Freunde der Familie Zellmer vergnügen sich am Weiher mit Eisstockschießen
Ein Wintermärchen am Zellmerweiher
In diesem Jahr hält der Winter Einzug mit einer Kälte, die die Luft klar und frisch macht. Die Bäume sind mit einer feinen Schicht aus glitzerndem Frost überzogen, und die Landschaft erstrahlt in einem dezenten Weiß. Doch trotz der klirrenden Temperaturen bringt die Jahreszeit auch eine willkommene Abwechslung in unser Leben: Der Dorfweiher ist zugefroren!
Die geschlossene Eisfläche lädt Jung und Alt gleichermaßen ein, sich auf das glatte Vergnügen zu begeben. Im ganzen Landkreis sausen Kinder fröhlich über das Eis, ihre Lacher und fröhlichen Rufe hallen durch die winterliche Stille. Die Kinder üben sich im Schlittschuhfahren und Eishockey spielen. Auch die Erwachsenen lassen sich von der winterlichen Freude anstecken, begleitet von einem Gefühl der Kindheitserinnerungen.
Besonders beliebt ist in Oberharthausen von je her das traditionelle Eisstockschießen, das nicht nur Geschick, sondern auch Teamgeist fordert. Die Familie Zellmer hat auf ihrem schmucken Weiher am Dreikönigstag eine Gruppe von Freunden und Familien eingeladen, um in einem freundschaftlichen Wettkampf gegeneinander anzutreten. Das Knacken des Eises unter den Füßen und das Geräusch der Eisstöcke, die über die Oberfläche gleiten, sorgen für eine einzigartige Atmosphäre. Gelächter und Anfeuerungen schallen über den Weiher, während jedem Spieler die Freude ins Gesicht geschrieben steht. Die begeisterten Frauen am Weiherrand treiben ihre Männer zu Spitzenleistungen.
Was wurden auf diesem Weiher früher schon Schlachten geschlagen. Der ungekrönte Eisschützen-König Späth Alfons, der nie einen Stock verfehlte und die ganze Bauernschaft schoß täglich Eisstock. Der Krinner Hans (der Schneider) räumte fleißig dazu jeden Tag die Bahn. Jeder Erwachsene hat noch eine schöne Erinnerung an diese frühen Zeiten.
So zeigt uns der Winter heuer wieder, dass er trotz seiner klirrenden Kälte viel Gutes mit sich bringt. Der Dorfweiher, der zu einem Ort des Spiels und der Begegnung geworden ist, wird zu einem Symbol für Gemeinschaft und Lebensfreude.
Auch im Dorfweiher in Pönning spielen ein paar Jugendliche Eishockey und fahren Schlittschuh.
Ein Flutlichtevent ist geplant, weil schon eifrig Strahler montiert werden.
In Sünching wurde für das Freizeitvergnügen am Eis eine Wiese geflutet.
Hier tummeln sich wegen der großen Eisfläche die Kinder und Erwachsenen
zusammen bei Eislaufen, Eishockey, Schlittenfahren und Eisstockschießen.
Was für ein herrlicher Anblick!


















