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Bilder und Video von Manfred Becker

 

140 Jahrfeier der FFW Oberharthausen

Der 20. Juli ist von jeher schon ein geschichtsträchtiges Datum. Am 20. 7.1944 war das Attentat auf Adolf Hitler, am 20. Juli 1969 war die erste Mondlandung der Amerikaner und am 20. Juli 2019 war die 140 Jahrfeier der FFW Oberharthausen.

Man sieht, ein prominentes Feierdatum für eine stolze Feuerwehr!


Eine hl. Messe durch Pfarrer Markus Daschner stand am Anfang der Feierlichkeiten. In seiner Predigt ging der Herr Pfarrer auf die Fahnenweihe von 1929  der Oberharthausener ein (Zeitungsbericht), worin stand, dass sich die Besucher auf die Gasthäuser verteilten, jedes Haus im Dorf war ein Gasthaus,  wo man Speise und Trank bekam. Deshalb gefällt ihm der Name  Gemeinschaftshaus, weil man da zusammen feiert. Dieser Zusammenhalt in der Gemeinschaft und eben auch in der Nächstenliebe der Feuerwehr ist ein großes Gut. Als dann das Mikrofon seine Ausführungen wiederholt  störte, meinte er augenzwinkernd: Ich soll wohl zu Predigen aufhören? … und beendete unter dem Schmunzln und Lachen der Kirchenbesucher mit einem „Amen“ die Predigt. Zum Ende des Gottesdienstes erklang in unserem Kirchlein aus allen Kehlen das „Großer Gott wir loben dich“ Das ist ein erhebendes Gefühl und es bleibt in jedem Kirchenbesucher hängen.  Vorstand Uli Aigner legte dann zu Ehren der verstorbenen Fahnenmutter Marianne Aigner einen Blumenstrauß nieder und die Kapelle spielte ein Trauerlied dazu.

Nach dem Gottesdienst nahmen die Teilnehmer Aufstellung zu einem Erinnerungsfoto vor der Kirche. Mit dabei waren die Feuerwehren von Pönning und Oberharthausen mit ihren Fahnen, sowie die Fahnenjungfrauen der Fahnenweihe von 1979. Die Frauen im Dirndl umrahmt von den Feuerwehrkameraden mit den Fahnen gab ein wunderbares Gesamtbild ab.

 

Anschließend marschierten die Vereine und Gäste unter der zünftigen Blasmusik der Hirschlinger Musikanten zum Gemeinschaftshaus.

 

Hier ließ es sich die Feuerwehr Pönning nicht nehmen, und spendierte zwei Faß Bier für die durstigen Kehlen. Harry Pärr wies auf die gute Zusammenarbeit der beiden Dörfer hin, und lobte die FFW Oberharthausen als guten Patenverein bei ihren Fahnenweihen. Dann durfte Kommandant Peter Schneck das Faß anzapfen, was professionell mit zwei Schlägen auch gelang.

 

 

So war schon einmal dem Durst Genüge getan. Aber zu jeder Feier gehört auch ein gscheids Essen. Dafür wurde Franz Leonhard aus Atting ( „Bull“) engagiert, der mit seinen ganzen Spanferkeln, Rollbraten, Knödel, Kraut und Salatbuffet für ein umfangreiches gschmackiges und ausgezeichnetes bayerisches Essen sorgte, so wie man es eben bei uns gerne isst.

 

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Jetzt war die Zeit der Reden gekommen. Vorstand Uli Aigner nahm die offizielle Begrüßung der Gäste vor:

  • Landrat Josef Laumer
  • Bürgermeister Herbert Lichtinger
  • Pfarrer Markus Daschner
  • Kreisbrandrat Albert Uttendrofer
  • Kreisbrandinspektor Werner Schmitzer
  • Kreisbrandmeister Moritz Mannes
  • Freiwillige Feuerwehr Pönning
    • Vorstand Michael Engl
    • 1. Kommandant Albert Kammermeier
    • Festleiter Fahnenweihe 2005 Harald Pärr
    • Fahnenmutter Maria Schötz

  • Freiwillige Feuerwehr Oberharthausen
    • 1. Kommandant Peter Schneck
    • 2. Kommandant Wolfgang Gruber
    • 1. Vorstand Uli Aigner
    • 2. Vorstand Johannes Aigner (Grollhof)
    • Fahnenjunker Martin Pömmerl
    • Schriftführerin Claudia Aigner

Uli Aigner bedankte sich anschließend bei allen Freiwilligen, die einen Dienst übernommen haben, bei allen Tortenspendern und bei Hein Sax für die Power Point Präsentation der Geschichte der Feuerwehr Oberharthausen.

 

Als erster Redner ging Bürgermeister Herbert Lichtinger vors Mikrofon. Er bedankte sich für die Einladung und überbrachte die Glückwünsche der Stadt und des Stadtrats zu unserem Jubiläum. Er blickte rückwirkend auf die Jahre und meinte, dass sich zwar die Ausrüstung Einsatzbefehle, Ausbildung und Material geändert haben, aber der Wille, den Nächsten in Not zu helfen, egal was passeirt ist, ist geblieben. Er führte weiterhin an den Herrn Pfarrer Daschner gerichtet, Beweggrund zu einer zutiefst christlichen Einstellung ist die Nächstenliebe, die Sie in der Kirche hervorragend erwähnt haben.

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Aus seiner Sicht sind für eine schlagfähige Feuerwehr folgende Punkte wichtig:

  • Räumliche Ausstattung und ein Feuerwehrhaus ( gibt es in Oberharthausen)
  • Materilamäßige Ausstattung ( ihr habt ein Feuerwehrfahrzeug)
  • Personelle Ausstattung ( hängt von jedem Einzelnen ab)

So gilt mein Dank all denen, die sich für die FFW Oberharthausen engagieren (Kommandant Peter Schneck, Stellvertreter Wolfgang Gruber, 1. Vorstand Ulli Aigner und sein Stellvertreter Johannes Aigner – Grollhof). Wir sollten aber auch jetzt die Gelegenheit nutzen, auch denen zu danken und auch all derer gedenken, die vor 140 Jahre die Feuerwehr gegründet haben und all diese Jahre Verantwortung übernommen haben, damit so die Sicherheit der Ortsteile zu gewährleistet wurde. Mein Wunsch ist es, dass die FFW Oberharthausen auch weiterhin besteht. Was Einsatzbereitschaft und Übungen betrifft, weiß ich, daß Kommandant Peter Schneck einige junge Leute eingebaut hat, die interessiert und aktiv sind. Sie sind die Basis für die Zukunft. Im gesellschaftlichen Bereich tragen die Feuerwehren zu einem aktiven Vereinsleben in den Ortsteilen bei. Wir brauchen Euch, das ist mir wichtig! Aber Hand in Hand mit der Stadtfeuerwehr im Ernstfall!

Alles Gute zum Festtag und ich schließe mit dem Spruch der Feuerwehr: Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr.
Ich habe noch ein kleines Geschenk für die Vorstandschaft und die Feuerwehr…

 

Als nächster Redner ging Landrat Josef Laumer ans Podium.

Er sagte, er ist heute gerne nach Oberharthausen gekommen. Erstens weil er der Feuerwehr zu 140 Jahren gratulieren will, und zweitens, weil es verdiente Feuerwehrkameraden auszuzeichnen gilt. Diese Auszeichnung gibt es vom Bayerischen Innenministerium.

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Jetzt möchte ich aber noch ein paar Worte zum heutigen Tag sagen. Lieber Herr Pfarrer, es war ein wunderschöner Gottesdienst. Ich bin etwas überrascht, dass Sie sich so mit der Elektrotechnik auskennen, weil sein Mikrofon weiß, wie lange eine Predigt sein soll…. Aber es war eine sehr gute und inhaltsreiche Predigt, aber der Gesang, Herr Reif, ist noch ausbaufähig. Die ausgesuchten Lieder waren hervorragend. Da bin ich schon mal froh, dass wir als Laiensänger auch mitsingen dürfen, weil wir jedes Lied kennen. Da glaubt man dann, man ist nie allein. So hat der Herr Pfarrer es auch angesprochen, dass im Dorf die Dorfgemeinschaft so gut funktioniert und es gibt im Ort ein Gemeinschaftshaus. Das gibt es bei weitem nicht überall. Man hat sich als Dorf zusammen gefunden und es ist auch die FFW  in geselligen Sachen mit dabei. Wir ahben gesagt, wir brauchen einen Ort, wio wir uns treffen. Ich komme auch aus einem kleinen Dorf bei Stallwang, Langdorf…. Zwischenruf vom Danner Sepp, er kennt das…. ja Danner Sepp, das kennst du, bist als Hochzeitlader drinnen gewesen.. ich frage mich sowieso, warum du nicht Landrat geworden bist..? Als Landrat freut es mich, wenn der Zusammenhalt groß ist. Das ist das Schöne auf dem Land. Kompliment an die Vereine, hauptsächlich der FFW, aber auch der Bevölkerung hier in Oberharthausen. Jetzt habe ich gesagt, ich bin aus dem Wald raus. Da kann man von mir nicht erwarten, dass ich in den Gäuboden raus was mitnehme. Ich bin ein armer Waidler, wir haben nicht viel und da heraußen im Gäuboden sind die Äcker voll, und ich soll eine Sau zahlen? Weil die Pönninger zwei Faß Bier mitgebracht haben fällt mir gerade ein: Sagt ein Redner zu den Leuten, wollt ihr eine kurze Rede und ein Faß oder eine lange Rede und zwei Faß Bier? Schreit einer aus dem Publikum: Lieber keine Rede und drei Faß Bier!

Ich möchte noch ein paar Worte zu der Feuerwehr sagen. Die Feuerwehrleute sind da wenn man sie braucht, zu jeder Tages- und Nachtzeit. Die haben keinen Terminkalender wo drinnen steht, morgen Brand in Straubing, Dienstag Unfall auf der B20. Unglücke kann man nicht vorhersagen. Deswegen sind wir dankbar und froh, dass wir hier Leute haben, die den Feuerwehrdienst machen. Deren Einsatz wird immer gefährlicher, deshalb ist die Ausbildung so wichtig, dass man Hand in Hand geht, dass man zusammen hält und dass man ein Team ist. Deswegen sage ich im Namen von Bayern und des Landkreises ein herzlichen Dank. Die Leute, die hier ausgezeichnet werden, sind Vorbilder für alle anderen. Es werden zwei für 40 Jahre ausgezeichnet und zwei für 25 Jahre. Ihr habt ja auch junge Leute dabei und auch Mädchen. Macht´s bitte weiter, und helfts mit, dann haben wir keine Sorgen um unsere Feuerwehren im Landkreis Straubing-Bogen. Wir sind dankbar, daß wir euch haben. Ich sage Vergelt´s Gott und gratuliere sehr herzlich. Freut mich, dass ich dasein durfte heute Abend. Dankschee.

 

Nun wurden die vier Feuerwehrkameraden wurden von der Feuerwehr- Delegation und Landrat Josef Laumer geehrt:

 

Für 25 Jahre Feuerwehrdienst:

  • Johannes Aigner (Grollhof)
  • Martin Pömmerl

Für 40 Jahre Feuerwehrdienst:

  • Franz Märkl
  • Josef Lachenschmidt

 

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Nun sprachen Kreisbrandrat Albert Uttendorfer und Kreisbrandinspektor Werner Schmitzer. Beide beglückwünschten die Oberharthausener Feuerwehr und betonten die Wichtigkeit der Ortsfeuerwehren.

 

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Danach  gab auch noch eine interne Ehrung von verdienten Feuerwehrmitgliedern, die Kommandant Peter Schneck und Vorstand Uli Aigner vornahmen.

  • Aigner Uli für 31 Jahre Vorstandschaft
  • Martin Pömmerl für 13 Jahre Fahnenjunker
  • Wolfgang Gruber für besonderen Einsatz für die FFW Oberharthausen
  • Peter Schneck für 13 Jahre Kommandant

 

Als nächster Punkt wurde von den Anwesenden Kaffee und Kuchen gewünscht. Hierzu wurden im Eingangsbereich die wunderbarsten Torten mit Feuerwehrmotiv von der 140 Jahr Feier sowie Kuchen und Krapfen aller Art angeboten. Ein Bild für Genießer…

 

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Als abschließenden Punkt führten Peter Schneck und Uli Aigner eine Power Point Präsentation von Hein Sax vor. Sie hatte die Geschichte der FFW Oberharthausen von ihren Anfängen bis in die Gegenwart als Ziel. Dokumente und Bücher aus alten Tagen veranschauchlichten das Feuerwehrwesen in den Anfängen. Es wurde auch das gut nachbarschaftliche Verhältnis zu der Feuerwehr Pönning herausgestellt. Uli Aigner kommentierte die einzelnen Folien und hatte so manche Lacher auf seiner Seite. Bei der 200ten Folie überkam den Uli dann doch die Müdikeit. Er hätte auch das Mikro vom Herrn Pfarrer aus der Kirche gebraucht. Das hätte nämlich gewußt wann man mit seinen Ausführungen aufhören soll.... 

 

 

präsentation

 

Somit war der offizielle Teil erledigt und man blieb zum geselligen Plausch sitzen.

 

 

Die Dorfgemeinschaft möchte sich bei allen Ehrengästen aus der Politik (Herr Landrat Laumer, Herr Bürgermeister Lichtinger), sowie von der Feuerwehr (Herr Uttendorfer, Herr Schmitzer, Herr Mannes)  bedanken, dass sie den Weg zu unserem Jubiläum nach Oberharthausen gefunden haben.

Bedanken möchten wir uns auch für den würdigen Gottesdienst von Pfarrer Markus Daschner.

Ein großes Dankeschön unseren Freunden aus Pönning, die sogar das Bier mitbrachten. Danke für diesen großartigen Zusammenhalt der Dörfer auch bei der Feuerwehr!

Einen  großen Dank an alle freiwilligen Helfer, die diesen Tag möglich gemacht haben.

Danke auch unseren Spendern der Torten!

Danke den Hirschlinger Musikanten für die tolle musikalische Unterhaltung!

Danke an Manfred Becker für die herrlichen Bilder und Videos

Danke den Organisatoren Uli Aigner und Peter Schneck für ihre hervorragende Arbeit.

Danke an Ritzenberger Georg, dass er sich unserer Feuerwehr angeschlossen hat!

Die Dorfgemeinschaft Oberharthausen ist stolz auf seine Feuerwehr!

Möge unsere Feuerwehr noch lange erhalten bleiben. 

Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr!

 

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Einladung 140 Jahre FFW 2 klein

 

 

 

 

Freiwillige Feuerwehr Oberharthausen

 

 

Vorstandswahl

 

der FFW Oberharthausen am 22.3.2024

 

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Die neue Vorstandschaft:

Franz Bauer (2. Vorstand), Sophia Zellmer (Schriftführerin),

Manfred Zellmer (Kassier), Hanne Aigner (1. Vorstand)

 


 

Kommandantenwahl

 

der zusammengelegten Feuerwehren von Pönning und Oberharthausen am 17.2.2024

 

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Bild von links: 1. Bürgermeister Herbert Lichtinger, ehem. 2. Kommandant Wolfgang Gruber,

ehem. 1. Kommandant Peter Schneck, neuer 1.Kommandant Harald Pärr,

neuer 2. Kommandant Daniel Koslowski, Verwaltungsangestellter Andreas Pielmeier

 


 

Aktive und passive Kameraden der FFW Oberharthausen (2005)

 

 

 
1. Vorstand Uli Aigner   1. Kommandant Peter Schneck

                             
 

 Feuerwehrhaus 2014

 
Feuerwehrhaus der FFW Oberharthausen

 

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Neues Tragspritzenfahrzeug der FFW Oberharthausen (15. Juni 2014)

 

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Herr Pfarrer Bock bei der Einweihung des neuen Fahrzeuges am 15.6.2014

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 die FFW Oberharthausen mit dem neuen TSF nach der Einweihung


Feuerwehranhänger mit Tragkraftspritze der FFW Oberharthausen
(wurde nach dem Erhalt des TSF ausgemustert)

 

 

Letzte Ausbildung:

 

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Truppmannausbildung mit Prüfung in Oberharthausen

Unsere Oberharthausener Teilnehmer an der Truppmannausbildung waren:
von links Aigner Claudia, Bauer Christina, Gruber Matthias, Aigner Josef, Kommandant Schneck Peter

 

Bilder von Übungen 


Feuerwehrübung bei Aigner im Grollhof (30.6.2007)

 

Feuerwehrübung bei Aigner im Grollhof (30.6.2007)

 

Seilziehen der FFW Oberharthausen gegen Bulldog (2005)

 

 

  D`Feuerwehrla 

D´Feuerwehrla dös san Leut
dö ham an Schwung und ham a Schneid.
Zu jeda Zeit, bei Tag und Nacht,
ob´s rengt, ob´s schneibt, ob d´Sunna lacht,
san d´Feuerwehrla dienstbereit,
wenn Not is bei dö Leut.
 

Damit beim Ernstfall nix valiert,
wird in da Übung oft probiert.
A jeda rennt da wia um d´Wurst
vom Renna kriagt ma a an Durst.
Drum san a d´Feuerwehrla nia
z´kriagt mia a na ra Maß Bier.
 

Und heult d´Sirene übers Land,
san d´Feurerwehrla schnell beinand.
Mit Blauliacht und mit Voigasmett´n
rennans dann wia um dö Wett´n,
zu rett´n Lebm und Hab und Guat
mit Schneid und Muat.
 

Da Feuerwehrladienst is schwaar,
da Lohn dafür net bsondas raar,
aus Nächstenliab wird Einsatz gmacht,
ganz gleich, ob Tag is oder Nacht.
Dem Nächsten Schutz – und Gott zur Ehr´
hoaßt´s bei der Feuerwehr.

 

von Ponzauner Wigg 

 

 FFW Oberharthausen Aktivenliste (Stand 2016)

Name

Vorname Eintritt Funktion
1   Aigner   Claudia   22.02.2007   Schriftführerin
2   Aigner   Johannes GH   01.05.1994    
3   Aigner   Johannes OH   22.01.1998   Maschinist/Fahnenjunker
4   Aigner   Josef junior   22.02.2007   Gruppenführer/ 2. Kommandant
5   Aigner   Ulrich   21.01.1982   1. Vorstand
6   Braun   Franz   01.01.1992    
7   Büchner   Josef   01.01.1988    
8   Gruber   Matthias   22.02.2007    
9   Gruber    Wolfgang   03.05.1977   Gruppenführer/ Maschinist/2. Vorstand
10   Heininger   Rainer   03.06.1086    
11   Lachenschmidt   Josef   08.01.1979    
12   Leibl    Martin   12.06.1988    
13   Märkl   Franz   15.06.1979    
14   Pömmerl   Franz   10.04.1971    
15   Pömmerl   Martin   01.05.1994   Fahnenjunker
16   Schneck   Peter   15.07.1978   1. Kommandant
17   Zellmer   Manfred   01.01.1992   Kassier/ Maschinist
                 
                 
    Jungfeuerwehr            
                 
1   Aigner   Stefan        
2   Bauer   Franz        
3   Hadj Ammar   Elias        
4   Heininger   Jonas        
5   Nagl   Korbinian        
6   Schwarzmüller   Lena        
7   Wieser   Florian        
8   Zellmer   Fabian        
9   Zellmer   Sophia        
                 

 

 

FFW Oberharthausen Passivenliste (Stand 2016)

Name     Vorname       geboren       Eintritt
1     Aigner Andreas 26.03.1926 05.08.1998
2 Aigner Johann 30.04.1954 24.04.1968
3 Aigner Josef 26.02.1986 01.05.1970
4 Bauer Christina 24.11.1990   22.02.2007
5 Bauer Franz 11.12.1965 12.02.2004
6 Braun Gerhard 15.02.1971 15.04.1988
7 Becker Matthias 28.01.1988   10.01.2004
8 Becker Michael 05.10.1983 28.03.2000
9 Becker Wilfried 20.01.1957 07.06.2000
10 Danner Josef 18.03.1936 14.10.1952
11 Englberger Josef 02.01.1957 17.01.1977
12 Gerber Siegfried 28.02.1945 01.01.1972
13 Hadj Ammar Abdelali 20.10.1977 12.02.2004
14 Huber Gerhard 21.10.1963   01.01.2008
15 Kinseher Ludwig 23.08.1965 12.02.2004
16 Märkl Xaver 26.12.1938 15.10.1956
17 Mauerer Franz 11.07.1962 02.07.1991
18 Mayerhofer Ulrich 27.09.1979 01.05.1997
19 Mayerhofer Walter 13.06.1955 20.02.1972
20 Nagl Stefan 13.12.1969 12.02.2004
21 Sax Heinrich 12.07.1959 03.05.1977
22 Schießl Johann 12.05.1936 14.10.1952
23 Schmaißer Johann 27.05.1928 25.05.1944
24 Schreiner Anton 29.12.1959 03.05.1977
25 Stadler Ludwig 29.03.1935 17.12.1963
26 Weiß Johann 06.05.1941 22.10.1959
27 Weiß Franz 24.01.1968 10.08.1985
28 Weiß Helmut  15.01.1971 07.01.2004
29 Wieser Theodor 04.08.1964 12.02.2004
30 Wild Karl 05.12.1969 10.08.1985
31 Wild Peter 14.10.1973 01.01.1992
32 Zellmer Hubert sen 28.03.1938 12.03.1955
33 Zellmer Josef 04.04.1933 28.04.1950
34 Zellmer Hubert 10.08.1969 10.08.1985
35 Zisterer Johann 27.10.1939 01.01.1972
                 

 

 

 

Abzeichen FFW Oh         Feuerwehrauto OH     Abzeichen FFW Oh  

 

 

Chronik der Feuerwehr Oberharthausen

 

1848 erlangten die Bauern die endgültige Selbständigkeit und die damit verbundene Übernahme der Anwesen und der landwirtschaftlichen Gebäude. Da erkannte man bald die Notwendigkeit, örtliche Gemeinschaften zu bilden, die den Brandschutz übernahmen. Sie sollten Hab und Gut vor Feuer und Brand schützen und im Brandfalle Hilfe zu leisten.

Durch die Armut der Bevölkerung und der bäuerlichen Betriebe, die baulichen Zustände der landwirtschaftlichen Gebäude und die unzureichende Löschwasserversorgung war Anlass von vielen existenzbedrohenden Brandschäden. Da es in dieser Zeit noch kein organisiertes Löschwesen gab und auch keine Brandversicherung ausreichend Schutz gewährte, drängte man von seiten der Bevölkerung und auch von staatlicher Seite auf die Bildung örtlicher Gemeinschaften, die bei Brandschäden freiwillig Hilfe leisteten.

 


Der Vorläufer des heutigen Bezirksfeuerwehrverbandes Niederbayern wurde am 29. September 1867 als „Niederbayerischer Kreis-Feuerwehrverband“ in Passau gegründet.

Damalige Gründungsmitglieder waren die unmittelbaren Städte:
Deggendorf, Landshut, Passau, Straubing,

sowie die Landbezirke:
Bogen, Deggendorf, Dingolfing, Eggenfelden, Grafenau, Griesbach, Kelheim, Kötzting, Landau, Landshut, Regen, Rottenburg, Straubing, Mainburg, Mallersdorf, Passau, Pfarrkirchen, Vilsbiburg, Vilshofen, Wegscheid und Wolfstein.

Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass unter den Mitgliedern dieses Verbandes für kurze Zeit auch drei oberösterreichische Feuerwehren (nämlich Linz, Ried im Innkreis und Braunau am Inn) waren, womit dem europäischen Gedanken in Niederbayern schon frühzeitig Rechnung getragen wurde.

Der Mitgliederstand zur Zeit der zwangsweisen Auflösung im Jahr 1938 lag bei 1.137 Freiwillige Feuerwehren mit 57.566 Mitgliedern. Aufgelöst wurde dieser Verband Kraft Gesetz im Jahre 1938.

Quelle: Bezirksfeuerwehrverband Niederbayern e.V./ Geschichte


 

 

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Dokumente aus der Gründerzeit

 

Ob in Oberharthausen, so wie in Pönning, eine Pflichtfeuerwehr bestand, kann wegen fehlender Aufzeichnungen nicht mehr nachgewiesen werden. Jedenfalls wurde 1875 die erste Feuerlöschmaschine gekauft.

Auf dem Jahresbericht von 1917 steht als Gründungstag der Feuerwehr Oberharthausen der 1.3.1876 (dieses Datum scheint die dorfinterne Gründung zu sein, weil zum Feuerwehrverband ist man ja erst zwei Jahre später gegangen.

 

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Am 20.2.1878 erfolgte dann die Aufnahme der Freiwilligen Feuerwehr Oberharthausen in den Bayerischen Landesfeuerwehrverband (Urkunde), also die offizielle Gründung der Feuerwehr Oberharthausen (Festgehalten im Archiv des LandesFeuerwehrVerband e.V.). 

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Das älteste Dokument der FFW Oberharthausen ist ein Kassenbuch von 1904 mit einem Kassenstand von 105,70 Mark (Archiv Geiselhöring).

 

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Desweiteren ist in dem Archiv ein statistischer Bericht von 1913 enthalten,

 

 

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der die Jahre 1908 bis 1912 einschließt:

1 Vorstand ist Alois Weber, Bauer und Bürgermeister von Oberholzen

1 Kommandant ist Josef Aigner Bauernsohn)

1 Adjudant

1 Schriftführer

1 Kassier

1 Zeugmeister, zugleich Signalist

3 Zugführer

6 Steiger

16 Spritzenmänner

11 Ordnungsmänner

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Insgesamt 42 aktive diensttuende Mitglieder

Ausrüstung:

100 Meter rohe Hanfschläuche

6 Meter Saugschläuche

8 Paar Normalgewinde

2 Strahlrohre

20 Schlauchbinden

3 Feuerhaken

3 Laternen

2 Anstellleiter mit Stützstangen

1 Anstellleiter ohne Stützstange

1 Hackenleiter

1 Saug- und Druckspritze

1 Schlauchhaspel

Jedes Jahr wurden zwei Übungen durchgeführt

 


 

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Ein Stammlisten Buch von 1931 - 1933 zeigt die 40 Mitglieder der damaligen Feuerwehr Oberharthausen und befindet sich im Besitz der FFW Oberharthausen.

 

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Ausrüstung, Feuerwehrhaus und Abzeichen der FFW Oberharthausen

 

Die Freiwillige Feuerwehr Oberharthausen hat nachweislich einen ordentlichen Ausbildungsstand seiner Feuerwehrkameraden aufzuweisen. Auch in früheren Zeiten wurden schon Prüfungen abgelegt. Geübt wurde im Löschweiher beim Zellmer. Die Alten erzählen noch, dass der damalige Kommandant Johann Schmaißer ein sehr strenges Regiment geführt hat. Unpünktlichkeit hat er sofort geahndet, und zwar sollte ein Feuerwehrkamerad wegen zu spät Kommens drei Weiherrunden laufen. Der Feuerwehrkamerad weigerte sich aber, und so wurde der Vorfall bald wieder vergessen.

 

Den Defiziten in der Mannschaftsstärke wurde in den letzten Jahren, von Kommandant Peter Schneck, durch konsequenten Aufbau einer motivierten Jugendgruppe, entgegengewirkt. Mit viel Eigenleistung wurde auch das Feuerwehrhaus gestrichen und auch innen renoviert, wobei sich hier besonders Wolfgang Gruber engagierte. Seit 2014 hat die FFW Oberharthausen auch ein TSF (Tragkragkraftspritzenfahrzeug) in Betrieb. Somit ist auch die FFW mobiler geworden, und man ist nicht mehr auf einen Traktor wie bei der alten TS/8 abhängig. Der Kommandant 

 

 

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26.08.1980 Abzeichen

 


23.01.1982

23.01.1982 Wahl FFW Vorstand


18.08.1982

18.08.1982 Abzeichen


12.12.1984
12.12.1984 


 

05.08.1986

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20.04.1988

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07.10.1989

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10.06.1994

10.06.1994 Wahl Kommandant


 

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Brände in Oberharthausen

 

Brände waren und sind immer noch ein heißes Thema. Trotz aller modernen Technik von heute überrascht ein plötzlicher Blitzeinschlag oder durch Bauarbeiten die Feuerwehr. Brannten früher dann meistens wegen unzureichender Ausrüstung und fehlenden Wassers oft gleich mehrere Häuser ab, so kann man heute eine Ausweitung des Feuers meistens verhindern. Durch die Leitstelle werden innerhalb von Minuten die Feuerwehren mit aller Ausrüstung informiert und angefordert. Sehr gut ausgebildete Kreisbrandmeister koordinieren solche größeren Brände mit den Kommandanten der Wehren. 

Trotz allem kommt es immer wieder zu Bränden. So blieb auch Oberharthausen die letzten Jahrzehnte nicht verschont. Einmal kam es zu einem Blitzschlag (1967 Scheune Schmaißer9, Brandstiftung ( 1968 Kinder Scheune Sax), Schwelbrand durch Heu (1995 bei Schreiner) und Hallenbrand (2016 wahrscheinlich durch zu heißem Traktor).

 

1848 brach beim Dreschen das Feuer im Hof des Sebastian Niedermayer, Hs.-Nr. 16 aus. Es erfasste das Anwesen des Wirtes Franz Krieger, Hs. - Nr. 19 und das Anwesen des Joseph Überreiter, Hs. - Nr. 18. Letzterer errichtete seine Hofgebäude dann östlich auf Fl. St. Nr. 71a. Dabei wurde der bisherige Dorfweg zwischen dem alten und nun neuen Hof an die westliche Grundstücksgrenze verlegt. Der Dorfweg nach Pilling verläuft seitdem zwischen dem Überreiterhof und dem Schmiedanwesen.

 

1889 brannten die Anwesen Ludwig Späth, Hs. - Nr. 4, Schmaißer Jakob,

Hs. - Nr. 5, Geißler Jakob, Hs. - Nr. 7 und das Schmiedanwesen des Paul Gröschl, Hs. - Nr. 20 nieder.Das Feuer brach bei Späth Ludwig aus. Er hatte bei offenem Licht im Stadel Gsott geschnitten.Wegen Feuerschutz mussten Schmaißer und Geißler ihren Stadel im Ziegelbau erstellen

 

1902: Der„Laberbote“ berichtet, dass am 26. November 1902 im Ökonomieanwesen des Gastwirts Joseph Aigner, Hs. - Nr. 19 ein Brand ausbrach. Im Nu ergriff er den nachbarlichen Besitz des Alois Weber, Hs. - Nr. 16 und des Joseph Schmaißer, Hs. - Nr. 12 1/3.Trotz sofort herbeigeeilter Hilfe konnten diese schönen Anwesen nicht gerettet werden. 

 

1956 brannte bei Späth (Scheune); nach Zeitzeugenangaben soll ein in der Nähe stehender Strohschober zu brennen begonnen haben (könnte auch Brandstiftung gewesen sein, man hat es nie heraus bekommen)

 

1967 Schmaißer Johann (Feldscheune durch Blitzeinschlag)

 

1968 Sax Jakob (Stadl durch Brandstifung von Kindern)

 

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1995 Schreiner Anton (Scheune durch Selbstentzündung vom Heu – Ermittlung der Polizei)

 

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2016 Braun Franz (Geräteschuppen)

 

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Sonstige Einsätze der FFW Oberharthausen

 

 

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Fahnenweihen und sonstige Feste

 

Erste Fahnenweihe der FFW Oberharthausen war am 26.05.1929 zum 50 jährigem Gründungsfest. Warum die Fahnenweihe nicht 1928, also genau 50 Jahre nach Gründung abgehalten wurde, weiß niemand mehr. Es sind noch die Fahne und die Erinnerungsbänder vorhanden. Patenverein war die FFW Atting. Wahrscheinlich Atting, weil Oberharthausen bis 1951 zur Pfarrgemeinde atting gehörte und von dort auch seelsorgerisch betreut wurde.

 

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Zeitungsbericht Fahnenweihe 1929 OH


 

Die nächste Fahnenweihe fand am 20.7.1975 in Pönning statt. Die FFW Pönning feierte ihr 100 jähriges Gründungsfest und die FFW Oberharthausen war dabei Patenverein. 

 

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Nachdem der Festausschuß am 6.4.1978 einen Beschluß zur Abhaltung einer Fahnenweihe zum 100 jährigen Gründungsfest  der freiwilligen Feuerwehr vorgelegt hatte, fand  diese dann im folgenden Jahr, am 8.7.1979 statt. Patenverein war die FFW Pönning. Es war eine Menge an Planung notwendig, um das Fest abzuhalten. In der Weide von Hubert Zellmer wurde das Festzelt aufgestellt. Fahnenmutter war die leider schon verstorbene Marianne Aigner von Grollhof. Insgesamt waren 76 Vereine am Start. Das Fest begann am Freitag, den 6. Juli abends mit einem Standkonzert vor der Kirche mit anschließendem Einzug in das Festzelt. Am Samstag wurde der Patenverein und die Fahnenmutter eingeholt. Abends dann fand der Fackelzug zum Kriegerdenkmal und zurück zum Festzelt statt.ASm Sonntag nachd em Weckruf wurde der Patenverein abgeholt und es erfolgte die Einholung der Vereine. Um 10:00 Uhr war Gottesdienst im Festzelt durch Pfarrer Karl Zirngibl. Um 14:00 fand der Festzug mit Bänderverleihung statt. Am Montag war dann der Festausklang bei gemütlichem Zusammensitzen.

 

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Fahnenweihe Zeitung Nachbericht 3

 


 

2004 Patenbitten der FFW Pönning in Oberharthausen

 

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Marsch der FFW von Pönning nach Oberharthausen,

Patenbitten bei der Kirche und Marsch ins Gemeinschaftshaus

Begrüßung durch Vorstand Uli Aigner und Schirmherr F.X. Stierstorfer

 
 

 

 

Gstanzlsingen von Sepp Danner 
 
 

 

 

 


 

Fahnenweihe Pönning am 24.07.2005 - FFW Oberharthausen Patenverein

 

 

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26.09.2009 - 130 Jahrfeier der FFW Oberharthausen 

 

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Fahrzeugweihe am 15.06.2014

 

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Zeitung

 

 

 

 


 

Insgesamt wird in Oberharthausen durchwegs eine gute Feuerwehrarbeit geleistet. Die Alarmierung durch die Leitstelle ist zwar durch die kleine Zahl der Aktiven ( 1 Gruppe ist gemeldet) gering, aber wenn sie gerufen wurde, dann war sie auch zur Stelle.

Der Kommandant legt auch großen Wert auf Übungen, die regelmäßig im monatlichen Turnus abgehatlen werden. Es werden regelmäßig Erste Hilfe Kurse durchgeführt. In der winterlichen Schulung werden die Neuerungen im Feuerwehrwesen und auch die Unfallverhütungsvorschriften, sowie der Umgang mit gefählichen Stoffen besprochen.

Des weiteren hat die FFW Oberharthausen im Vereinsleben des Dorfes einen hohen Stellenwert. Sie repräsentieren das Dorf bei den Fahnenweihen, als auch kirchlichen Umzügen (, Prangertag, Beerdigungen) und Festen jeglicher Art. Der jährliche Feuerwehrausflug ist im Dorf zu einer festen Einrichtung geworden und fördert den Zusammenhalt.

Mitglieder der Feuerwehr sind auch in den verschiedenen Dorffesten engagiert und halfen auch fleißig seinerzeit beim Bau des Gemeinschaftshauses mit. 

Die Feuerwehr pflegt auch ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis zum Dorf Pönning. Bei den Fahnenweihen war jeweils das andere Dorf Patenverein.

Möge die Feuerwehr Oberharthausen auch weiterhin fortbestehen und einsatzbereit sein, wenn Not am Mann ist. Möge die Jugend auch weiternhin in der Feuerwehrarbeit einen Dienst sehen, für den es sich lohnt ein paar Stunden der Freizeit zu opfern.

2019 wird gerade das 140 jährige Gründugnsfest der Freiwilligen Feuerwehr vorbereitet. Dieser uralte Verein hat es verdient, dass er auch in Zukunft besteht, weil er für das Dorf ein so wertvoller Zusammenschluss ist. Wir sind es auch unseren Vätern schuldig, dass es mit dem Verein weitergeht. Mit einfachen Mitteln wurde damals Ende des 19. Jahrhunderts gelöscht und Brände bekämpft. Jetzt am Anfang des 21. Jahrhunderts  stehen die Feuerwehrkameraden gut ausgerüstet und mit Schutzausrüstung den Bränden gegenüber. Aus Respekt für die alten Feuerwehrkameraden werden sich auch hier in Oberharthausen immer wieder Kameraden finden, die das Erbe der Vereinsgründer fortführen, gemäß dem Spruch: Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr!

 

 

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Quellennachweise:

 

FFW Oberharthausen, FFW Pönning, Stadtarchiv Geiselhöring, Stadtarchiv Straubing, Landesfeuerwehrverband Bayern, Resi Weiß, Gerda Pärr, Maria Schötz, Kreisbrandmeister Werner Schmitzer, Stammtisch Oberharthausen

 


 

Chronik Feuerwehr

 

(aus Heftchen von der Fahnenweihe 1979)

 

  

Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Oberharthausen:

(von 1912 bis heute)

 1. Kommandant  2. Kommandant
 Josef Aigner  1912 - 1914 
 Vinzenz Weber  1914 - 1918
 Josef Aigner  1918 - 1920
 Josef Wild  1920 - 1924
 Alois Zellmer  1924 - 1928
 Josef Kramer  1928 - 1933
 Johann Schiesl   Alfons Späth  1933 - 1940
 Alfons Späth  Josef Englberger  1940 - 1946
 Josef Aigner  Josef Englberger  1946 - 1954
 Karl Wild  Johann Schmaißer  1954 - 1963
 Johann Schmaißer  Josef Danner  1963 - 1977
 Josef Danner  Karl Wild  1977 - 1988
 Josef Danner  Walter Mayerhofer  1988 - 1994
 Walter Mayerhofer  Josef Aigner  1994 - 2004
 Wolfgang Gruber  Josef Aigner  2004 - 2006
 Peter Schneck  Ulrich Mayerhofer  2006 - 2009
 Peter Schneck  Josef Aigner jun.  2009 - 2012
 Peter Schneck  Wolfgang Gruber   2012 - 2024
FFW- Zusammenschluss mit Pönning    17.2.2024
 Harald Pärr  Daniel Koslowski  2024 - heute

 

Vorstände der Freiwilligen Feuerwehr Oberharthausen:

(von1933 bis heute)

 Aigner Josef  1933 - 1934
 Peringer Josef  1934 - 1942
 Wild Peter  1942 - 1963
 Wurm Johann  1963 - 1970
 Aigner Alois  1970 - 1988
 Aigner Ulrich  1988 - 2024
 Aigner Johannes   2024 - heute

 

Kassiere der Freiwilligen Feuerwehr Oberharthausen:

(seit1952 bis heute)

 Michael Gürster           1952 - 1963                                  
 Wolfgang Gruber  1963 - 1977
 Johann Weiß  1977 - 1988
 Reinhold Märkl  1988 - 1997
 Manfred Zellmer  1997 - heute

 


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