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Bisamratte schwimmt seelenruhig im Hochwassergraben

 Bisam klein

 

Bisamratte putzt sich im Hochwassergraben 

 

Der Hochwasserschutz in Oberharthausen verrichtet eine wertvolle Aufgabe zum Schutze der Bürger. Er ist sogar für ein 100jähriges Hochwasser ausgelegt. Der Graben erstreckt sich auch neben dem angrenzenden Neubaugebiet. Auch diese neuen Häuser profitieren von dem Hochwasserschutz.

Was im ersten Augenblick die Vorteile des Grabens offensichtlich macht, zeigt sich jetzt nach einer gewissen Zeit auch als ein Nachteil. Die Bisamratten haben auf Höhe des Baugebietes den Graben als Wohnort entdeckt. Sie gehen auch über die Böschung hoch und fressen in Bauparzellen das Gras, oder sie queren die Straße zum Zellmerhof.

Sie unterminieren die Böschung des Grabens und graben sich tiefe Löcher bis zu den Bauplätzen. Das dies natürlich so nicht hinnehmbar ist, leuchtet jedem ein. Es kann nicht sein, dass Bauplätze von der Stadt verkauft werden, in denen sich Bisamratten tummeln. Ausserdem sind die Auslaufklappen untergraben worden, so daß es hier zu Problemen kommen kann.

Wenn jetzt Kinder vielleicht mal im Graben spielen, dann ist die Bisamratte ein Übertrager von Krankheiten, nämlich den Fuchsbandwurm. Wollen wir wirklich solche Tiere in der Nähe der Kinder haben?

Bisamratten haben eine hohe Vermehrungsrate, die Weibchen sind alle 26 Tage fruchtbar. Die Tragezeit beträgt 30 Tage und sie haben im Schnitt 5-6 Junge. Es sind bis zu drei Würfe möglich. Obendrein sind die Tiere tag- und nachtaktiv, was die Jagd erschwert. Da die plump aussehenden „Sumpfbiber“ häufig auch an Gewässern in Wohngebieten leben, ist der Einsatz von Schusswaffen oft nicht möglich. Der Fallenjagd kommt daher eine große Bedeutung zu. Aufgrund anhaltend milder Winter kann sich die Bisamratte stark ausbreiten.

Die letzten Maßnahmen der Gemeinde Oberharthausen zur Rattenbekämpfung  wurden  in den Jahren 1975 und 1976 durch einen Herrn Englmeier aus Rain durchgeführt ( Niederschrift in einer Gemeindeversammlung)


Der Graben und die Bauplätze sind Gemeindegrund. Desalb ist die Stadt Geiselhöring auch der erste Ansprechpartner. Wie auch immer, es muß was geschehen.

Es wurde von Bürgermeister Herbert Lichtinger bereits einmal für den Dorfgraben eine Fangerlaubnis bis Juni 2020 erteilt. Diese ist aber inzwischen erloschen


Deshalb hat Franz Pömmerl, in Absprache mit dem Ortssprecher Peter Schneck, folgende Zeilen an das Bauamt Geiselhöring geschrieben. Das Schreiben wurde auch noch mit ein paar Bildern vom Graben ergänzt:

Sehr geehrter Herr Pielmeier,

ich hab ja schon mal mit Ihnen telefoniert, wegen der Bisamplage im Hochwasserschutzgraben vor dem Baugebiet.

Es hat sich aber leider nichts getan, außer dass die Ratten sich vermehren und den Graben noch mehr zerstören.

Sie haben bei dem Gespräch behauptet, dass die Fangerlaubnis für Bisam (Kammermeier Manfred) vom Landratsamt gekommen ist. Die wurde aber vom Bürgermeister Lichtinger unterschrieben. Diese hat nur für den Dorfgraben gegolten und war bis Juni befristet.

Ich bitte nun eindringlich, dass etwas gegen die Bisamplage getan wird. Es ist auch gegenüber den neuen Grundbesitzern kein schönes Bild, wenn die Ratten in ihren Gärten Gras fressen. Von Hygiene ganz zu schweigen.

Schöne Grüße

Franz Pömmerl

Perkamer Weg 2

94333 Oberharthausen

Tel: 09420 426

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Antwort des Bauamtes Geiselhöring am 5.8.2020:

 

Von: Bauamt [Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!]
Gesendet: Mittwoch, 5. August 2020 09:42
An: Franz Pömmerl
Cc: Peter Schneck
Betreff: AW: Bisamratten im Hochwassergraben vor dem Baugebiet

 

Sehr geehrter Herr Pömmerl,

wir nehmen Bezug auf Ihre Nachricht vom 01.08.2020.

Wir können Ihnen mitteilen, dass wir die Fangerlaubnis für Bisamratten für Herrn Manfred Kammermeier bis einschließlich 31.12.2020 verlängert und auf das Jagdgebiet Oberharthausen ausgeweitet haben.

Mit freundlichen Grüßen

Katrin Dischinger

Verwaltungsfachkraft

-Bauamt-

Stadt Geiselhöring

Stadtplatz 4

94333 Geiselhöring

Telefon: 09423 9400-18

Fax: 09423 9400-50

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.geiselhoering.de

 


 

 

 

Bilder von den Schäden im Graben

 

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Da dieses Thema angepackt werden muß, hofft die Dorfgemeinschaft Oberharthausen auf eine baldige Entscheidung der Stadt Geiselhöring. Die Vermehrung der einmal sesshaften Bisamratten ist enorm, und der Schaden steigt mit der Population. Es sind solche Tiere in der Nähe von Häusern nicht hinnehmbar, da sie auch Krankheitsüberträger sind und zudem auch die Funktion des Hochwasserschutzes beeinträchtigen.

 


 

Überträger Krankheiten

 


ile laber

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