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Renovierung Kriegerdenkmal

 

Der Kirchenpfleger Franz Pömmerl berichtet:

Durch die Jahre war die Inschrift im Kriegerdenkmal durch Wind und Wetter sehr unleserlich geworden. Franz Pömmerl hat daraufhin in einer Wahlversammlung den alten Bürgermeister Bernhard Krempl auf das Thema der notwenigen Renovierung angesprochen, und dieser hat die Kostenübernahme durch die Stadt zugesagt. Daraufhin wurde in Abstimmung mit der Geschäftsführerin der Stadt Geiselhöring, Frau Maria Reicheneder, der Steinmetz Michael Götzfried aus Straubing mit den Arbeiten beauftragt.

 

Es wurden folgende Arbeiten ausgeführt:

 

  • Kriegerdenkmal komplett mit Sockel und Einfassung mechanisch mit Schmutzfräser und chemisch mittels Natursteinreiniger reinigen.
  • Grabumrandung abbauen, neu setzen, ausrichten und befestigen
  • Offene Fugen neu mineralisch verschließen
  • Sämtliche Inschriften neu mit schwarzer Schriftfarbe und feinem Pinsel fassen. ca. 800 Zeichen

 

Die Arbeiten wurden zur Zufriedenheit aller sehr schön ausgeführt, so dass das Kriegerdenkmal jetzt wieder in altem Glanz erscheint.

Frau Anna Zellmer hat nach Abschluss der Arbeiten die schöne Bepflanzung in neuer Erde vorgenommen. Auch diese Kosten übernimmt die Stadt Geiselhöring.

Deshalb gilt der Dank der Dorfgemeinschaft unserer Kirchenverwaltung mit dem Kirchenpfleger Franz Pömmerl, weil sie sich um die fachmännische Renovierung des Kriegerdenkmals angenommen haben. Dem Steinmetz Michael Götzfried sei für die gelungene Ausführung der Arbeiten gedankt und auch ein herzliches Vergelt´s Gott der Anna Zellmer, die sie sich immer liebevoll um die Pflege des Kriegerdenkmals annimmt. Nicht zuletzt ein großer Dank der Stadt Geiselhöring und dem Bernhard Krempl für die Kostenübernahme der Renovierung.

Gerade jetzt, wo überall die Gedenken zum 1. Weltkrieg stattfinden, passt die Renovierung des Kriegerdenkmales genau in das Zeitgeschehen. Auch aus Oberharthausen sind vor hundert Jahren 41 tapfere Männer in diesen Krieg gezogen. 12 von Ihnen sahen ihre Heimat nie wieder. Die Namen der Gefallenen kann man jetzt wieder sehr gut am Kriegerdenkmal lesen. Ihnen und den Gefallenen des 2. Weltkrieges sind wir es als Nachkriegsgeneration schuldig, sie in Ehren und in Erinnerung zu halten. Diese Renovierung des Kriegerdenkmals ist ein Zeichen des Respekts vor den gefallenen Männern von Oberharthausen, aber auch ein Zeichen der Dankbarkeit, dass wir heute alle in Frieden und Freiheit leben dürfen.

 

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