Oberharthausen wird langsam zu einem Anziehungspunkt für seltene Tiere aller Art. Haben wir doch seit Jahren einen Dorfhasen, der sich im Garten der Sophie Wacker die Löwenzahnblätter schmecken lässt. Er läuft furchtlos die Dorfstraße entlang oder sieht sich das Auto vom Englberger Sepp an (anscheinend ist er OPEL-FAN). Als letztes Jahr die Treibjagd war, saß er seelenruhig wieder im Garten der Wacker Sophie, während seine Verwandtschaft um ihr Leben lief. Vielleicht hatte er aber auch deshalb keine Angst, weil er um die geringe Treffsicherheit der Jäger wusste..?? Wie auch immer, er entkam locker den Jägern, er wurde deshalb zu keiner „Hasenbrüah“ und ist auch heuer wieder ein gern gesehener Gast.





Im Stadel von Sepp Aigner hatten sich 2008 Schleiereulen eingenistet. Sie brachten 5 Junge zur Welt. Vom Bund Naturschutz wurde im Stadel in luftiger Höhe ein Nistkasten angebracht. Das Gelege und die Brut überwacht Herr Groß aus Radldorf.
Heuer ist es ein Turmfalke, der sich eingenistet hat. Es sind zwei Junge geschlüpft, die am Anfang wie ein weißes Wollknäuel aussehen.




Die Familie Körffer hat zwei außergewöhnliche Perserkatzen. Sie werden im Sommer bei steigenden Temperaturen immer geschert. Dabei kriegen sie das Aussehen von einem kleinen Löwen. Der ernste Blick lässt auch gar nichts Gutes hoffen, und man meint, sie setzen gleich zum Sprung an. Dabei tun sie keiner Fliege was zu leide. Es ist schon ein besonderer Anblick, wenn die Katzen mit „Sommerbekleidung“ herumspazieren.



Ja und seit heute haben wir auch einen ganz seltenen Gast im Dorf, besser gesagt nicht im Dorf direkt, sondern im Graben des Hochwasserschutzes. Martin Leibl traute seinen Augen kaum, als sich im steinigen Kiesbett was regte. Und tatsächlich, es ist ein Flusskrebs, der sich im neu geschaffenen Graben pudelwohl fühlt. Es ist ein Anzeichen von guter Wasserqualität, wenn sich solche Tiere ansiedeln. Man muß erst mal sehen, wie sich der Graben insgesamt entwickelt, weil es wurden dort auch schon kleine Fische gesichtet. Der Flusskrebs muß aber keine Sorge um sein Leben haben, weil die Gertraud hat dem Martin mittags nicht den Flusskrebs, sondern ein „Schweiners“ gebraten.






















