Bärenklau in einer unbebauten Parzelle im Baugebiet Oberharthausen
Der giftige Riesenbärenklau hat auch bei uns Einzug gehalten. Man sieht ihn manchmal mannshoch an Bächen oder Rinnsalen stehen. So ist er auch durch Einschleppung bis in unser Baugebiet in Oberharthausen gekommen. Der Besitzer der betroffenen Parzelle hat nun die professionelle Entfernung durch den Maschinenring durchführen lassen. Die gleiche Firma hat vor ein paar Wochen die Entfernung auf Anordnung der Stadt Geiselhöring in Hirschling durchgeführt.

Bild: Maschinenring-Techniker Paul Holzner (links) bei der Bärenklaubekämpfung im Schutzanzug. Davon überzeugten sich 3. Bürgermeister Hans Bauer, Bauhofleiter Stefan Hierl und Bauamtsleiter Simon Eisenhut (von rechts). Text/Foto: Otto Strasser
In gleicher Weise wurde nun der Riesenbärenklau im Baugebiet Oberharthausen entfernt.
Es werden die Eltern gebeten, dass sie die Kinder über diese gefährliche Pflanze aufklären und sie anhalten, sich nicht zu nähern. Es können durch den Saft verschiedenste Krankheitssymptome auftreten:
Der Saft des Großen Bärenklaus enthält den Giftstoff Furocumarin, der schon in geringen Mengen allergische Reaktionen auslöst: Je nach Intensität des Kontakts und nach persönlicher Konstitution reichen die Symptome von Hautrötungen und Juckreiz bis hin zu Schwellungen, Fieber und Kreislaufproblemen.
Besonders tückisch: Furocumarin wirkt phototoxisch, der Pflanzensaft löst bei Sonnenschein auf der Haut Rötungen, Quaddeln, Blasen und andere Verbrennungserscheinungen aus. Dabei sitzt der Giftstoff in allen Teilen der Pflanze - von Blättern und Stängeln bis zu den Blütendolden. Ärzte warnen zudem davor, die Dämpfe des Pflanzengifts einzuatmen - etwa beim Entfernen eines Bärenklaus. Die Folgen können Übelkeit, aber auch Atemnot und Kreislaufprobleme sein.
Riesenbärenklau: Wunden behandeln
Was tun, wenn Sie einem Riesenbärenklau tatsächlich etwa ein Blatt abgeknickt haben? Dr. Jakob Berger, Bezirksvorsitzender des Bayerischen Hausärzteverbandes für Schwaben, rät:
"Mit fließendem Wasser und Seife die Stelle gründlich abwaschen und kühlen (Handtuch mit Leitungswasser tränken). Vor allem wichtig ist der Sonnenschutz, um Blasenbildung und Verbrennungen möglichst zu vermeiden."
(Dr. Jakob Berger, Bezirksvorsitzender des Bayerischen Hausärzteverbandes für Schwaben)
Wenn weitere Reaktionen ausbleiben, muss man nicht zum Arzt gehen. In jedem Fall rät Dr. Berger: "Man sollte grundsätzlich auch ein, zwei Tage danach noch die Sonne meiden."
Unbedingt zum Arzt gehen sollten Sie dagegen, sobald Brandblasen , starke Rötungen oder Juckreiz oder massivere allergische Reaktionen wie Atemnot auftreten, empfiehlt Dr. Berger:
"Es dauert ja oft zwei bis drei Wochen, bis die Blasen abheilen. Und es kann im schlimmsten Fall zur Narbenbildung kommen, wenn die Blasen nicht gut abheilen."
Wo Riesenbärenklau melden?
Wenn Sie im öffentlichen Raum Riesenbärenklau entdecken, sollten Sie dies bei der zuständigen Stadt oder Gemeinde melden - am besten mit einer genauen Beschreibung und/ oder Foto des Fundortes.
"In sensiblen Gebieten, also zum Beispiel auf öffentlichen Plätzen wie Parks oder Spielplätzen oder auch Naturschutzgebieten wird diese Art auf kommunaler Ebene bekämpft."
( Alexander Ulmer, Pflanzenexperte beim Landesbund für Vogelschutz in Bayern)
Es besteht zwar keine offizielle "Meldepflicht", aber viele Kommunen haben wegen der besonderen Gefahr, die vom Riesenbärenklau ausgeht, eigene Ansprechpartner dafür, so LBV-Experte Ulmer.
Bitte führen Sie auf der Homepage meinen Kollegen als
Ansprechpartner
Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege
Dipl.-Ing. (FH) Landespflege Harald Götz
09421/973-151 bzw. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
auf.
beste Grüße
Hans Niedernhuber
Dipl.-Ing (FH) Gartenbau
Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege
Landratsamt Straubing-Bogen
Leutnerstr. 15 94315 Straubing
Tel 09421/973150 Fax 973403
Bei Berührung kann das Gift der Pflanze auch solche schmerzhaften Reaktionen auslösen





















