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Immer wieder kann man noch alte Bilder von Oberharthausen finden. Hier hat uns Ulrike Stolzewski, die Tochter von Maria Stolzewski (geborene  Wallner vom Schmiedhof) ein paar alte Raritäten ihrer Mutter zur Ansicht zur Verfügung gestellt. Herzlichen
Dank dafür. Wenn auch von den Dorfältesten nicht mehr alle Personen auf den Bildern identifiziert werden können, so geben die Bilder doch ein kleines Abbild einer uns vergangenen Zeit wieder. Wie war man damals bekleidet, wie wurde sich fortbewegt, wie sahen die Häuser und Höfe damals aus, wie wurde gearbeitet und wie wurde gefeiert? Alles Fragen, die mit alten Bildern erklärt werden können. Diese Bilder zeigen auch ein Stück Dorfgeschichte mit ihrer Schlichtheit und schweren Handarbeit, strahlen aber auch eine Ruhe und Lebensfreude wenn man in die Gesichter blickt. 
Wie immer zum Schluß der Aufruf an alle, schaut mal nach, ob sich nicht das eine oder andere Bild aus unserer Vergangenheit finden läßt. Es wäre für alle interessant, solche Raritäten ansehen zu können.
Falls jemand auf dem Bildern eine Person erkennt, dann teilt es mir bitte mit (Sax Hein, Tel.: 09420/1508 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 

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zu sehen ist links das Haus vom Wallner Xare (Schmied) , dann der alte Stall/Stadl von Mayer mit
zwei Bäumen davor und einem hohen Telefonmasten; 

danach anschließend das alte Haus vom Wild und hinten schon der neue Hof vom Wild; da der
alte Wildhof 1960 abgerissen worden ist, muß die Aufnahme von früher sein.

 

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 Im Vordergrund in der Mitte das Haus vom Schmaißer mit zwei Bäumchen davor
und rechts bereits das neue Mayerhaus. Nach einem Regen ist die Dorfstraße wie ein Feldweg.

 

 

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Haus vom alten Schmied (Wallner) mit der Familie davor. Hier zu sehen seine zweite Frau
mit den Kindern Maria, Resl, Hedwig und Xare, die erste war verstorben.
Der Balkon war noch über der Eingangstüre und hinten
über dem Stall 
war ein Taubenstall. Vor dem Haus war ein eisernes Geländer,
an dem wir Kinder noch daran turnten.

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Bild zeigt im Hintergrund links das Zach Haus mit einem Birnbaum davor,
rechts das Haus von Josef Schmaißer auch mit Birnbaum. 
Links vorne ist noch die Mauer des alten Feuerwehrhauses zu sehen.
Die beiden Personen sind nicht mehr zu erkennen.

 

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Das Bild zeigt Maria Stozewski und Xaver Wallner
mit zwei prächtigen Pferden vom Zellmerhof bei der Feldarbeit.
(Namen ergänzt von Ursula Larisch, älteste Tochter von Maria Stolzewski)

 

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Wallner Hedwig und Xaver Mayer vor dem alten Mayerhaus

 

 

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Bei dem Bild soll es sich um einen Volksfestauszug handeln. Es wird erzählt, dass damals auch Burschen und Mädchen, aber auch Knechte und  Mägde mitgegangen sind.
Das Mädchen rechts ist die Maria Stolzewski, der Mann mit Strohhut Karl Wurm (Namen ergänzt von Ursula Larisch)
Die Dirndl der Mädchen waren damals noch züchtig oben verschlossen, die Burschen mit fescher Lederhose
und Sonnenhut. Alle trugen als Zeichen ihres Standes Arbeitsgeräte vom Bauernhof mit.

 

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In der hinteren Reihe sind wieder die Schmid Mädchen zu erkennen. Links Hedwig Wallner, Xaver Wallner
Gretl Mayer und ganz rechts die Maria Stolzewski) -  (Namen ergänzt von Ursula Larisch)
Das Foto dürfte auch von dem Volksfestauszug sein.



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Feldarbeit, Kartoffel auspflügen aber man weiß nicht mehr wo es war

 

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Unbekannte Oma mit einer kleinen Ente im Arm. Im HIntergrund grast ein Pferd auf der Weide

 

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Lauter Frauen und der Schmied Xare ist auch dabei. Daneben rechts die Gretl Mayer. 

 

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Mädchen beim Mist aufschlagen beim Mayer, der Mann ist der Sebastian Mayer,
das Mädchen in der Mitte die Hedwig Wallner. (Namen ergänzt von Ursula Larisch)

 

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zwei Pferde mit einem Odlsfassl vor dem Haus vom Schmied. Personen nicht erkennbar

 

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Maria Wallner mit einem Ochsengespann vor dem Haus vom Schmied. Im Hintergrund rechts
schaut noch die alte Schmiede hervor.

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Die Dorfjugend steht bei der alten Waage vor der Kirche.

linkes Mädchen ist Gretl Mayer 

von den Burschen ist u. a Hein Mayer, Gürster Albert ,
Xare Mayer und Xare Waller auf dem Bild.


 

Der Zellmerweiher

 

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Mädchen baden im Zellmerweiher; 

 Bürgermeister Hüttenkofer Josef (Bürgermeister von 1933 - 1937) läßt ein  
Badebretterhäuschens am Zellmerweiher erbauen;

Am 13. Juli 1933 wird sogar eine Badeordnung erstellt. (Dorfchronik Josef Schmaißer)

In späteren Jahren wurde die Badeordnung von Pfarrer Willibald Kammermeier perönlich
durch Kontrollgänge auf das Schärfste überwacht;
es gab geregelte und getrennte Badezeiten für Buben und Mädchen!

 

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Gänsehüten am Zellmerweiher (rechts hinterm Weiher die Umkleidekabine)

Es fehlt am Weiher noch der betonierte Auslaß
mit dem Drehrad, dass erst nach dem Krieg gebaut wurde.

Bild von Hans Schiesl

Löschweiher mit Auto

1935 wurde dieser Weiher auf dem Grund des Bauern Alois Zellmer ausgegraben; 
1948 wurde er zu einem Löschweiher ausgebaut und ein Kanal zum Dorfgraben ausgebaut.
(Bild von Hans Schiesl)

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Zellmerweiher 2006 




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Zelllmer Hans links sitzend, Schmied Xare und Maria in der Mitte stehend, hinter Schmied Xare der Luger Max,
der kleine neben der Maria Wallner links ist der Mayer Xare, hinter der  Wallner Mariaist Josef Schmaißer, rechts
der Gürster Hans, dann wieder rechts der Schmaißer Hans, dann der Luger Wast und sitzend der alte Schießl.

 

 

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Die Knechte Müller Karl, Zellmer Hans und Preiß Karl mit zwei gekörten Stieren vom Zellmerhof. 

 


 

Sammelkörung in Oberharthausen am 14. Mai 1937

Zur Sammelkörung in Oberharthausen wurden 18 Bullen und 20 Eber gebracht. Die Körungen wurden in den angrenzenden Dorfwiesen durchgeführt.
Folgende Zusammenstellung zeigt den Auftrieb und das Ergebnis der Körung:

Gemeinde Oberharthausenen 6 Bullen, 4 Eber;
Pönning 4 Bullen, 6 Eber;
Metting 4 Bullen, 1 Eber;
Perkam 4 Bullen, 9 Eber.

Zuchtwertklasse II erhielten:
bei den Bullen folgende Besitzer: Schreiner – Kornbach; Krieger – Pilling; Stiefelbeck – Perkam; Semmelbauer und Zellmer – Oberharthausen; Wurm – Kriegstadel; Ammer und Ebner – Pönning; Semmelbogen – Pilling; Peringer – Oberholzen.

Zuchtwertklasse III erhielten:
Buchner – Kleinpönning; Wurm – Oberharthausen, Kerscher – Metting; Schütz – Metting;
4 Bullen wurden abgekört.

Bei den Ebern fand folgende Bewertung statt:
Zuchtwertklasse I Gemeinde Pönning;

Zuchtwertklasse III Ammer – Gunting; Luger – Oberharthausen; Buchner – Kleinpönning; Haslbeck – Gunting, Hierl – Oberholzen; Magelseder – Pilling; Krieger – Pilling; Babl und Nieselbeck – Perkam; Wild – Oberharthausen; Zuchtwertklasse IV: Schmied – Perkam; Ringenberg – Kai;
abgekört wurden fünf Eber.

Quelle: Orts- und Hofgeschichte Oberharthausen Josef Schmaißer

 


 

 

 

 

 


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