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100 jähriges Jubiläum des Kriegerdenkmals in der Filialkirche in Oberharthausen

 

In Oberharthausen hat man die Kriegsteilnehmer und die gefallenen Soldaten der beiden Weltkriege immer in Ehren gehalten. Es wurden zwei Kriegerdenkmäler errichtet, wovon eines im Innenraum der Kirche als Mosaik angebracht wurde und nun 100 Jahre alt ist.

 

Die Oberharthausener Kriegsteilnehmer des Krieges 1914-1918

 

kriegsteilnehmer 1. Weltkrieg

 

Gefallene 1. Weltkrieg Vorderseite

Gefallene 1. Weltkrieg Rückseite

 

 

           Verlustlisten aus dem 1. Weltkrieg mit Soldaten aus Oberharthausen
               
               
Name  Vorname Liste Ausgabe Datum der Verlustliste Seite Bemerkung
Blas  Alois 298 1146 08.09.1916 14686 Reserveinfanterieregiment Nr. 13, 7. Kompagnie, vermisst
Blas  Alois 1288 30.11.1916 16628 Reserveinfanterieregiment Nr. 13, 7. Kompagnie, bisher vermisst, verwundet
Bogenberger Johann Bayern 355 1573 08.08.1917 19988 23.11.1883 vermisst
Bogenberger Johann 1263 15.11.1916 16295 16. Infanterieregiment Passau, 10. Kompanie -  L.r
Danner  Johann 297 1144 07.09.1916 14661 13. Infantrieregiment, 3. Kompanie vermisst
Danner  Johann 297 1288 30.11.1916 16628 13. Infantrieregiment, 3. Kompanie
Englberger Joseph 284 1082 04.08.1916 13797 13. Infanterieregiment Ingolstadt, Stab1 Batailon, 4. Kompagnie, schwer verwundet
Englberger  Joseph 312 1238 31.10.1916 15957 13. Infanterieregiment Ingolstadt, Stab 1 Batailon,  4. Kompagnie, bisher schwer verwundet, gestorben am 9.7.1916
Englberger  Sebastian 155 371 19.02.1915 4931 Reserve Infanterieregiment Nr. 12, 6. Kompanigne, vermisst
Englberger  Sebastian Bayern 333 1393 08.03.1917 17819 25.10.1887, bisher in Gefangenschaft, ver. In Verlustliste 267 und 155, gestorben 5.8.1916 in Gefangenschaft
Gerl Franz (Pr.339 -B224) 709 28.09.1915 9061 11. Infanrieregiment Regensburg, 7. Kompanie, leicht verwundet
Kramer Franz Xaver Bayern 391 2056 17.08.1918 25694 12.8. schwer verwundet
Kramer Joseph Bayern 410 2276 07.10.1918 26804 13.3. vermisst
Kramer Joseph Bayern 410 2276 04.01.1919 28550 bisher vermißt, in Gefangenschaft (in privater Mitteilung)
Luger  Sebastian 305 1190 04.10.1916 15299 Reserveinfanterieregiment  Nr. 7. 3. Kompanie, leicht verwundet
Luger  Sebastian Bayern 346 1499 13.06.1917 19058 20.1.1886, vermisst
Luger  Sebastian Bayern 356 1588 20.08.1917 20165 20.1.1886, vermisst Verlustliste 346, in Gefangenschaft (in privater Mitteilung)
Mayer  Peter 314 1249 07.11.2016 16108 Minenwerferkompanie 206, leicht verwundet, bei der Truppe
Sax Sebastian 76 234 28.11.1914 3090 11. Infanterieregiment Regensburg, II Bataillon, 7. Kompagnie, vermisst
Sax Sebastian 133 305 06.01.1915 4052 Reserveinfanterieregiment Nr 10, 3. Bataillon, 9. Kompanie, leicht verwundet
Sax Sebastian V250 - W355 880 12.02.1916 11301 Reserveinfanterieregiment Nr 20, 12. Kompagnie, leicht verwundet
Sax Rupert  321 - 325 1347 22.01.1917 17265 leicht verwundet, 323
Sax Jakob 1216 19.10.1916 15652 Reserve Infanterieregiment Nr12, leicht verwundet
Sax Jakob Bayern 360 1648 28.09.1917 20911 16.6. schwer verwundet, 16.7.2017 gestorben
Semmelbauer Ludwig 82 239 01.12.1914 3171 11. Infanterieregiment Regensburg, III. Bataillon , 9. Kompagnie, schwer verwundet
Späth  Friedrich 284 1082 04.08.1916 13798 leicht verwundet
Späth  Friedrich 408 2272 30.12.1918 28486 12.10.  gefallen
Späth  Joseph 190 539 15.06.1915 6983 Reserveinfanterieregiment Nr. 22, 9. Kompanie , schwer verwundet
Späth  Joseph 411 2290 14.01.1919 28699 19.09.1983, vermisst, 3. Maschinengewehrkompanie
Weber Vinzenz 287 - 313 1094 11.08.1916 13979 vermisst
Weber Vinzenz Bayern 363 1676 19.10.1917 21227 26.2 bisher vermisst, Verlustliste 287, gefallen
Wild Georg Bayern 350 1539 10.07.1917 19557 20.1.1894, gefallen
Wurm Johann Bayern 382 1931 03.06.1918 24016 7.12. leicht verwundet
Zellmer  Edmund 297 1144 07.09.1916 14662 10. Kompanie, vermisst
Zellmer  Edmund 321 - 325 1350 24.01.1917 17304 bisher vermisst; leicht verwundet; Erfassungstruppe 297, 325
Zellmer  Edmund Bayern 361 1654 03.10.1917 20988 5.11., leicht verwundet
Zellmer  Otto 188 524 07.06.1915 6783 4. Infantrerieregiment Metz, Stab, I Bataillon, 2. Kompanie, schwer verwundet
Zellmer  Otto Pr 656 - L. 307 1201 11.10.1916 15458 4. Infantrerieregiment Metz, Stab, I Bataillon, 2. Kompanie, leicht verwundet, bei der Truppe
Zink Joseph Bayern 329 1367 09.02.1917 17515 Unteroffizier, 23.12.1892 leicht verwundet
Zink Joseph Bayern 368                          1730 30.11.1917 21875 Unteroffizier, 23.12.1892 leicht verwundet
 


Kleiner Rückblick:

Nach dem 1. Weltkrieg gab es verschiedene Feiern und Ehrungen für die Kriegsheimkehrer und die Gefallenen:

 
Kriegerfeier - Oberharthausen am 21.1.1919

Kriegerbegrüßungsfeier  - 
Hirschling am 23.1.1919

Fest der glücklichen Heimkehr  - 
Metting am 5.2.1919

Veteranen- und Kriegerfestfeier mit Errichtung eines Heldengrabes – Pönning 15. 10. 1919)


Der Laberbote berichtet von der „Kriegerfeier“ am 21. Januar 1919 in Oberharthausen:

Freudvoll und leidvoll, das Motiv unserer Kriegerfeiern, kam so recht zum Ausdruck in unserer heutigen Feier. Um 38 tapfere Kriegsteilnehmer sammelte sich die Gemeinde vorerst in der Kirche,w o Hochw. Herr Kooperator Schaller nach warmherzigen Worten für unsere 12 gebliebenen Helden das Requiem sang. Unter Vorantritt der Musikkapelle Geiselhöring, begleitet vom Veteranenverein Pönning mit Fahne, gings sodann zum Wackerschen Gasthaus. Dort begrüßte Herr Hauptlehrer Hopfner von Pönning dieTapferen mit markigen Worten und rief sie auf zur Tat in der Heimat. Fünf prangende Mädel sprachen sinnige Willkommensgrüße. Den Dank der Krieger sprach Herr Josef Wild, Bauernssohn, und ließ seine Rede ausklingen in ein donnernd aufgenommenes „Hoch“ für die teure Heimatsgemeinde. Ein solennes Mahl stand nun für die Krieger bereit. So recht schön gestaltete sich die Nachmittagsunterhaltung unter den frischen Klängen der Musikkapelle. Scherz und Spaß kamen zur Geltung. Nach kräftigenm Abendbrot drehten sich bald die Paare in heiteren Walzern. Allen Teilnehmern, allen Mithelfern zur schönen Feier herzlichen Dank und – Glück auf für die Zukunft.

Nachtrag im Laberboten zur „Kriegerfeier“ vom 23. Januar 1919

Nachtrag zum Festbericht. Als Schlußstein zur gemeldeten schönen Feier sprach Herr Geog Mayer noch glänzende Worte über die gefallenen Kameraden. Hinweisend darauf, daß sie selbst diesen Tag so ersehnten, bat er die Anwesenden der Gefallenen nicht Anstoß zu nehmen an der Freude, die auf ihrer aller Gesichter erglänze. Freude ist der Markstein des Lebens und Freude des Lebens best´Geleit. Für die Zukunft echte Freude bietet uns Gewähr für das Wiedererstehen aus dem jetzigen Trümmerfeld.

Als sichtbares Zeichen wurde für die gefallenen Soldaten nach dem 1. Weltkrieg  1923 ein Denkmal errichtet. Dieser „Kriegergedächtnisaltar‘“ wurde im Innenraum der Kirche, im hinteren Teil an der nördlichen Wand unter der Empore angebracht und im Juli 1923 eingeweiht.

(Quelle: Stadtarchiv Geiselhöring, Laberbote vom 21. Und 23. Januar 1919)

 

Kriegerdenkmal Mosaik

 

Dieses Kriegerdenkmal in der Kirche Oberharthausen blickt heute auf 100 Jahre zurück

 

Der Laberbote berichtet darüber am 23. Juli 2023:

Die kleine Gemeinde Oberharthausen hat ihren 12 gefallenen Helden ein würdiges Denkmal gesetzt in Form eines Kriegergedächtnisaltares. Die Altartafel zeigt einen sterbenden Krieger mit der barmherzigen Schwester als Sinnbild des Mitleids und der Heilandsgestalt als Tröster des Gefallenen und der Hinterbliebenen. In Mosaik gehalten wirkt das Bild ungemein lieblich. Links und rechts sind die Namen der Gefallenen in schwarzem Marmor verewigt. Zu Füßen des Altares hat einb heimischer Küpnstler das Heimatkirchlein in seiner Schlichtheit hingebannt in dem Gedanken wohl, dass der sterbende Held Trost fand in der Erinnerung an diese seine erste Gnadenvermittlungsquelle. Die freudige Opferwilligkeit der Gemeinde un der hervorragende künstlerische Geschmack der Erbauer haben ein vorbildliches Werk erschaffen. Die Feier selbst nahm einen schönen Verlauf. Die Gedenkpredigt hielt Herr Pfarrer Bogenberger, ein Sohn der Gemeinde. Unsere Krieger sind es wert, dass ihre Namen in Stein gegraben werden, daß wir dieselben dankbar in unsere Herzen schreiben, daß wir mit den reichen Mitteln, die der Schöpfer uns gab, ihnen heklfen müssen und die Verbindung mit ihnen auch im Jenseits aufrecht erhalten sollen durch ein christlichesLeben. Die Feldmesse am Kriegeralktar zelebrierte H.H. Stadtpfarrkooperator Josef Bogenberger, auch ein Sohn der Gemeinde und Feldzugsteilnehmer. Ein einfacher Mittagstisch in der Wacker´schen Wirtschaft vereinte die Krieger, die Eltern der Gefallenen und liebe Gäste. Nach demselbren hielt Herr  Sekretär Mayer die Festrede mit dem Thema: Wir seind es unseren Helden schuldig, in der heutigen Not zusammenzustehen und ihr Werk, das Vaterland frei von Feinden zu halten, nicht zu Schanden zu machen. Nachmittags, während der geselligen Unterhaltung , spielte die vorzügliche Kapelle Plank-Geiselhöring; zwischen hinein klangen frische Männerchöre. Herr Stadtpfarrkooperator Bogenberger feierte in seienr Ansprache die Opferwilligkeit der Gemeinde und die ausführenden Künstler. Mit Recht werden andere Gemeinden, die ihren Gefallenen ein Ehrenmal errichten wollen, zu unserem Kirchlein pilgern, um dieses schöne Denkmal nachzuahmen. Ernst und würdig, wie es sich bei einem solchen Anlaß geziemt, klang die Feioer aus mit dem Liede: „Ich hatt einen Kameraden!“ Oberharthausen hat sich mit dieser Feier selbst geehrt.

(Quelle: Stadtarchiv Geiselhöring, Laberbote vom 23. Juli 2023)

 

         Rupert Mayer

         Bauernvereinssekretär                           Rupert Mayer

Festredner Rupert Mayer wurde am 16. 03. 1890 in Oberharthausen als Sohn von Franz Xaver Mayer und der Kreszenz Mayer (geb. Zink) geboren. Er war der Bruder von Sebastian Mayer, der den Hof bewirtschaftete. Rupert Mayer war in ganz Niederbayern bekannt, beliebt und geschätzt. Lange Jahre war er Bauernvereinssekretär gewesen und hatte so Gelegenheit, den bedrängten Landwirten zu helfen, ihnen zu raten und ihre Anliegen zu den seinen zu machen. Stolze Gutsbesitzer, welche die schwere Wirtschaftslage trotz allem noch nicht gebeugt und kleinere Bauersleute, die alle an Rupert Mayer einen unermüdlichen Vertreter ihrer Interessen und einen Helfer in schwierigen Fragen gefunden hatten. Wer zählt die Steuerbögen, die Hilfsgesuche, die schriftlichen Eingaben in vielen, vielen Angelegenheiten, die die Hand des Rupert Mayer für die Landleute ausgefüllt und geschrieben hat? Ein Charakterzug dieses Menschen war es, zu helfen und schützend und fordernd sich vor die hinzustellen, denen es nicht so gegeben war, diese Aufgabe vor den Ämtern zu erfüllen. 

  Georg Bogenberger

    Die Gedenkpredigt hielt der                       Pfarrer
        Georg Bogenberger

 

Georg Bogenberger, geboren am 14. Februar 1884 in Oberharthausen;

Priesterweihe am 29. Juni 1911 in Regensburg. Der Primiziant wurde am 01. Juli feierlich vom Bahnhof Radldorf abgeholt. Am Festzug nahmen 40 – 42 Chaisen und Wagen teil. Die Primiz fand in Oberharthausen statt. Seine Seelsorgestellen

Kooperator in Thalmassing, 16. Juni 1911

Kooperator in Beratzhausen, 24.April 1912

Kooperator in Landshut, St. Nikola November 1913

Kooperator in Altdorf, 06. Dezember 1918

Pfarrprovisor in Furth bei Landshut, 18.Februar 1922

Pfarrer daselbst, 01. Mai 1922

zugleich Pfarrprovisor in Bubach bei Mamming, 01.September 1946

Kommorant in Köfering, 27. April 1954

gestorben am 25. Juni 1978 in Regensburg, beerdigt in Köfering

         Josef Bogenberger

      Die Feldmesse zelebrierte                Stadtpfarrkooperator
             Josef Bogenberger

Joseph Bogenberger, geboren am 29. Januar 1891 in Oberharthausen.


Er leistete Kriegsdienst vom 01. Oktober 1914 bis 03. Dezember 1918. Die Priester weihe wurde ihm am 29. Juni 1920 in Regensburg erteilt.

Seine Primiz feierte er in aller Stille in Altötting.

Seine Seelsorgstellen:

Aushilfspriester in Paring, 02. August 1920

Aushilfspriester in Pfarrkofen, 02. März 1921

Kooperator daselbst, 01. April 1921

Kooperator in Steinach, 23. Juli 1921

Provisor in spir. daselbst, 08. Mai 1922

 

Als das Kirchenschiff 1936 um eine Fensterreihe verlängert wurde, wurde gleichzeitig auch das Ehrenmal nach hinten versetzt. Man kann sehen, dass die Mosaiksteine auf einer Platte aufgeklebt sind und so als Ganzes an den jetzigen Platz angebracht wurde.

 


 

1964 wurde am Friedhof Oberharthausen ein Kriegerdenkmal aus Granit errichtet. Es sind leider keine Aufzeichnungen seitens der Gemeinde vorhanden.
(Quelle: Bauantrag beim Landratsamt 1964)

 

Kriegerdenkmal

Dieses Kriegerdenkmal wurde 1964 errichtet und 2014 generalüberholt.

 

 

Im Juni 2014 wurde dieses Kriegerdenkmal im Auftrag der Kirchenverwaltung Oberharthausen saniert:

Der Kirchenpfleger Franz Pömmerl berichtet:
Durch die Jahre war die Inschrift im Kriegerdenkmal durch Wind und Wetter sehr unleserlich geworden. Franz Pömmerl hat daraufhin in einer Wahlversammlung den alten Bürgermeister Bernhard Krempl auf das Thema der notwenigen Renovierung angesprochen, und dieser hat die Kostenübernahme durch die Stadt zugesagt. Daraufhin wurde in Abstimmung mit der Geschäftsführerin der Stadt Geiselhöring, Frau Maria Reicheneder, der Steinmetz Michael Götzfried aus Straubing mit den Arbeiten beauftragt.

Es wurden folgende Arbeiten ausgeführt:

  • Kriegerdenkmal komplett mit Sockel und Einfassung mechanisch mit Schmutzfräser und chemisch mittels Natursteinreiniger reinigen.
  • Grabumrandung abbauen, neu setzen, ausrichten und befestigen
  • Offene Fugen neu mineralisch verschließen
  • Sämtliche Inschriften neu mit schwarzer Schriftfarbe und feinem Pinsel fassen. ca. 800 Zeichen 

Die Arbeiten wurden zur Zufriedenheit aller sehr schön ausgeführt, so dass das Kriegerdenkmal jetzt wieder in altem Glanz erscheint.

Frau Anna Zellmer hat nach Abschluss der Arbeiten die schöne Bepflanzung in neuer Erde vorgenommen. Auch diese Kosten übernimmt die Stadt Geiselhöring.

 


 

Oberharthausen weiß mit seinen gefallenen Kriegsteilnehmern umzugehen. Als sichtbares Zeichen nach dem 1. Weltkrieg wurde dieses Denkmal vor 100 Jahren errichtet. Es war dem Dorf trotz der herrschenden Armut wichtig, für diese Erinnerungstafel einzutreten. Es wurde ein Zeichen für die hinterlassenen Familien und für den Heldenmut der gefallenen Kameraden gesetzt. Der sterbende Soldat auf dem Mosaikbildnis soll uns auch heute noch an die Schrecken und Opfer eines Krieges erinnern und er liegt auch stellvertretend für alle heutigen Kriege am Boden.  Der gütige Jesus soll allen verdeutlichen, dass für einen Sterbenden immer jemand da ist, der ihn ins Himmelreich führt.
Es spricht für die verantwortlichen Gemeinderatsmitglieder in dieser Zeit nach dem Krieg, dass sie damals ihre Gefallenen auf diese ergreifende Weise geehrt haben.

Im Gemeinderat 1923 und verantwortlich für den Bau des Kriegerdenkmals waren:

Bürgermeister Wild
Schiesl
Schmaißer
Zelllmer
Wacker
Wurm

Ihr Vermächtnis an der Kirchenwand von damals ist unsere Verpflichtung heute, einem Krieg mit allen Mitteln entgegenzuwirken.

Die gefallenen Kameraden mögen ruhen in Frieden!

 


ile laber

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