Am 30. April wird in Oberharthausen traditionell der Maibaum aufgestellt, und so war es auch heuer wieder. Am Vormittag nahm die Landjugend Kurs auf den Wald von Aigner Josef, suchten einen schönen Baum aus und brachten ihn sicher ins Dorf. Danach wurde der Baum im Hof vom Aigner soweit hergerichtet, dass er gegen Abend zum Bolzplatz gebracht werden konnte. Nachdem die Mädchen noch die Kränze mit Girlanden geschmückt hatten, wurde es Zeit für den großen Akt. Mit vereinter Kraft der Männer wurde der Baum unter dem Kommando von Uli Aigner in die Senkrechte gehoben. Mit von der Partie war heuer der Bürgermeister Herbert Lichtinger, der großzügiger Weise den Maibaum privat gespendet hat. Er zeigte beim Aufstellen, dass ein Bürgermeister nicht nur gscheid sein muß, sondern auch eine große Portion "Irxnschmalz" für seinen Job braucht. Nach getaner Arbeit gab´s eine gschmackige Brotzeit und Freibier für die Dorfgemeinschaft. Dann wurde der alte Maibaum unter der Regie von Matthias Gruber amerikanisch versteigert. Die glücklichen Gewinner waren schließlich Saskia Schneck mit Freund. In gemütlicher Runde saß man noch das eine oder andere Stündchen beisammen.
Die Dorfgemeinschaft bedankt sich bei der Landjugend, weil sie auch heuer wieder die alte Tradition des Maibaum Aufstellens fortgeführt hat. Ein besonderer Dank gilt dem Bürgermeister Herbert Lichtinger für die Maibaumspende. Des Weiteren möchten wir uns bei der Dorfbevölkerung für die Hilfe beim Aufstellen und bei Josef Aigner für den Baum recht herzlich bedanken.
Bilder von Manfred Becker

Bilder von Claudia Aigner
alten Baum umlegen
neuen Baum holen
neuen Baum aufstellen
alten Baum versteigern














































