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Bärenklau in einer unbebauten Parzelle im Baugebiet Oberharthausen

 

Der giftige Riesenbärenklau hat auch bei uns Einzug gehalten. Man sieht ihn manchmal mannshoch an Bächen oder Rinnsalen stehen. So ist er auch durch Einschleppung  bis in unser Baugebiet in Oberharthausen gekommen. Der Besitzer der betroffenen Parzelle hat nun die professionelle Entfernung durch den Maschinenring durchführen lassen. Die gleiche Firma hat vor ein paar Wochen die Entfernung auf Anordnung der Stadt Geiselhöring in Hirschling durchgeführt.

 

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Bild: Maschinenring-Techniker Paul Holzner (links) bei der Bärenklaubekämpfung im Schutzanzug. Davon überzeugten sich 3. Bürgermeister Hans Bauer, Bauhofleiter Stefan Hierl und Bauamtsleiter Simon Eisenhut (von rechts). Text/Foto: Otto Strasser

 

Riesen-Bärenklau zu Leibe gerückt
Eigentlich stammt er aus dem Kaukasus, der Riesen-Bärenklau, im Volksmund auch als Herkulesstaude bekannt. In den letzten Jahren kam es vielerorts zu einer massenhaften Ausbreitung dieser gefährlichen Pflanze, die mehr als drei Meter hoch werden kann. Gefährlich ist sie deshalb, weil sie photosensibilisierende Substanzen bildet, die bei Hautkontakt in Verbindung mit Sonnenlicht zu Hautrötungen bis hin zu Verbrennungen und schweren allergischen Reaktionen führen können. In Geiselhöring/Hirschling hat sich diese Pflanze an einer belebten Straße, die als Zubringer zum Labertal-Radweg genutzt wird, immens ausgebreitet. In Absprache mit Bürgermeister Herbert Lichtinger, Bauamtsleiter Simon Eisenhut und Bauhofleiter Stefan Hierl organisierte deshalb 3. Bürgermeister Hans Bauer einen Einsatz, um der giftigen Staude mit einem Heißwassergerät zu Leibe zu rücken. Günstigster Bekämpfungszeitpunkt ist vor der Blütezeit in den Monaten Juni und Juli, um die Samenbildung zu verhindern. Das Gerät des Straubinger Maschinenrings wurde von Techniker Paul Holzner bedient, indem dieser mit einer scharfen Metalllanze das auf 95 bis 100 Grad Celsius erhitzte Wasser direkt in den Wurzelbereich der Pflanze gießt. Dadurch werden die Wurzeln geschädigt, sodass die Pflanze abstirbt. – 
 

In gleicher Weise wurde nun der Riesenbärenklau im Baugebiet Oberharthausen entfernt.

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Es werden die Eltern gebeten, dass sie die Kinder über diese gefährliche Pflanze aufklären und sie anhalten, sich nicht zu nähern. Es können durch den Saft verschiedenste Krankheitssymptome auftreten:

Der Saft des Großen Bärenklaus enthält den Giftstoff Furocumarin, der schon in geringen Mengen allergische Reaktionen auslöst: Je nach Intensität des Kontakts und nach persönlicher Konstitution reichen die Symptome von Hautrötungen und Juckreiz bis hin zu Schwellungen, Fieber und Kreislaufproblemen.

Besonders tückisch: Furocumarin wirkt phototoxisch, der Pflanzensaft löst bei Sonnenschein auf der Haut Rötungen, Quaddeln, Blasen und andere Verbrennungserscheinungen aus.  Dabei sitzt der Giftstoff in allen Teilen der Pflanze - von Blättern und Stängeln bis zu den Blütendolden. Ärzte warnen zudem davor, die Dämpfe des Pflanzengifts einzuatmen - etwa beim Entfernen eines Bärenklaus. Die Folgen können Übelkeit, aber auch Atemnot und Kreislaufprobleme sein.

 

Riesenbärenklau: Wunden behandeln

Was tun, wenn Sie einem Riesenbärenklau tatsächlich etwa ein Blatt abgeknickt haben? Dr. Jakob Berger, Bezirksvorsitzender des Bayerischen Hausärzteverbandes für Schwaben, rät:

"Mit fließendem Wasser und Seife die Stelle gründlich abwaschen und kühlen (Handtuch mit Leitungswasser tränken). Vor allem wichtig ist der Sonnenschutz, um Blasenbildung und Verbrennungen möglichst zu vermeiden."

(Dr. Jakob Berger, Bezirksvorsitzender des Bayerischen Hausärzteverbandes für Schwaben) 

Wenn weitere Reaktionen ausbleiben, muss man nicht zum Arzt gehen. In jedem Fall rät Dr. Berger: "Man sollte grundsätzlich auch ein, zwei Tage danach noch die Sonne meiden."

Unbedingt zum Arzt gehen sollten Sie dagegen, sobald Brandblasen , starke Rötungen oder Juckreiz oder massivere allergische Reaktionen wie Atemnot auftreten, empfiehlt Dr. Berger:

"Es dauert ja oft zwei bis drei Wochen, bis die Blasen abheilen. Und es kann im schlimmsten Fall zur Narbenbildung kommen, wenn die Blasen nicht gut abheilen."

 

Wo Riesenbärenklau melden?

Wenn Sie im öffentlichen Raum Riesenbärenklau entdecken, sollten Sie dies bei der zuständigen Stadt oder Gemeinde melden - am besten mit einer genauen Beschreibung und/ oder Foto des Fundortes.

"In sensiblen Gebieten, also zum Beispiel auf öffentlichen Plätzen wie Parks oder Spielplätzen oder auch Naturschutzgebieten wird diese Art auf kommunaler Ebene bekämpft."

( Alexander Ulmer, Pflanzenexperte beim Landesbund für Vogelschutz in Bayern) 

Es besteht zwar keine offizielle "Meldepflicht", aber viele Kommunen haben wegen der besonderen Gefahr, die vom Riesenbärenklau ausgeht, eigene Ansprechpartner dafür, so LBV-Experte Ulmer. 

 


Bitte führen Sie auf der Homepage meinen Kollegen als

Ansprechpartner

Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege

Dipl.-Ing. (FH) Landespflege Harald Götz

09421/973-151 bzw. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

auf.

 

beste Grüße

Hans Niedernhuber
Dipl.-Ing (FH) Gartenbau

Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege

Landratsamt Straubing-Bogen
Leutnerstr. 15  94315 Straubing
Tel 09421/973150   Fax 973403


 

Bei Berührung kann das Gift der Pflanze auch solche schmerzhaften Reaktionen auslösen

 

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