
Die Fastenzeit steht von jeher in Verbindung mit dem Starkbier, und Starkbier in Verbindung mit einem Starkbierfest. So feierte auch heuer wieder die Dorfgemeinschaft Oberharthausen ein rauschendes Starkbierfest. Der Saal war brechend voll, die Besucher bekamen beste Unterhaltung vorgesetzt. Dafür sorgte schon die Familie Zellmer mit ihren unnachahmlichen und originellen Gstanzeln. Unterstützt wurden heuer die Lokalmatadore "Erika und Luk" durch ihren Sohn und Musiker Philipp Zellmer. Bei ihren zwei Auftritten strapazierten sie die Lachmuskeln der begeisterten Besucher bis auf´s Äußerste.
Auch kulinarisch war der Besuch des Starkbierfestes wieder ein Schmankerl. Die Landjugend versorgte mit den gschmackigen Grillgerichten die hungrigen Gäste und ein Schluck vom süffigen Coronator hinterher zauberte ein zufriedene Lächeln in die Gesichter in der Besucher. So konnte man wieder von einem rundum gelungenen Fest sprechen.
Unter den Gästen befanden sich der 1. Bürgermeister Herbert Lichtinger, der 3. Bürgermeister Helmut Prebeck mit der Ratschkattl, die Stadträte Franz Winter, Stefan Lambert, Ortssprecher Harald Pärr von Pönning und später noch Stadtrat Hans Bauer aus Sallach.
Uli Aigner bedankte sich bei Luk Zellmer mit einem Bier-Geschenkkorb von der Schwester Doris aus Mallersdorf, und von Erika Zellmer mit einem Blumenstrauss für die hervorragende Darbietung.
Des weiteren gilt der Dank der Landjugend für die perfekte Organisation der Grillhütte, den Landfrauen für die Arbeit in der Küche und dem fleißigem Team des Gemeinschaftshauses für die anfallenden Arbeiten.
Dank auch den zahlreichen Gästen, die der Dorfgemeinschaft Oberharthausen die Treue halten und durch ihren Besuch dem Fest einen würdigen Rahmen geben!
Lied und Gstanzl von Erika und Luk
Nachfolgend wurde von der Familie Zellmer ein kurzer Auszug aus ihrem Programm zusammengestellt. In dem Lied verarbeiten die Beiden die Leiden und Freuden rund ums´s Geld während in den Gstanzeln im 2. Auftritt die Umstände rund um die vergangene Kommunalwahl aufs Korn genommen werden.
1. Auftritt Lied:
Uns is alles oans, uns alles oans, ob mir a Geld ham oder koans.
Wer a Geld hot, sitzt im Publikum
und wer koans hot steht auf der Bühne rum
Wer a Geld hot, konn se Hallen baun
und wer koans hot, der muaß nache schaun,
Wer a Geld hot, der tuat Holzscheitl kloibn
und wer koans hot, der muaß´s Heizöl zoihn.
Wer a Geld hot, surft im Internet
und wer koans hot, geht mit der Frau ins Bett.
Wer a Geld hot, kann zum Wieser geh
und wer koans hot, dem dan Zähn´ recht weh.
Wer a Geld hot, der besitzt a Roß
und wer koans hot, ja der bschlagts halt bloß.
Wer a Geld hot, der duat Kartoffln baun
und wer koans hot, der muaß nacheklaubn.
Wer a Geld hot, tuats auf ´Harthausn treibn
und wer koans hot, ko gern z´ Perkam bleibn.
Wer a Geld hot, konn in Las Vegas zocka
und wer koans hot, der muaß Haiba brocka.
Wer a Geld hot roast auf Kuba zua
und wer koans hot, gibt dahoam a Ruah
Wer a Geld hot, konn se an Salzladn baun,
und wer koans hot, muaß auf Gott vertraun.
Wer a Geld hot, ja der geht auf d´Jagd
und wer koans hot, wird erst garnet gfragt.
Wer a Geld hot konn auf Mallorca reisn
und wer koans hot, geht dahoam zum Scheißn.
Wer a Geld hot, konn se Wähler kaffa
und wer koans hot, muaß eah nache laffa.
Wer a Geld hot macht oft a Lumperei
und wer koans hot, schlagt dahoam sei Wei´´.
Wer a Geld hot, duat über d´Alpn reitn
und wer koans hot, der gibt auf beizeitn.
Wer a Geld hot, der konn Zigarrn raucha
und wer koans hot, werd a koane braucha.
Wer a Geld hot, der lebt wia de Fürstn
und wer koans hot, der muaß schier dadürstn.
Wer a Geld hot, dem helfans vo olle Seitn
und wer koans hot, den grüaßns bloß vo Weitem.
Wer a Geld hot, der hat viele Erben
und wer koans hot, kann in Frieden sterben.
Uns is alles oans, uns alles oans, ob mir a Geld ham oder koans.
2. Auftritt Gstanzeln:
Heut spuin ma wieder aufm Starkbierfest
mia spuin extra nur für eich
dats ma fei recht fleißig lacha
samma net auf´ra Leich.
Ja, vom Bier, do wird ma deppert
mia schern ma uns nix darum.
Vui, de saufan bloß a Wasser
und san trotzdem saudumm.
Und des Jahr hat´s alleweil ghoaßn,
de Baumannin wird ghenkt.
Oba so wias jetzt herschaut.
hams ihr s´ Lebn wieder gschenkt.
Der Lichtinger is oft in der Zeitung drin
duat seine Geburtstagsglückwünsch sagn
der Prebeck und der Büttner Harry könntn des
gwichtsmäßig vui besser vertragn.
Die Nebel Rosi und da Aigner Uli
die san iatz a Team
nd wenn no zwoa dreimal wähln
sans ratz-fatz im Stadtrat drin.
Der Stierstorfer is weg von de Freien Wähler,
der war allwei scho recht wief
möglicherweis verlassn d´Ratzn
schon das sinkende Schiff.
De Freien Wähler war der Stierstorfer z´alt
sie ham den Ferry a wengal grupft
do hot der an Salto gmacht
und is zur CSU ummi ghupft.
Damit ma im Kreistag a Mehrheit kriagt
war der CSU a jedes Mittel recht.
do laßt ma se mit jedem ei
und is der a no so schlecht.
Der Ammer Hubert z´Perkam drobn
hat auf Geiselhöring a Bierfassl auffi gschickt
weil wenn de Wahl net wiederholt wordn wär
wär er net in Kreistag nachegrückt.
Der Aigner Uli duat se jetzt
beruflich nei orientiern.
im Krankenhaus is er ja scho allaweil
jetzt duat er in d´Altenpflege investiern.
Und Angela Merkl, stellt se schee blöd o
Mit derer Abhörerei
Wenn i bei uns wos wissen wui
Frag i an Zisterer sei Wei´´
Bilder des Abends von Franz Märkl:




























