des 14. Jahrhunderts, die der Hl. Margaretha geweiht ist. Zusammen mit dem Friedhof, der bereits 1508 ausdrücklich im Regensburger Visitationsprotokoll erwähnt wird, steht die Kirche auf einer kleinen Anhöhe von etwa 2 m mitten in der Ortschaft. Dieser kleine Hügel wurde offensichtlich künstlich angelegt. Früher wurden Kirchen gern auf Hügel erbaut, somit könnte dies einer der vielen Gründe gewesen sein. Möglich ist auch, da Oberharthausen von jeher unter einem hohen Grundwasserspiegel  litt, daß man die Toten nicht im Grundwasser beerdigen wollte. Eine andere Erklärung könnte die Nutzung der Anlage als sogenannte Fliehburg sein, in der sich die Ortsbewohner bei feindlichen Raubüberfällen retten konnten.
Die Anlage selbst besitzt nach einer Friedhoferweiterung von 1965, in deren Zuge die gesamte Friedhofmauer neu erbaut und ein Zugang zur Turmseite eröffnet wurde, heute eine Gesamtfläche von 958 qm, die Gebäudefläche beträgt 180 qm.

Eines von vier edlen Grabkreuzen aus Schmiedeeisen
(Anfang 19. Jahrhundert)

 

An der Friedhofmauer Feuerwehrleiter (vor 1945)
im Vordergrund Gänse in der sogenannten "Badschwemme",
im Winter beliebte Eisstockbahn

 

Der Altarraum der Kirche besitzt ein Tonnengewölbe mit Kappen. Durch eine Barockumgestaltung wurden die gotischen Rippen abgeschlagen; einzig erhalten ist noch ein kleines gotisches Spitzbogenfenster hinter dem Hochaltar. Die beiden Seitenfenster im Chorraum wurden in barocker Form erweitert. Der Chorbogen ist rund. Getragen wird der Chor außen von doppelt abgesetzten Strebpfeilern.

Innenansicht der Kirche um 1900
mit Kanzel und Seitenaltar

 

Das Langhaus selbst trägt eine Flachdecke und hat drei Fensterachsen mit Rundbogenfenster. Bei der Kirchenerweiterung von 1936 wurde das Langhaus um eine Fensterachse erweitert, wodurch der ursprüngliche niedrige Vorbau, in dem das Kriegerdenkmal stand und der als Eingangshalle diente, abgerissen wurde.

Grundriß von St. Margaretha (vor 1936)

 

Das heutige Aussehen des Kirchenturms geht auf das Jahr 1882 zurück. Der ursprünglich mit Schindeln bedeckte Turm wurde erhöht mit einer gotischen Pyramidenform versehen (ähnlich wie die Kirchturmspitze von Atting, zu deren Pfarrei Oberharthausen damals gehörte). Die nachfolgende Zeichnung zeigt den alten und den Plan zum neuen Kirchturm:

Filialkirche Oberharthausen (rechts) - der bisherige Turm und Neuplanung 1879 (links)

 

Die Filialkirche St. Margaretha ist wertvoll ausgestattet. So geht der Altar etwa auf das Jahr 1720 zurück. Das Altarbild, daß zu beiden Seiten jeweils von drei Säulen begrenzt wird, zeigt das Bildnis der Schutzpatronin St. Margaretha. Die Hl. Margaretha zählt zu den Vierzehn Nothelfern. Sie stammte aus Pisidien, lebte als Jungfrau und starb als Martyrerin um 304. Am Altar wurden ihr die Pestheiligen Rochus und Sebastian zur Seite gestellt. Ein weiteres Bild der Hl. Margarethe hängt über der Sakristeitür. Es ist auf Leinen gemalt und hängte vermutlich früher im Hochaltar.
 

Bildnis der Hl. Maragaretha,
über dem Eingang zur Sakristei

Hochaltar mit Bildnis der Hl. Margaretha,
ihr zur Seite gestellt sind die Pestheiligen Sebastian und Rochus;
im Aufzug St. Leonhard

 

Die Stuhlwangen stammen ebenfalls aus der Zeit um 1720 und sind mit Ranken und Muschelschnitzereien verziert.

Des weiteren ist die Kirche mit wertvollen Holzfiguren geschmückt:
Pieta, um 1420, Höhe 0,40 m  
Kruzifixus, um 1520, Höhe1,80 m  
("Leinberger"-Christus)                  
 
 
Weitere Figuren zum Schutz der Kirche sind:

 

 

spätgotische Madonna mit Jesuskind,
auf Mondsichel stehend

Barockmadonna mit Jesuskind,
beide mit Kronen geschmückt.

 

   Rosenkranzmadonna,
   vom Chorbogen herabhängend
An der Südwand des Kirchenschiffes befinden sich die Figuren der Hl. Barbara und Hl. Katharina
(ohne Foto)
Unter der Empore, auf Leinen gemalt:

Bild "Hl. Aloisius"

Votivbild "Hl. Leonhard"

(Anfang 19. Jahrhundert)

Kreuzwegstationen,        
auf Leinen gemalt           
(Anfang 19. Jahrhundert)  
(Auszugsweise)

 

 

Filialkirche St. Margaretha, Innenansicht 2002

Quellenangaben:
Orts- und Hofgeschichte von Oberharthausen von Herrn Pfarrer Josef  Schmaißer
Dorfchronik anlässlich der Fahnenweihe 1979

 


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