Willkommen
auf unserer

Homepage!

 

Vereine
gartenbau 64x73

 

Oberharthausen aus der Luft
Dorffest
Starkbierfest
link weinfest 140x100

 

 

 P1040068

 

Prangertag, ein besonderer Tag, eine „Perle“ im Kirchenjahr. Diesen Tag durften wir gestern in Oberharthausen feiern. War man es von jeher gewohnt, dass in einer feierlichen Prozession durch das Dorf zu den vier Altären gezogen wird, so wurde heuer, durch die Coronapandemie, auf eine Station in der Kirche verkürzt.

Von Kirchenpfleger Franz Pömmerl wurden die Plätze in der Kirche nach Vorschrift eingeteilt, so dass der geforderte Mindestabstand eingehalten werden konnte. Im Vorhaus der Kirche wurde auch ein Hygienetisch aufgebaut, damit die Kirchenbesucher mit frischen Tüchern und Desinfektionsmittel ihre Hände reinigen konnten. Auch hatten die Kirchenbesucher alle ihre Schutzmasken angelegt. Für die Gläubigen wurden im Aussenbereich der Kirche Sitzbänke aufgestellt. Die Hl. Messe wurde mit Lautsprecher nach außen übertragen, so dass auch hier mitgefeiert werden konnte. In dieser eingeschränkten Form wurde dann von Herrn Pfarrer Markus Daschner die Hl. Messe durchgeführt. Angela Danner-Bauer und Franz Weiß standen als Lektoren hilfreich zur Verfügung.

Als dann der Gottesdienst zu Ende war, setzte Organist Heinrich Reif und die Kirchengemeinde zum gemeinsamen „Großer Gott wir loben dich“ an. Trotz Maske und reduzierter Personen in der Kirche hörte sich das Lied recht respektierlich an.

 

 

                                    

 

Nun trug Herr Pfarrer Markus Daschner das Allerheiligste aus der Kirche und segnete die Kirchenbesucher, die im Friedhof geblieben sind,  in allen vier Himmelsrichtungen. Er marschierte dann mit seinem Ministranten Korbinian Nagl auf der Straße um die Kirche, und segnete damit auch das Dorf mit ihren Menschen, die nicht am Gottesdienst teilnehmen konnten. Wieder an der Kirche angekommen, zog er im Friedhof mit der Monstranz um die Kirche. Dieser ganze Umgang musste heuer leider ohne „Himmel“ durchgeführt werden. Aber es steht ja der echte Himmel immer über uns, was das Fehlen des „Stoffhimmels“ ausgleicht. Nach dieser heiligen Segnung war der diesjährige Prangertag beendet.

Was bleibt von dem Prangertag 2020 in Erinnerung?

So einen Prangertag wird es wahrscheinlich kein zweites Mal mehr geben. Die Maskenpflicht bringt eine Einschränkung mit sich. Besonders ältere Kirchenbesucher tun sich dabei schwer mit dem Atmen, nachdem es auch ein sehr warmer Tag war. Trotzdem war die Kirche „voll“ und auch im Außenbereich fanden sich zahlreiche Gläubige ein.

Die fehlende Prozession mit dem „Himmel“ zu den vier Altären war natürlich ein Manko. Auch die immer sehr fein geschmückten Straßen mit Büscheln, Girlanden und Fahnen ging heuer schon ab. Die wunderbar geschmückten Altäre der Bürger von Oberharthausen fehlten genauso wie deren Blumenteppiche. Durch den Mundschutz konnte auch nicht so lauthals gesungen werden. Oberharthausen ist ja von jeher als singfreudiges Dorf bekannt, deshalb erkannte man dieses Defizit besonders beim „Großer Gott wir loben dich“. Es wurden auch die Fahnenabordnungen der Vereine und die weiße Schar der Erstkommunikanten vermisst.

Sehr positiv ist aber die Ausschmückung des Altarbereichs durch Mesnerin Martina Pömmerl zu erwähnen. Ein Rosenkreuz vor dem Altar am Boden und ein Rosenband um den Altar würdigen diesen Altarraum in besonderer Weise. Zwei schöne junge Birkenbäumchen zierten zudem den Eingang der Kirche. Der Friedhof zeigte sich in einem exzellenten Zustand, so dass kein unnützes Gräschen zu finden war, was für die ausgezeichnete Arbeit der Familie Pömmerl (Kirchenpfleger und Mesnerin) spricht. Vor dem Eingang zum Friedhof grüßten schon von weitem die beiden gelb-weißen Fahnen. Sie ziehen den Blick unweigerlich nach oben in den Himmel, genauso die gelb-weißen Fahnen vorne im Altarraum von der Decke hängend.


Danke dem Herrn Pfarrer, dass er den Prangertag in Oberharthausen gehalten hat. Er hat immer versucht, den Ablauf so normal wie möglich zu gestalten. Danke auch ihm, dass er erlaubt hat, ein paar Fotos vom Prangertag zu machen. Diese Fotos sind auch als Dokumentation für spätere Generationen gedacht, damit noch gesehen werden kann, unter welchen Umständen 2020 der Prangertag abgehalten wurde. Ein Bild von einer Hl. Messe mit Masken der Gottesdienstbesucher wird es wahrscheinlich nicht mehr geben. Es ist überhaupt kein Spott über diese Maskenträger angesagt, es ist rein für die Dokumentation gedacht.

Danke an alle, die mitgeholfen haben, damit heuer der Prangertag durchgeführt werden konnte und auch ein herzliches Vergelts Gott allen Kirchenbesuchern, die an diesem Prangertag teilgenommen haben.


Wenn man bedenkt, was der Herrgott aushalten musste, können auch wir einmal diese kleineren Qualen, wie Mundschutz,  ihm zu Ehren erdulden….

 

 1

P1040038

P1040041

 

P1040047

P1040048

P1040050

P1040055

P1040056

2

P1040060

P1040062

P1040065

P1040068

P1040069

P1040071

P1040074

P1040076

P1040077

P1040078

P1040081

P1040085

P1040082

P1040083

P1040084

 

 

 

 

 

2020 06 13 Straubinger Tagblatt Nach der CoronaKrise die Glaubenskrise

 

 

 

 

 

 

 

 


ile laber

20080807_1220115321_pic_0049.jpg
 
Oktober 2020
Mo Di Mi Do Fr Sa So
28 29 30 1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31 1

Aktuelle Termine

Keine Termine
 
 
 

 

Besucher

2480721
Gerade online 48