Bleistiftzeichnung der Kirche von Oberharthausen 2017
von Frau Maria Witzig-Schmaderer aus Perkam gezeichnet
und der Dorfgemeinschaft Oberharthausen unentgeltlich zur Verfügung gestellt!
Herzlichen Dank dafür!
Unsere Dorfkirche St. Margaretha von der Westseite (2009)
Unsere Dorfkirche St. Margaretha von der Nordseite (2009)
Glockenläuten der Glocken von Oberharthausen, entnommen aus dem
Youtube Kanal "Bistumsglocke" von Markus Lehner aus Perkam
Es läutet Glocke 1 und dann das dreistimmige Vollgeläut
der Filialkirche St. Margareta in Oberharthausen
im Landkreis Straubing-Bogen in Niederbayern.
Es läutet Glocke 2 zum Elf Uhr Läuten
Es läutet Glocke 1 und danach Glocke 3 zum Angelusläuten mit Totengedenken der
Filialkirche St. Margaretha in
Oberharthausen im Landkreis Straubing-Bogen in Niederbayern
Die Filialkirche Oberharthausen gehört zusammen mit der Expositur Pönning (mit Wallfahrtskirche Antenring) seit 1970 zur Pfarrei Perkam. Weitere Filialkirchen sind Frauenhofen und Hirschling. Für die Seelsorge in der Pfarrei ist der Pfarrer von Perkam zuständig und er verrichtet auch den Religionsunterricht an der Grundschule in Perkam. Durch die Betreuung der Dörfer ist in Oberharthausen nur ca. zwei Mal im Monat eine Hl. Messe. Die Oberharthausener Kirchgänger gehen ansonsten entweder nach Pönning oder in die Pfarrkirche nach Perkam zum Gottesdienst.
Telefon Pfarrer Markus Daschner:
09423/902293
Handy Pfarrer Markus Daschner:
0176/86315953
Email:
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Öffnungszeiten Pfarrbüro:
Dienstag: 8:00 - 13:00 Uhr
Donnerstag: 11:30 - 17:30 Uhr
Messintentionen siehe Bürozeiten!
Ministrant Korbinian Nagl 2020 nach 10 Jahren Dienst verabschiedet
Nach dem Gottesdienst, am 20. Dezember 2020, wurde Korbinian Nagl von Pfarrer Markus Daschner als Ministrant verabschiedet. Er bekam eine Urkunde und ein Geschenk für seinen langjährigen und sorgfältigen Dienst in der Kirche. Herr Pfarrer Daschner wünschte sich, dass er vielleicht bei besonderen Anlässen noch als Hilfe einspringt.
Die Dorfgemeinschaft Oberharthausen bedankt sich ebenfalls von Korbinian Nagl für seinen besonders guten langjährigen Ministrantendienst.
Kirchenverwaltung 2018
Verabschiedung Johann Aigner
Kirchenverwaltung mit Pfarrer Markus Daschner
Kirchenverwaltung mit Pfarrer Markus Daschner und Ministranten
Der neue Pfarrer Markus Daschner hielt am 04.09.2016 seine erste Hl. Messe in Oberharthausen
Kirchenpfleger Franz Pömmerl überreicht dem neuen Pfarrer Markus Daschner einen Geschenkkorb mit einheimischen Kalorien
(Bild: Josef Lachenschmidt)
Die Ministranten von Oberharthausen 2016
von links hinten: Korbinian Nagl, Sophie Zellmer, Fabian Zellmer
von links vorne: Veronika Zellmer, Felix Koerffer,Julian Aigner, Maria Pömmerl
Kirchenratswahl 2012
Kirchenratsmitglieder von links:
Franz Pömmerl (Kirchenpfleger), Franz Weiß, Josef Lachenschmidt, Johann Aigner
Kirchenratsmitglieder von links:
Franz Pömmerl (Kirchenpfleger), Franz Weiß, Johann Schmaißer (Mesner) Josef Lachenschmidt, Johann Aigner
Neue Ministranten 2010
die neuen Ministranten 2010 von links: Sophia Zellmer, Jonas Heininger, Stefan Aigner, Tim Pömmerl, Korbinian Nagl, Fabian Zellmer
Wahlen zum Pfarrgemeinderat 2010
2010 waren die Wahlen zum Pfarrgemeinderat. Oberharthausen wählte, wie auch schon in der letzten Periode, Angela Danner-Bauer mit einem beachtlichen Ergebnis als Vertretung in den Pfarrgemeinderat.
Angela Danner-Bauer ist die Vertretung von der Filialkirche Oberharthausen im Pfarrgemeinderat
Hans Schmaißer scheidet als Kirchenpfleger aus (2009)
In der Kirchenverwaltung Oberharthausen gab es 2009 eine Veränderung. Hans Schmaißer wurde nach 38 Jahren als Kirchenpfleger am 2. Weihnachtsfeiertag in der Kirche feierlich verabschiedet. Der Nachfolger ist Uli Aigner. Hans Schmaißer führt aber weiterhin das Amt des Mesners aus.
Von links: Pfarrer Edmund Bock, Hans Schmaißer (Mesner und alter Kirchenpfleger) , Uli Aigner (neuer Kirchenpfleger)
Franz Weiß rückte für Hans Schmaißer in die Kirchenverwaltung nach. Somit ergeben sich für Oberharthausen folgende Mitglieder:
Die Mitglieder der Kirchenverwaltung Oberharthausen mit Herrn Pfarrer Bock und Mesner Hans Schmaißer (2010)
Die Kirchenverwaltung Oberharthausen: Von links hinten: Franz Weiß, Franz Pömmerl, Wolfgang Gruber Von links vorne: Uli Aigner, Hans Schmaißer (Mesner)
Die Kirche St. Margaretha und Friedhof
Die Dorfkirche in Oberharthausen ist eine gotische Anlage des 14. Jahrhunderts, die der Hl. Margaretha geweiht ist. Zusammen mit dem Friedhof, der bereits 1508 ausdrücklich im Regensburger Visitationsprotokoll erwähnt wird, steht die Kirche auf einer kleinen Anhöhe von etwa 2 m mitten in der Ortschaft. Dieser kleine Hügel wurde offensichtlich künstlich angelegt. Früher wurden Kirchen gern auf Hügel erbaut, somit könnte dies einer der vielen Gründe gewesen sein. Möglich ist auch, da Oberharthausen von jeher unter einem hohen Grundwasserspiegel litt, daß man die Toten nicht im Grundwasser beerdigen wollte. Eine andere Erklärung könnte die Nutzung der Anlage als sogenannte Fliehburg sein, in der sich die Ortsbewohner bei feindlichen Raubüberfällen retten konnten. Die Anlage selbst besitzt nach einer Friedhoferweiterung von 1965, in deren Zuge die gesamte Friedhofmauer neu erbaut und ein Zugang zur Turmseite eröffnet wurde, heute eine Gesamtfläche von 958 qm, die Gebäudefläche beträgt 180 qm.
Eines von vier edlen Grabkreuzen aus Schmiedeeisen (Anfang 19. Jahrhundert)
An der Friedhofmauer Feuerwehrleiter (vor 1945) im Vordergrund Gänse in der sogenannten "Badschwemme", im Winter beliebte Eisstockbahn
Der Altarraum der Kirche besitzt ein Tonnengewölbe mit Kappen. Durch eine Barockumgestaltung wurden die gotischen Rippen abgeschlagen; einzig erhalten ist noch ein kleines gotisches Spitzbogenfenster hinter dem Hochaltar. Die beiden Seitenfenster im Chorraum wurden in barocker Form erweitert. Der Chorbogen ist rund. Getragen wird der Chor außen von doppelt abgesetzten Strebpfeilern.
Innenansicht der Kirche um 1900 mit Kanzel und Seitenaltar
Das Langhaus selbst trägt eine Flachdecke und hat drei Fensterachsen mit Rundbogenfenster. Bei der Kirchenerweiterung von 1936 wurde das Langhaus um eine Fensterachse erweitert, wodurch der ursprüngliche niedrige Vorbau, in dem das Kriegerdenkmal stand und der als Eingangshalle diente, abgerissen wurde.
Grundriß von St. Margaretha (vor 1936)
Das heutige Aussehen des Kirchenturms geht auf das Jahr 1882 zurück. Der ursprünglich mit Schindeln bedeckte Turm wurde erhöht mit einer gotischen Pyramidenform versehen (ähnlich wie die Kirchturmspitze von Atting, zu deren Pfarrei Oberharthausen damals gehörte). Die nachfolgende Zeichnung zeigt den alten und den Plan zum neuen Kirchturm:
Filialkirche Oberharthausen (rechts) - der bisherige Turm und Neuplanung 1879 (links)
Die Filialkirche St. Margaretha ist wertvoll ausgestattet. So geht der Altar etwa auf das Jahr 1720 zurück. Das Altarbild, daß zu beiden Seiten jeweils von drei Säulen begrenzt wird, zeigt das Bildnis der Schutzpatronin St. Margaretha. Die Hl. Margaretha zählt zu den Vierzehn Nothelfern. Sie stammte aus Pisidien, lebte als Jungfrau und starb als Martyrerin um 304. Am Altar wurden ihr die Pestheiligen Rochus und Sebastian zur Seite gestellt. Ein weiteres Bild der Hl. Margarethe hängt über der Sakristeitür. Es ist auf Leinen gemalt und hängte vermutlich früher im Hochaltar.
Bildnis der Hl. Maragaretha, über dem Eingang zur Sakristei
Hochaltar mit Bildnis der Hl. Margaretha, ihr zur Seite gestellt sind die Pestheiligen Sebastian und Rochus; im Aufzug St. Leonhard
Die Stuhlwangen stammen ebenfalls aus der Zeit um 1720 und sind mit Ranken und Muschelschnitzereien verziert.
Des weiteren ist die Kirche mit wertvollen Holzfiguren geschmückt:
Pieta, um 1420, Höhe 0,40 m
Kruzifixus, um 1520, Höhe1,80 m ("Leinberger"-Christus)
Weitere Figuren zum Schutz der Kirche sind:
spätgotische Madonna mit Jesuskind, auf Mondsichel stehend
Barockmadonna mit Jesuskind, beide mit Kronen geschmückt.
Rosenkranzmadonna, vom Chorbogen herabhängend
An der Südwand des Kirchenschiffes befinden sich die Figuren der Hl. Barbara und Hl. Katharina (ohne Foto)
Unter der Empore, auf Leinen gemalt:
Bild "Hl. Aloisius"
Votivbild "Hl. Leonhard"
(Anfang 19. Jahrhundert)
Kreuzwegstationen, auf Leinen gemalt (Anfang 19. Jahrhundert)
(Auszugsweise)
Filialkirche St. Margaretha, Innenansicht 2002
Quellenangaben: Orts- und Hofgeschichte von Oberharthausen von Herrn Pfarrer JosefSchmaißer Dorfchronik anlässlich der Fahnenweihe 1979
Das renovierte Kirchturmkreuz mit den beiden Monteueren Alfred Lemberger (rechts) und Nikolaj Kurznicov (links) und Dennis Mayerhofer
Von weitem sieht man das Kirchturmkreuz wieder an seinem alten Platz glänzen. Die beiden Mitarbeiter der Firma Zambelli montierten in einer waghalsigen Aktion das Kreuz wieder sicher am Kirchturm.
Wenn man die Bilder sieht, dann müssen das schon besondere Männer sein, die eine solch abenteuerliche Arbeit verrichten können. Jeden Arbeitsschritt mit Bedacht ausgeführt, Routine in jeder Bewegung, wie selbstverständlich führten sie fachmännisch alle Arbeiten in dieser Höhe aus. Sie hatten zwar eine Arbeitsbühne auf den Turm gezogen, aber das Arbeitsumfeld spielte sich ja trotzdem in 30 Metern Höhe ab.
Jedenfalls haben die beiden Monteuere (Herr Alfred Lemberger und Herr Nikolaj Kurznicov) eine ausgezeichnete Arbeit gemacht. Herr Lemberger hat in die größere Kugel am Fuß des Kreuzes ein aufgesetztes Schreiben (siehe Bild im Anhang) und Münzen (Pfennige, Zehnerl, Mark) hinterlegt. Das ist ein alter Brauch, damit die Monteure in späteren Jahren sehen, wer das Kreuz als letztes montiert hat.
Jetzt erstrahlt das Kreuz unseres Herrn wieder in neuem Glanz weit über die Fluren unserer Heimat als Zeichen eines tief verwurzelten Glaubens.
Die Dorfgemeinschaft Oberharthausen möchte sich deshalb bei der Kírchenverwaltung von Oberharthausen für die Restaurierung und den beiden Monteuren für die saubere Arbeit recht herzlich bedanken.
Bilder von Walter Mayerhofer und Hein Sax
Folgende Arbeiten wurden durchgeführt:
1811
Es war aufgezeichnet, dass das 18 Schritt lange und 12 Schritt breite Mesnerhaus, das gänzlich baufällig und eingestürzt war, verkauft werden sollte. Ein Lorenz Schmaißer aus Gaishauben, ein Vorfahr der jetzigen Familie Schmaißer in Oberharthausen, hatte am 22. Februar 18121 - 100 Lot geboten, hat aber am 21. März sein Gebot zurückgenommen. Wahrscheinlich wurde das in der Nähe der Kirche stehende alte Mesnerhaus von den Dorfbewohnern abgebrochen.
1843
Es wurde berichtet, dass die Kirchenstühle sehr schadhaft seien und auf verfaultem Rost und morschem Bretterboden stehen. Es sollen vier weitere Stühle hinzukommen, weil sie für das Kirchenvolk höchst notwendig sind. Schreinermeister Radlmayer aus #Geiselhöring baute die Stühle für 80 Gulden ein.
1853
Es wurde ein Gutachten über eine neue Orgel erstellt. Ein Angebot des Orgelbaumeisters Max Merz wurde vorgelegt, wobei eine neue Orgel 315 Gulden kosten würde und bei Überlassung der alten Orgel nur 250 Gulden bezahlt werden müssten. Die alte Orgel war nciht mehr reparierfähig. Der Orgelbauer Anton Ehrlich ging auf das Angebot des Max Merz ein und erhielt den Auftrag zum Bau einer neuen Orgel zum Preis von 250 Gulden.
1857
Es waren Reparaturen am Kirchturm notwendig. Ein Kostenangebot des Mauerermeisters Karl Hofmeister aus Straubing lag vor: Mauererarbeiten 471 Gulden und 39,5 Kreuzer, Zimmererarbeiten: 19 Gulden und 36 Kreuzer, Spenglerarbeiten: 72 Gulden und 58 Kreuzer, Kostenvoranschlag: 5 Gulden, Gesamt: 569 Gulden und 13,5 Kreuzer
1879
Der Mauerermeister Franz Dendl aus Straubing hat einen Plan für die Erhöhung des bisherigen Turmes entworfen und den bisherigen Turm planmäßig erfasst. Vorbild war der Kirchturm in Atting, der 1856 - 1858 nach dem Gesschmack der damaligen Zeit eine gotische Pyramidenform erhalten hatte. Die Gemeinde und Kirchenverwaltung holte nun die Angebote ein. Bezirkstechniker Mahkorn, Straubing, schätzte die Kosten auf ca. 2500 Mark.
1882
Es wurde folgender Beschluss gefasst: Der unansehnliche und mit Schindeln gedeckte Turm ist zu erhöhen und mit einer Pyramide zu versehen. Die Gemeinde beschaffte unentgeltlich das Holz, organisierte dazu die Spanndienste . Pfarrer Weinzierl aus Atting leistete einen freiwilligen Beitrag von 500 Mark, der Privatier Josef Überreuter in Straubing und dessen Schwester Anna 400 Mark, der Schmied Paul Greschl 100 Mark und der Musiker Johann Bogenberger 60 Mark. Es werden auch noch andere Spenden erwartet. Von den Bürgern des Dorfes wurden 25 Pfennige Umlage erhoben (wahrscheinlich 25 Pfennig Umlage pro Tagwerk). Die Gemeinde bürgte für den Gesamtbetrag. Der Zimmermeister Max Scheuerer aus Straubing erhielt mit seinem Gesamtangebot den Zuschlag: Mauererarbeiten 954 Mark, Zimmererarbeiten: 498,69 Mark, Schieferdeckarbeiten: 273 Mark, Spenglerarbeiten: 310 Mark, Schreinerarbeiten: 163 Mark, insgesamt gab es den runden Betrag von 2200 Mark. Max Scheuerer vollendete am 24. September 1882 seine Arbeit und stellte 2435 Mark in Rechnung.Die Kirchenverwaltung unter Dr. Schlegl, Pfarrer, Kirchenpfleger Schmaißer, Bogenberger, Amann, beharrte jedoch auf die Konventionalstrafe, da der Turm nicht fristgerecht fertig wurde und auch nicht planmäßig gearbeitet wurde. Wie jedoch der Rechtsstreit ausging ist nicht bekannt.
1884
Restaurierung der zum Teil eingestürzten Friedhofmauer. Die Friedhofsmauer war einsturzgefährdet, der Verputz war abgefallen, es war keine Abdeckung mehr vorhanden. Die Durchführung der Arbeiten übernahm der Mauerer Rappl in Pilling um 500,79 Mark.
1898
Es stand die Ausmalung und die Neufassung der inneren Einrichtung an. Die Arbeiten sollen einem fähigen Fachmann übergeben werden. Der Kirchenmaler Max Merz erhielt den Auftrag zu einem Preis von 1316 Mark. Das Gewölbe des Presbyteriums wurde zartblau getüncht, und mit echten Goldsternen verziert. Der Hauptbogen des Presbyteriums wurde mit kirchlichen Ornamenten bemalt. Die Fensterlaibungen und die Hohlkehle zum Plafond erhielten die Ornamente in Pflanzenform. Sämtliche Statuen, der Hochaltar, Christus am Kreuz, wurden zugleich gefasst, marmoriert und zum Teil vergoldet. Zugleich wurde Solnhofer Marmorpflaster um 140 Mark neu verlegt.
1901
Reparaturen an der Kirche: Schadhafter Verputz am Turm, sowie der Gesimse und die Uhrschilde an der Süd- und Westseite sollen repariert werden. Auch der Verputz dan der Kirche und der Friedhofsmauer kann mit wenigen Mittelnm erstellt werden. Die Anbringung der Dachrinnen und Traufpflaster kann mangels flüssiger Mittel nicht ausgeführt werden.
1902
Restaurierung der Kirche: Die Regierung drängt auf die Durchführung der Arbeiten. Dies konnte nur mit Hilfe eines Darlehens finanziert werden. Neueindeckung der Kirche, Neulattung mit Biberschwanzplatten. Legung eines Bretterbodens und neue Dachrinnen, Anlage eines Traufpflasters, Kostenangebot: 2600 Mark. Wer die arbeiten ausführte ist leider nciht bekannt.
1918
Anläßlich des Goldenen Priesterjubiläums des BGR Engelbert Käß in Atting wurde die Filialkirche Oberharthausen einer "stilgerechten Renovation" unterzogen. Die Arbeiten wurden im Juli 1918 von der Firma Hans Loibl, Atelier für kirchliche und profane Kunst, Stadtamthof in Rergensburg durchgeführt.
1936
wurde das Langhaus der Kirche nach Westen hin um drei Meter verlängert, außen und innen von Mauerermeister Schütz aus Metting verputzt und renoviert. Die notwendige Restaurierung im Kircheninnern vollzog der aus Perkam stammende Kunst- und Kirchenmaler Ludwig Buchner, München. Das Geläut der Kirche besteht schon sehr lange und sit mit drei Glocken ausgestattet; aus der Kleinen St. Familia, der St. Josefs und der St. Andreas-Bartholomäus-Jakobus-Glocke. Dazu ist zu bemerken, dass die zwei größeren Glocken im Weltkrieg 1914/18 zu Kriegszwecken abgeliefert werden mußten. Erst im jahre 1925 konnten sie wieder von der Kirchengemeinde Oberharthausen gekauft und ersetzt werden. Auch im zweiten Weltkrieg 1939/45 wiederholte sich die Ablieferung dieser zwei Glocken, die aber im Jahre 1946 bereits wieder ersetzt werden konnten. Im Pfarrstadel in Atting lagerte Beutekupfer aus dem vergangenen Krieg. Durch die Initiative des Attinger Pfarrer Schrems wurde dieses Kupfer an die Fa. Hamm in Regensburg geliefert., die sich dafür verpflichtete, die abgelieferten Glocken der Pfarrkirche Atting und der Filialkirche Oberharthausen kostenlos zu liefern.
1952/53
Anlässlich der Primizfeier des aus Oberharthausen stammenden Pfarrers H.H. Josef Schmaißer wurde der Putz an Turm und Kirche durch Firma Wiesmüller, Dürnhart, und innen von Fa. Müller, Straubing, erneuert; Neutünchung der Kirche durch Kirchenmaler Reff in Straubing
1959
Neubau der Sakristei an der Südseite der Kirche; die bisherige Sakristei am Turm wird zum Leichenhaus von Firma Rossmeir, Perkam, öumgestaltet
1963
wurde der alte Holzglockenstuhl von der Firma Gugg ersetzt durch einen neuen Metallglockenstuhl und die Fa. Perner, Passau, richtete ein elektronisch gesteuertes Läutwerk ein. Die Fa. Neher und Söhne stellte die mechanisch tätige Turmuhr auf eine automatisch - elektrionische Steuerung um. Die Gesamtkosten dieser Neuerungen sind leider nicht bekannt. Bei der Bombardierung am 5.Februar 1945, wo es drei Tote, Verletzte und viel Gebäudeschäden gab, gingen auch die Fensterscheiben der Kirche zu Bruch. Die Fa. Weichselgärtner , Geiselhöring, behob notdürftig die Schäden mit normalem Fensterglas. Erst im Jahre 1976 wurde von der Fa. Schwarzmeier, Regensburg, neues echtes Antik - Göthe - Glas eingesetzt. Die Kosten dieser neuen Fensterscheiben wurden durch Spenden der Kirchengemeinde aufgebracht.
1964
Die Turm- und Kirchenfassade wird ausgebessert und gestrichen von der Fa. Gerhard Hoffmann, Metten.
1965
Erweiterung des Friedhofes gegen Süden und Neuerbauung der gesamten Friedhofmauer; neue Grabordnung
1967
Kirchengestühlinstandsetzung; Einbau von Glockengeläut-Maschinen durch Fa. Perner, Passau
1972
Neubau der Friedhofsmauer
1974
Eindeckung des Turms in Kupferblech, die alten Schieferplatten wurden entfernt, Fa. Zambelli, 15591,95 DM
1975
Turmfassadeninstandsetzung durch Gebr. Zambelli für 5977,87 DM
1976
Einbau eienr neuen Kirchenheizung durch die Fa. Trost, Osterham. Erneuerung des Holzbodens und des Kirchengestühls durch die Schreinerei der Justizvollzugsanstalt Straubing, Erneuerung der Kirchturmeingangstüre durch die Fa. Jerchel, Pilling und das Anbringen neuer Ornamente an der Empore, durch die Fa. Härtenberger, Perkam. Die anfallenden Mauererarbeiten wurden durch Fa. Rappl, Mötzing, und die anfallenden Malerarbeiten durch die Fa. Troppmann, Geiselhöring, durchgeführt. Die Restaurierung der Altäre und der Innenausstattung übernahm die Fa. Kalling.Einbau neuer Fenster in Antikglas. Sämtliche Schreiner-, Blech- und Mauererarbeiten 16635 DM.
1979
Innenrenovierung der Kirche; Neufassung des Altars und einiger Figuren Johann Kallinger Regensburg, 34359,42 DM
1995
Sanierung der Filialkirche St. Margaretha - Architekt Glier, Straubing Baumeister– und Gerüstarbeiten, Fa. Janker, Pilling mit Regiearbeiten 232.157,13 DM Zimmerer- und Holzarbeiten, Fa. Oswald Kregel, Bergstorf 62.468,21 DM. Bei der Durchführung der Arbeiten zeigten sich größere Schäden. 2 Hauptauflager der Dachkonstruktion waren komplett vermorscht und verfault, z.T. auch im Bereich der Dachfüße. Gesimse im Turmbereich waren desolat. Die dreieckigen, gemauerten Giebelfelder am Turm mussten neu aufgemauert werden. Dachdeckungsarbeiten, Fa Leutner und Gruber, Straubing 51.120,72 DM Spenglerarbeiten, Fa. Hans Thanner, Straubing 19.766,87 DM Malerarbeiten, Fa. Fritz Troppmann, Geiselhöring 15.812,31 DM Turmuhr Rauscher, Regensburg 14.572,96 DM;
Es fand die große Generalinstandsetzung der Kirche statt. Bauplaner und Bauleiter dieser Maßnahem war der Architekt Rainer Glier aus Pilling, der in ienger Zusammenarbeit mit dem Amt für Denkmalschutz und der Bauabteilung der Diözöse Regensburg, agierte. Die Fa. Kregel, Bergstodrf, musste arbeitsaufwendig den Dachstuhl der Kirche und des Kirchturmes ausbessern und erneuern. Das Kirchendach wurde mit neuen Kirchenbiberziegeln eingedeckt und die Treppen im Kirchturm erneuert. Die Fa. Janker, Pilling, führte söämtliche Mauerer- und Putzarbeiten aus, un ddie Fa. Troppmann, Geiselhöring, erledigte die anfallenden Malerarbeiten. Die Gesamtkosten dieser Generalsanierung betrugen 554 000 DM. Die genannten Gesamtkosten wurden mit Zuschüssen der Bischöflichen Finanzkammer Regensburg, der Stadtgemeinde Geiselhöring, des Landkreises Straubing-Bogen, und des Amtes für Denkmalschutz zum großen Teil abgedeckt. Trotzdem verblieb der kleinen Kirchengemeinde Oberharthausen noch ein ansehnlicher Betrag, der sofort , und auch in den kommen Jahren noch hindurch, mit Spenden aufgebracht werden mußte. Die Kirchengemeinde Oberharthausen, die Kirchenverwaltung mit H. H. Pfarrer Hans Buchner, Perkam, und Kirchenpfleger Johann Schmaißer haben Großes geleistet.
2000
Anbau eines Windfangs an der Westseite der Kirche
2002
Anschaffung einer Lautsprecheranlage
2007
Trockenlegung der Kirchenmauer
2008
Neue Kirchplatzgestaltung (Treppe im Osten neu gelegt, Behindertenaufgang neu und Bepflanzung dazu)
2010
Anschaffung von neuen Ruhebänken im Friedhof
2011
Renovierung des Kirchturmkreuzes durch die Fa. Zambelli
2011
Erweiterung der Kirchenorgel durch Herrn Bodo Durczok, Orgel-und Harmoniumbauer Deggendorf
2012
Trockenlegung der Kirchenmauer außen
2013
Instandhaltung - Trockenlegung Kirchenmauer aus 2012 bezahlt - Janker
11.989,76€
Kirchenmauer - Innen gegen Moos behandelt - Maler Bayerl
2.842,69 €
LED Liedertafelanzeige m. Orgel - Funkfernbedienung
2.291,00 €
Brandschutztüre im Turm eingebaut - Fa. Janker
1.038,13 €
2014
Fa. Roller GmbH - LED Lampe für Orgel
324,89 €
3 Jugendliche werfen 3 Eier an den Kirchturm - Reinigung und Maler
2.507,20€
Jugendliche zahlen nach Absprache mit der Kirchenverwaltung
-1.500,00 €
Grundrenovierung des Kriegerdenkmals (Schmutzentfernung mit Fräse und chemischen Mitteln, Grabumrandung neu gesetzt, offene Fugen neu verschlossen, sämtliche Inschriften neu mit schwarzer Farbe gefasst)
2015
Fa. Keyser - neue Sitzauflagen für Kirchenbänke
3.319,08 €
Fa. Janker - gebrochenes Gesims am Kirchturm erneuert
599,05 €
Fa. Sussbauer - Spenglerarbeiten am Kirchturm
1.113,94 €
Fa. Bayerl - Malerarbeiten am Turm
13.570,44 €
Fa. Rauscher - Turmuhrrestaurierung
3.346. 28 €
Fa. Wild Schreinerei - Leichenhalle neue Eingangstür
4.944,75 €
Fa. Bayerl - Einputzarbeiten Türe von Leichenhalle und Raum neu streichen
698,78 €
Fa. Rauscher - Reparatur große Glocke, neu lagern, neues Eichenjoch
1.785,00 €
2016
Fa. Berleb Schreinerei - neues Podest am Altar
324,75 €
Fa. Kronacker - Glasvorbau - neue Glasplatten eingebaut und abgedichtet
1.781,67 €
Fa. Rauscher - Große Glocke - Klöppel Lagerung erneuert
660,45 €
Angela Ramsauer - Missionskreuz neu vergoldet
1.677,90 €
Fa. Storch - Reparatur im Tankraum - Saugleitung erneuert
514,96 €
2017
Fa. Storch - Waschbecken neue Wasserarmadur eingebaut
119,00 €
Kärcher - Nass - Trockensauger - NT 35/1 TKT gekauft
389,00 €
Fa. Elektro Stierstorfer - E-Check für Kirche mit Erstellung Bestandsplan
Heizungsrohre abbauen / Rechnung Storch / Platz schaffen f. neues Regal
454,34 €
2025
Regal für Proschüren m. Pinnwand für Sterbebilder, Hängeregal f. Messbücher, neue Spendenbox 4.641,00 €
4.641,00 €
Viele dieser Arbeiten konnten früher oftmals nur in Form von Gemeinschaftsarbeiten bewältigt werden, zu denen die Oberharthausener stets bereit waren. Im Bewußtsein um die geschichtliche Verantwortung ist es Ihnen zu verdanken, daß die Kirche St. Margaretha heute in diesem Glanz erstrahlt.
Quellenangaben:
Orts- und Hofgeschichte von Oberharthausen von Herrn Pfarrer JosefSchmaißer
Die Geschichte der Gemeinde Perkam von Albert Ammer, Perkam
Dorfchronik anlässlich der Fahnenweihe 1979
Kirchenpfleger Franz Pömmerl
Kirchenverwaltung Oberharthausen seit Gründung der Expositur
(mit freundlicher Erlaubnis von Herrn Pfarrer Josef Schmaißer entnommen aus der Ortschronik Oberharthausen)