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Nachruf auf Monsignore Willibald Kammermeier

 

 

 

2020 07 07 Straubinger Tagblatt Institution der Kirche

 

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 Quelle Sterbebild: Maria Schmaißer


 

Willibald Kammermeier, seine Stationen

 

geboren in Mintraching am 19.1.1924

Kriegsdienst/Gefangenschaft in Frankreich 1943 - 1946

Primiz in Mintraching 29.6.1952

Kaplan in Laaber 1.8.1952

Pfarradministrator für Laaber 1.10 – 30.11.1955

Expositus Kaplan in Pönnin4.1.1956 

Pfarrer in Asenkofen ab 1.11.1960

Spiritual und Religionslehrer im Kloster Aiterhofen 1.9.1969

Pfarradministrator für Aiterhofen 1.0. – 1.11.1975

Spiritual am Bischöflichen Priesterseminar 1.8.1978

Spiritual am Kloster Mallersdorf 1.10.1989

In Ruhe am 1.3.1995

Hausgeistlicher in Niederviehbach

Verfasser mehrerer religiöser Bücher, zeitweise Schriftleiter der Zeitschrift "Seele"

 

 

Willibald Kammermeier, seine Bücher

 

1964 - Fülle des Christseins

1967 - Epiphanie des Lichts. Zu eucharistischen Gedichten der Weltliteratur

1970 - Männer im Gebet

1976 - Heute steht Gott auf dem Spiel : 15 Predigten zur Gottesfrage in unserer Zeit.

1981 - Entäusserung und Herrlichkeit : Von der Wirklichkeit christlicher Dichtung.

1982 - Sei Gegrüsst, O Königin Theologie und Leben 70

1982 - Sei gegrüßt, o Königin (Meditationen zum "Salve Regina")

1983 - Der Prediger und Katechet - Worte des lebendigen Gottes : Gedanken zu den Sonntags- und Festtagslesungen des  Kirchenjahres ; .

1985 - Befreiende Buße.

1985 - Der hörende Mensch / Willibald Kammermeier

1987 - Siebenworte Die Bußpsalmen und die Worte Jesu am Kreuz


1987 - Du vom Kreuz Gesegnete: Teresia Benedicta vom Kreuz (Edith Stein) 1891-1942

1989 - Mysterium des Kreuzes

1991 - Abschiedsworte der Liebe : Erwägungen zu den Abschiedsreden Jesu.

1992 - Lob seiner Herrlichkeit sein. Der Hymnus des Epheserbriefes 1, 3 - 14.

1992 - Unsere Liebe Frau von Chartres: Der Kathedrale, vor alle der Jungfrau, der sie geweiht ist.

1993 - Entäusserung und Herrlichkeit. Von der Wirklichkeit christlicher Dichtung.

1994 - Nach dem Vorbild des Meisters. Christliche Tugend heute.

1996 - Gott wohnt in den Zeichen der Zeit.Geschichte von den Franziskanerinnen von der Buße in Aiterhofen, hg. anlässlich des  150jährigen Bestehens der Kongregation (1846 - 1996)

1998 - Das unaufhörliche Gebet. Gedanken und Erwägungen zum Vaterunser.


 

Willibald Kammermeier, Expositus in Pönning

Der neue Expositus hatte die drei Kirchen in Pönning, Oberharthausen und Antenring zu versorgen, die Gläubigen seelsorgerlich zu betreuen und in der Pönninger Schule Religionsunterricht zu geben.

Der erste Geistliche in Pönning war Expositus Ludwig Müller, der von 1951 bis 1955 in Pönning wirkte und die Expositur aufbaute. Dann kam Expositus Willibald Kammermeier, er blieb bis 1960. Der letzte Expositus war Joachim Beuchert, er blieb bis 1970. Alle drei halfen neben ihrer seelsorgerischen Tätigkeit mit, die drei Kirchen zu erhalten, die Vereine zu stärken (z. B. Errichtung des Jugendheimes im Wagnerhaus), das Brauchtum (z. B. Theateraufführungen) zu pflegen und für Sportmöglichkeiten zu sorgen (z. B. Anlage des Sportplatzes am Giegelberg). Jeden Sonntag wurde jeweils in Pönning und Oberharthausen eine Messe gehalten, dabei wechselte der Frühgottesdienst regelmäßig.
Die Expositur Pönning gehört zum Pfarrverband Feldkirchen-Perkam-Pönning. Seit 1970 wurde die Expositurstelle aus Priestermangel nicht mehr besetzt

 

Das Kriegerdenkmal in Pönning

 Ob es neben der Gedanktafel in der Kirche noch ein Heldengrab gab, ist nicht festzustellen. Seit 1939, dem Kriegsbeginn, gab es in Pönning am Dorfplatz, wo noch die Linde steht, ein größeres Gedenkkreuz aus Holz. Für jeden im Krieg 1939-45 gefallenen Soldaten wurde ein Birkenkreuz errichtet.

 Als sich der Verein nach seiner Wiedergründung finanziell besser stand, dachte man an ein würdiges Ehrenmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege, 1914-1918 und 1939-1945.
Finanziert wurde das neue Ehrenmal durch eine Spendensammlung in der Gemeinde Pönning. Die politische Gemeinde steuerte auch etwas bei, die Höhe ist nicht feststellbar. Die Kosten des Denkmals lagen bei 2.500,- DM. Die Meinungen über das Denkmal waren geteilt. Der damalige Expositus Willibald Kammermeier wollte ein Monument aus Holz, die Mehrheit der Bevölkerung wollte ein wetterfestes Monument aus Granit. Es war ein längerer Meinungsstreit. Das Granitdenkmal fand eine Mehrheit, deshalb durfte es nicht in den Friedhof; so wurde das Kriegerdenkmal an der Kreuzung, wo schon vorher die Gedenkkreuze standen, aufgestellt.

 

Willibald Kammermeier, Religionslehrer in Pönning

 

Klassenfoto Volksschule Pönning- Klasse 5-8:

Lehrer Keil 1904-1974, Expositus Kammermeier Klassenfoto Volksschule Pönning- Klasse 5-8:

Expositus Kammermeier1924, Priester in Pönning von 1956-1960

 

1. Reihe von links nach rechts:

Asch, Hans, Pönning, 1944; Keil, Rudolf, Pönning, 1944; Knauerhase, Horst, Pönning, 1942, Peringer,Richard, Oberholzen, 1945; Wild, Albert, Oberharthausen, 1943-2002; Wild, Richard, Oberharthausen,1942; Heinrich, Helmut, Pönning, 1943; Weyer, Franz, Pönning, 1944-1971; Christoph,Erich, Gunting, 1944; Lang, Rudolf, 1947;

2. Reihe von links nach rechts:

Haslbeck, Rosa, Gunting, 1945; Wild, Gertraud, Oberharthausen, 1944; Christoph, Rosa, Gunting,1943; Pfarrer Willibald Kammermeier, 1924; Raps, Inge, Pönning; Haller, Rita, Gunting, 1943;Höpfl, Inge, Pönning, 1943; Wild, Anna, Oberharthausen, 1943; Hambauer, Edeltraud, Pönning,1942, Lehrer Keil 1904-1974; Höpfl, Christa, Pönning, 1945; Bücherl, Gertraud, Gunting, 1945;Stautner, Elisabeth, Oberharthausen, 1945Foto

Schuleklasse Pönning

 

 

 Volksschule 1956 - 1.-4. Klasse - Lehrerin Beck, 1909-1995,Volksschule 1956 -

1.-4. Klasse - Lehrerin Beck, 1909-1995, Pfarrer: Kammermeier, 1924

1.Reihe von links nach rechts:

Eiglsperger, Rudi, Pönning, 1946; Wild, Konrad, Oberharthausen, 1947; Stautner, Ludwig, Oberharthausen,1947; Zellmer, Franz, Oberharthausen, 1947; Raps, Siegfried, Pönning; Loichinger,Rudi, Oberharthausen, 1948; Sax, Josef, Oberharthausen, 1948-1985; Stierstorfer, Josef, Pönning,1949; Engl Karl-Heinz, Antenring, 1949; Sax, Jakob, Oberharthausen, 1948-2004; Eiglsperger, Johann,Pönning, 1949; Christoph, Albert

2. Reihe von links nach rechts:

Zellmer, Thekla, Oberharthausen, 1948; Heinrich, Christa, Pönning, 1947; Semmelbauer, Anneliese,Oberharthausen, 1946; Lehner, Renate, Pönning, 1946-2000; Schreiner, Gertrud, Oberharthausen,1946; Kohlbeck, Rita, Pönning, 1947; Haslbeck, Josef, Gunting, 1947; Haller, Heribert, Pönning,1946; Späth, Fritz, Oberharthausen, 1946; Krinner, Christa, Pönning, 1946; Buchs, Gerda, Pönning,1948; Aigner, Marianne, Oberharthausen, 1947; Aigner, Marianne, Grollhof, 1948

 

Schuleklasse Pönning1

Quelle: Die Geschichte der Gemeinde Pönning von Hans Haller/Josef Schmaißer

 


 

Willibald Kammermeier, der Bauherr

 

Bau eines Leichenhaus in Oberharthausen

Die Wohnungsnot, bedingt durch die Ankunft vieler Flüchtlinge, veranlasste die Kirchenverwaltung beiTodesfällen, die Verstorbenen alsbald in das Leichenhaus zu überführen. Dazu wurde die Sakristei am Turm umgebaut. Die neue Sakristei erhielt ihren Platz an der Südseite der Kirche.Neubau der Sakristei an der Südseite der Kirche; die bisherige Sakristei am Turm wird zum Leichenhaus von Firma Rossmeir Perkam umgestaltet.

 

Sakristei

 

 

 Baumaßnahmen in Pönning in seiner Zeit als Expositus

 

1955: Renovierung der Sakristei und des Kirchenvorbaus durch das Baugeschäft Josef Janker/Pilling;

1955: Renovierung der Sakristei und des Kirchenvorbaus durch das Baugeschäft Josef Janker/Pilling;Kirchturmausbesserung durch die Fa. Wilhelm Zeh/Straubing

1956: Ewig-Licht-Ampel von Fa. Josef Kellendonk/Straubing

1957: Renovierung der Kirchenfenster: Fa. Max Kronacker/Straubing, Fa. Albert Fischer/StraubingKirchenfenster; Fa. Josef Janker/Pilling: Fensterrahmen

1958: Neuer Beichtstuhl von Fa. Anton Kronenwetter/Plattling; neuer Orgelmotor von Fa. FriedrichMeier/Plattling

1959: Barocktraghimmel von der Fa. Hans Winkelmaier/München; Gotisches Messgewand von derFa. Joachim Putta/ München

 

Baumaßnahmen in Antenring in seiner Zeit als Expositus

 

2.11.1951: Pfarrer Woopmann ersucht Kirchenpfleger und Gemeinde, die bisherige Wohnungin der „Klause“ nicht mehr zu belegen.Sie schien sehr heruntergekommen zu sein, sodassman die Klause abriss. Außerdem hatte dieFamilie Rinke, die ausgezogen war, seit 1948keine Miete mehr bezahlt.

1953: Elektroanschluß durch die Energieversorgung Ostbayern.

1954: Außenrenovation durch die Fa. JosefJanker/Pilling und Innenrenovation durch dieFa. J. Müller und A. Zöttl/Straubing; Orgelreparatur durch die Fa. Friedrich Meier/Plattling; weitere kleinere Arbeiten durch die Firmen HeinrichHaller (Spenglerarbeiten, Blechdach der Sakristei/Mesnerwohnung); Josef Walkshäusl (Zimmererarbeiten),Ritter/Straubing (Fenster), Josef Ernst/Feldkirchen (Lichtanlage).

1959: Neubau der Blitzschutzanlage durch die Fa. Robert Ciepinsky/Deggendorf.

 Quelle: Die Geschichte der Gemeinde Pönning von Hans Haller/Josef Schmaißer


Willibald Kammermeier, geladener Pfarrer bei der Weihe der renovierten

und restaurierten Kirche in Pönning


Die folgende Beschreibung des Festgottesdienstes und der Restaurierung der Kirche ist übernommenaus: Die Geschichte der Gemeinde Perkam, S. 441f.- 241 -„Am 28. Nov. 1992 konnte die Kirche in einem festlichen Pontifikal-Gottesdienst des WeihbischofsWilhelm Schraml, Regensburg, geweiht und der Kirchengemeinde Pönning übergeben werden. Zusammenmit dem Bischof zogen acht Geistliche und viele Ehrengäste in die glanzvoll geschmückteKirche ein. Die Mädchen Martina Lehner und Kathrin Buchner begrüßten den Bischof mit Gedichtenund Tobias Ammer erzählte in Versform von der langen und aufwendigen Restaurierung. PfarrgemeinderatsvorsitzenderGegenfurtner von der Pfarrei Perkam begrüßte neben dem Bischof denOrtspfarrer Hans Buchner, Dekan Grüneisl, Schönach, den früher als Expositus tätigen Spiritual Willibald Kammermeier und die Pfarrer Joachim Beuchert, Hubert Gilg, BGR Josef Rötzer, DekanJosef Schmaißer, Grafentraubach, Pfarrer Peter Schubert, Atting, und Pfarrer Karl Zirngibl, Massing,der früher Pfarrer in Perkam/Pönning war. Ebenso herzlich wurden die Ehrengäste begrüßt:Bezirksrat Zängl, der Bezirkspräsidenten Schenk vertrat, Landrat Ingo Weiß, Straubing, BürgermeisterFranz Xaver Stierstorfer, Geiselhöring, Altbürgermeister Lehner und KreisheimatpflegerWellenhofer, Straubing.



Quelle: Die Geschichte der Gemeinde Pönning von Hans Haller/Josef Schmaißer

 

 

Einweihung der restaurierten Kirche Pönning 1992 auch mit Monsignore Kammermeier

 


 

Herr Pfarrer Willibald Kammermeier wirkte 5 Jahre als Expositus in Pönning und Oberharthausen. Es waren seine Anfangsjahre in der Seelsorge. In dieser Zeit konnte er sehr energisch und aufbrausend sein, und führte in der Schule ein strenges Regiment. So können heute noch die Älteren von ihren Watschen aus der Zeit berichten.  Andere Schulkinder von damals erzählen, dass schon mal ein Meßbuch auf einen unaufmerksamen Kopf eines Ministranten landete (Konrad Wild), oder dass ein Mädchen 20 mal den Vater unser schreiben musste (Marianne Sax), weil sie so eingeschüchtert war, dass sie ihn nicht mehr aufsagen konnte. Die angezupften "Schmalzfedern der Buben" (Originalspruch von ihm: "Ich werd dich wohl rüpfen müssen" ) waren noch harmlos, aber die Buben wurden auch mit dem Stock oft maßlos gezüchtigt. Er gab zu der Zeit den Glauben und die Religion gern mit dem Stock weiter. Wenn in der Schule eine neue Woche begann, hat er sofort nachgefragt: Wer war nicht in der Schulmesse? Wer hat letzte Woche eine strafarbeit gehabt? da kann man sich vorstellen, was der Unterricht für eine freude gemacht hat.

Er war sich auch nicht zu schade, in der Kirche auf die Empore zu schimpfen ( "Ich werde euch euere Hammelbeine schon lang ziehen") wenn wieder geschwätzt wurde. Die Zeit war damals noch hart, und so waren auch die Lehrer und Pfarrer. 

Einmal predigte er in Oberharthausen von der Kanzel, als Bauern am Sonntag aufs Feld zur Ernte fuhren: "Ein Holzkopf fährt voraun, und die anderen hinterher". Daraufhin machten die Oberharthausener Burschen am nächsten Sonntag einen Autokonvoi. Sie fuhren an ihm vorbei und fuhren alle nach Straubing in die Kirche. Wie er das wertete ist nicht mehr bekannt.

Die Aigner Marianne von Grollhof (Jetzt Marianne Peine) mußte nach Aussage von Gerda Pärr den Herrn Kammermeier um Erlaubnis fragen, ob sie denn im Winter wegen der Kälte eine Hose anziehen dürfe. Das hat er dann erlaubt.

Andererseits wollte er aber auch, dass gute Schüler in weiterführende Schulen gehen und studieren. Thekla Zellma erinnerst sich daran, dass er immer nachgefragt hat, wie es denn dem Franz im Gymnasium gehe. So lobte er die Frau Zellmer, weil sie alle Kinder auf eine Schule shcickte. Dem Jakob Sax junior wollte er immer nach Schweiklberg bringen. Es sollte nach seinem Willen ein Pfarrer werden, was dieser aber partout ablehnte.
 
Expositus  Kammermeier führte in Oberharthausen im Zellmerweiher eine strikte Badetrennung ein, und Hubert Zellmer musste eine hölzerne Umkleidekabine bauen, damit sich die Mädchen ungestört umziehen konnten. Sepp Danner sagt, dass man durch so manches "Binkenloch" doch was sehen konnte.... Herr Kammermeier überprüfte durch Kontrollgänge, dass die Badeordnung eingehalten wurde. Es musste von den Kindern immer eines "Schmiere" stehen, damit sie gleich melden , wann der Expositus Kammermeir kam.

Herr Willibald Kammermeier erzählte selber in der Mädchenrealschule in Aiterhofen (Mia Sax Schülerin), wie er in Oberharthausen bei einer Brandbekämpfung mitgeholfen hat. Der Stadel von Alfons Späth brannte 1956.

Sepp Zellmer weiß von dem Brand zu berichten:
Die Feuerwehr hatte ein Problem, dass nämlich der Motor der Spritze nicht angesprungen ist. So sprang das Feuer in aller Ruhe von einem brennenden Schober auf den Stadel über. Noch dazu war Volksfestzeit, und alle jungen Männer waren im Volksfest. So musste die "alten" Feuerwehrmänner und der Expositus löschen soweit sie Mittel hatten. Das Ergebnis ist bekannt, der Stadel ist komplett abgebrannt.

Er erzählte in der Realschule in Aiterhofen auch die Geschichte von einem Soldaten der schwer verwundet worden war. Ein Kamerad sagte zu ihm, Freund es steht gar nicht gut um dich. Du wirst sterben müssen. Darauf sagte der Verwundete: Ich werde nicht sterben, weil ich zeitlebends um eine gute Sterbestunde gebetet habe. Darauf sagte der Freund zu ihm: Ich bin Pfarrer!

 


 

Schulhauseinweihung 1963 in Asenkofen kl

Pfarrer Willibald Kammermeier bei der Schuleinweihung 1963 in Asenkofen ( Bild : Herr Pfarrer Dotzler Neufahrn)

 

Schulhauseinweihung 1963 in Asenkofen2 kl

 

Pfarrer Willibald Kammermeier bei der Schuleinweihung 1963 in Asenkofen ( Bild : Herr Pfarrer Dotzler Neufahrn)

 

Landjugendtanz mit Siegerehrung

 

Gasthaus Neumeier in Winklsaß bei einem Landjugendtanz mit Siegerehrung.

Am Nachmittag hatte die örtliche Kath. Landjugend ein Schleppergeschicklichkeitsturnier

für den Landkreis Mallersdorf ausgerichtet.


 

Bilder von zwei Schulklassen von der  Mädchenrealschule in Aiterhofen mit Pfarrer Kammermeier und den Schulschwestern:

 Quelle Bilder Schulklassen:  Franziskanerinnenkloster Aiterhofen

 

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 Bild von der Schulkasse 1970/71 in Aiterhofen mit Pfarrer Willibald Kammermeier

 

Aiterhofen Kammermeier kl

 Bild von der Schulkasse 1971/72 in Aiterhofen mit Pfarrer Willibald Kammermeier

Herr Kammermeier pflegte auch die Abhaltung von Gruppenstunden. Hier zeigte er damals schon seine Redekunst und sein großes Geschick, tiefe Gespräche und Diskussionen über die Religion zu führen. Diejenigen , die dabei waren erzählen, dass er so eindringlich gesprochen hat, dass es so leise war, dass man eine Nadel fallen ghört hätte.

Vielleicht durch seine Herz- und Magenkrankheit bedingt, oder auch aus eigener Erkenntis entwickelte sich Willibald Kammermeier zu einem geistreichen Pädagogen. Er lehrte mit ruhiger Stimme sein Verständnis der Religion 9 Jahre in der Klosterschule in Aiterhofen, und später 10 Jahre am Priesterseminar in Regensburg und zum Schluß noch 6 Jahre in der Klosterschule in Mallersdorf. So mancher Pfarrer wurde von ihm ausgebildet, ebenso wie die Krankenschwestern in Mallersdorf. 

Nebenbei schrieb er auch über zwanzig Bücher über die verschiedensten religiösen Themen ( siehe oben). Er besaß eine umfangreiche Bibliothek zu Hause, bei der er von jedem Buch sofort seine Stehplatz wußte. So wurde aus dem jungen unbeherrschten Expositus im Alter ein weiser Monsignore, der sein Wissen als Buchautor vielen Menschen weiter vermittelte.

Die Dorfgemeinschaft Oberharthausen gedenkt Herrn Willibald Kammermeier im Gebet und dankt ihm posthum für seine Arbeit als  Expostitus vor langer Zeit.

Möge er ruhen in Frieden!

 

Priestergrab Aiterhofen

Monsignore Kammermeier wurde im Priestergrab in Aiterhofen beerdigt!

 

 


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