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Ostern 2020

 

 

Kreuz

Leinberger Christus in der Filialkirche

 

Dieses Ostern wird uns noch lange in Erinnerung bleiben. Die Gräber für die Verstorbenen sind schön geschmückt, so wie immer zu Ostern. Die Kirche wurde österlich mit Palmkätzchen, Ostereiern, Blumen und Gebinden wunderbar ausgestaltet. Auch die neue Osterkerze, gestiftet von der Fam. Danner, steht schon einsatzbereit am Altar, doch die Kirche ist zu Ostern leer. Es ist schon seltsam, wenn kein Gottesdienst mit den Gläubigen in der Kirche abgehalten werden darf. Genau jetzt, in der Corona-Krise wäre ein Gebet oder Lied in der Kirche zu unserem Herrgott befreiend. Ein gemeinsames Gebet zum Schutz der Dorfbewohner vor dem schrecklichen Virus. Die Kirche, die immer in Notzeiten der letzte Zufluchtsort der Hilfesuchenden war, ist jetzt kein Raum für ein gemeinschaftliches Gebet mit den Dorfleuten. Wenn ein Gottesdienst angesetzt ist, dann wird er von Herrn Pfarrer Daschner mit der Mesnerin Martina Pömmerl alleine zelebriert. 

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In Gemeinschaft beten ist aber erfüllender als alleine. Geht man auch bei den Bittgängen gemeinsam durch die Fluren und bittet um eine gute Ernte und um Schutz vor Unwettern. Auch diese lieb gewordene Wallfahrten müssen heuer zum Schutz der Bürger entfallen.

Es ist Ostern, der höchste Feiertag im Jahr, und keiner geht in die Kirche. Es gibt auch kein traditionelles Klapfeln der Ministranten und Kinder des Dorfes.

 

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Klapfeln der Kinder 2019

 

Die Glocken schweigen über Ostern und niemand zeigt den Dorfbewohnern die Zeit mit dem Läuten zum Tagesanfang, zu Mittag und zum Abend an. Auch ist die knarrende „Karfreitagsratschn“ ausser Betrieb.

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 Karfreitagsratschn Klapfl 

     

 

 

 

Selbst das Ostereiersammeln der Ministranten fällt heuer flach. Den Spruch vor der Haustüre: „Die Ministranten bitten um a Osterei“ wird es heuer nicht geben. Die Bürger wurden im Pfarrbrief aufgefordert, die Spende für die Ministranten auf das Konto der Kirchenstiftung, bei uns die Kirchenstiftung Oberharthausen, zu überweisen (Auszug aus dem aktuellen Pfarrbrief)

 

Ostersammlung

 

 

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Ostereiersammlung 2019

 

Wer zu Ostern als Gläubiger eine Hl. Messe live mitfeiern möchte, der muss heuer selber über TV oder Computer zu Liveübertragungen schalten. Es wird ja auch die Osternacht aus der Peterskirche in Rom mit dem Hl. Papst übertragen.

 

Osternacht

Papst Franziskus feiert Samstag Nacht vor leerer Kirche im Petersdom die Osternacht

 


Predigt von Papst Franziskus in der Osternacht:

 

»Nach dem Sabbat« (Mt 28,1) gingen die Frauen zum Grab. So hat das Evangelium dieser heiligen Osternacht begonnen, mit dem Sabbat. Es ist der Tag des Ostertriduums, den wir am meisten vernachlässigen, weil wir gespannt darauf warten, vom Kreuz des Freitags zum Halleluja des Sonntags überzugehen. Dieses Jahr aber nehmen wir mehr denn je den Karsamstag wahr, den Tag der großen Stille. Wir können uns in den Empfindungen der Frauen an jenem Tag widerspiegeln. Wie wir hatten sie das Drama des Leidens in den Augen, einer unerwarteten Tragödie, die allzu schnell eingetreten war. Sie hatten den Tod gesehen und sie hatten den Tod im Herzen. Mit dem Schmerz ging die Angst einher: Würden auch sie wie ihr Meister enden? Und dann die Zukunftsängste, alles musste wiederaufgebaut werden. Die Erinnerung war verwundet, die Hoffnung erstickt. Für sie war es die dunkelste Stunde, wie für uns.

Die dunkelste Stunde

Aber in dieser Situation lassen sich die Frauen nicht lähmen. Sie geben nicht den dunklen Mächten des Klagens und Trauerns nach, sie schließen sich nicht in den Pessimismus ein, sie fliehen nicht vor der Wirklichkeit. Sie vollziehen etwas Einfaches und Außerordentliches: in ihren Häusern bereiten sie wohlriechende Öle für den Leib Jesu zu. Sie verzichten nicht auf die Liebe – im Dunkel des Herzens entzünden sie das Erbarmen. Die Gottesmutter betet und hofft am Sabbat, dem Tag, der ihr gewidmet werden wird. In der Herausforderung des Schmerzes vertraut sie auf den Herrn. Ohne es zu wissen, bereiteten diese Frauen im Dunkel jenes Sabbats den »Anbruch des ersten Tages der Woche« vor, des Tages, der die Geschichte verändern sollte. Wie Same in der Erde war Jesus kurz davor, in der Welt ein neues Leben aufkeimen zu lassen; und mit dem Gebet und der Liebe halfen die Frauen der Hoffnung zu erblühen. Wie viele Menschen haben in den traurigen Tagen, die wir erleben, wie jene Frauen gehandelt und tun es weiter, indem sie Keime der Hoffnung aussäen! Mit kleinen Gesten der Sorge, der Zuneigung, des Gebets. 

Das Grundrecht auf Hoffnung

Bei Tagesanbruch gehen die Frauen zum Grab. Dort sagt der Engel zu ihnen: »Fürchtet euch nicht! […] Er ist nicht hier; denn er ist auferstanden« (VV. 5-6). Vor einem Grab hören sie Worte des Lebens … und dann begegnen sie Jesus, dem Urheber der Hoffnung, der die Botschaft bestätigt und sagt: »Fürchtet euch nicht!« (V. 10). Habt keine Angst, fürchtet euch nicht – das ist die Botschaft der Hoffnung. Sie gilt uns, heute. Es sind die Worte, die Gott uns in der Nacht, die wir gerade erleben, wiederholt.
Heute Nacht erlangen wir ein Grundrecht, das uns nicht genommen werden wird: das Recht auf Hoffnung. Es ist eine neue, lebendige Hoffnung, die von Gott kommt. Sie ist nicht bloßer Optimismus, sie ist nicht ein Schulterklopfen oder eine freundliche Ermutigung. Sie ist eine Gabe des Himmels, die wir uns nicht selbst besorgen konnten. Alles wird gut, so sagen wir beharrlich in diesen Tagen und klammern uns dabei an die Schönheit unserer Menschlichkeit und lassen vom Herzen Worte der Ermutigung aufsteigen. Aber mit dem Verstreichen der Tage und der Zunahme der Ängste kann selbst die kühnste Hoffnung sich verflüchtigen. Die Hoffnung Jesu ist anders. Sie legt die Gewissheit ins Herz, dass Gott alles zum Guten zu wenden vermag, da er sogar aus dem Grab das Leben hervorgehen lässt.

„Leben bringen, wo Tod war“

Das Grab ist der Ort, aus dem nicht mehr herauskommt, wer hineingeht. Aber Jesus ist für uns herausgekommen, er ist für uns auferstanden, um Leben zu bringen, wo Tod war, um eine neue Geschichte einzuleiten, wo ein Stein daraufgelegt worden war. Er, der den Felsen am Eingang des Grabes umgestürzt hat, kann die Felsblöcke, die das Herz versiegeln, entfernen. Geben wir daher nicht der Resignation nach, legen wir nicht einen Stein über die Hoffnung. Wir können und müssen hoffen, denn Gott ist treu. Er hat uns nicht alleingelassen, er hat uns aufgesucht: Er ist in jede unserer Situationen gekommen, in den Schmerz, in die Angst, in den Tod. Sein Licht hat das Dunkel des Grabes erhellt, heute will es die dunkelsten Winkel des Lebens erreichen. Schwester, Bruder, auch wenn du im Herzen die Hoffnung begraben hast, gib nicht auf – Gott ist größer. Die Dunkelheit und der Tod haben nicht das letzte Wort. Nur Mut, mit Gott ist nichts verloren!

„Mit dir, Herr, werden wir geprüft werden, doch nicht erschüttert“

Mut: In den Evangelien kommt dieses Wort immer aus dem Mund Jesu. Ein einziges Mal sprechen es andere aus, um einem Bedürftigen zu sagen: »Hab nur Mut, steh auf, er ruft dich« (Mk 10,49). Der Auferstandene, er richtet uns Bedürftige auf. Wenn du auf dem Weg schwach und hinfällig bist, wenn du fällst, dann fürchte dich nicht, denn Gott reicht dir die Hand und sagt zu dir: „Mut!“ Doch du könntest wie Don Abbondio sagen: »Den Mut kann sich einer ja nicht selber geben« (I Promessi Sposi, XXV). Du kannst ihn dir nicht geben, aber du kannst ihn erhalten wie ein Geschenk. Du brauchst nur das Herz im Gebet zu öffnen, du brauchst nur den Stein vor der Öffnung deines Herzens ein wenig anzuheben, um das Licht Jesu eintreten zu lassen. Du brauchst ihn bloß einzuladen: „Jesus, komm in meine Ängste und sag auch zu mir: Nur Mut!“ Mit dir, Herr, werden wir geprüft werden, doch nicht erschüttert. Und welche Traurigkeit auch immer in uns wohnen mag, wir werden hören, dass wir hoffen müssen. Denn mit dir mündet das Kreuz in Auferstehung, denn du bist mit uns selbst im Dunkel unserer Nächte: Du bist Gewissheit in unseren Ungewissheiten, Wort in unserem Schweigen, und nichts wird uns je deine Liebe zu uns rauben können.

Die Botschaft der Hoffnung gilt allen

Das ist die Osterbotschaft, die Botschaft von Hoffnung. Sie enthält dann einen zweiten Teil, die Sendung. »Geht und sagt meinen Brüdern, sie sollen nach Galiläa gehen« (Mt 28,10), sagt Jesus. »Er geht euch voraus nach Galiläa« (V. 7), sagt der Engel. Der Herr geht uns voraus. Es ist schön zu wissen, dass er vor uns hergeht, dass er in unser Leben und unseren Tod gekommen ist, um uns nach Galiläa vorauszugehen, an den Ort nämlich, der für ihn und seine Jünger das tägliche Leben, die Familie, die Arbeit bedeutete. Jesus möchte, dass wir die Hoffnung dorthin bringen, in das Leben eines jeden Tages. Aber Galiläa war für die Jünger auch der Ort der Erinnerungen, vor allem an den ersten Ruf. Nach Galiläa zurückkehren heißt sich daran erinnern, dass wir von Gott geliebt und gerufen worden sind. Es ist notwendig, dass wir den Weg wiederaufnehmen, indem wir daran denken, dass wir von einem unentgeltlichen Ruf der Liebe geboren und wiedergeboren werden. Von diesem Punkt aus sollen wir wieder neu aufbrechen, vor allem in Zeiten der Krise und der Prüfung.

Da ist aber noch mehr. Galiläa war die von ihrem Aufenthaltsort Jerusalem am weitetesten entfernte Gegend – und dies nicht nur im geographischen Sinne: Galiläa war der Ort in größter Distanz zur Heiligkeit der Heiligen Stadt. Es war ein von unterschiedlichen Völkern bewohntes Gebiet, die verschiedenen Religionen angehörten; es war »das heidnische Galiläa« (Mt 4,15). Jesus sendet sie dorthin, er verlangt, von dort wieder zu beginnen. Was sagt uns das? Dass die Botschaft der Hoffnung nicht in unsere heiligen Bezirke eingegrenzt werden darf, sondern zu allen gebracht werden muss. Denn alle brauchen es, dass sie ermutigt werden; und wenn es nicht wir tun, die wir »das Wort des Lebens« (1 Joh 1,1) mit Händen angefasst haben, wer wird es dann tun? Wie schön ist es, Christen zu sein, die Trost zusprechen, die der anderen Last tragen, die ermutigen – Verkünder des Lebens in Zeiten des Todes zu sein! In jedes Galiläa, in jede Gegend der Menschheit, der wir angehören und die uns angehört, weil wir alle Brüder und Schwestern sind, wollen wir das Lied vom Leben bringen! Setzen wir uns dafür ein, dass die Todesschreie verstummen, genug der Kriege! Die Produktion und der Handel von Waffen mögen gestoppt werden, denn wir bedürfen des Brotes und nicht der Gewehre. Die Abtreibungen, die das unschuldige Leben töten, mögen aufhören. Es öffne das Herz, wer hat, um die leeren Hände derer zu füllen, denen es am Nötigsten mangelt.

„Wir Pilger auf der Suche nach Hoffnung, heute umklammern wir dich, o auferstandener Jesus!“

Die Frauen schließlich »umfassten seine Füße« (Mt 28,9); die Füße Jesu, die uns entgegengekommen sind und dafür einen langen Weg zurückgelegt haben, bis ins Grab hinein und heraus. Sie umfassten die Füße, die den Tod zertreten und den Weg der Hoffnung eröffnet hatten. Wir Pilger auf der Suche nach Hoffnung, heute umklammern wir dich, o auferstandener Jesus. Wir kehren dem Tod den Rücken und öffnen dir unsere Herzen, der du das Leben bist.

 


Ein Osterlicht wird es dann heuer auch nicht geben. Das Osterlicht, das in der Osternacht am Samstag mit in die Häuser der Kirchenbesucher  nach Hause genommen wurde, und das die Auferstehung unseres Herrn symbolisieren soll.

Osterlicht

So muss jeder Gläubige bescheiden selber beten. Dem Herrgott wird beides recht sein, ob alleine oder in Gemeinschaft. Hauptsache seine Schäflein haben einen festen Glauben. Man sieht aber auch dieser Tage, wie trostlos es wäre, wenn kein Pfarrer in der Pfarrkirche wäre. So wäre unser Kirchlein keine Zusammenkunft der Gläubigen mehr. Man müsste auswärts fahren, obwohl die Kirche mitten im Dorf steht. So ist die Oberharthausener Kirchengemeinde sehr  froh, dass regelmäßig ein Gottesdienst gefeiert wird, wenn auch nicht jeden Sonntag.

Herr Pfarrer Daschner kümmert sich aber auch in dieser schweren Zeit vor allem für ältere Menschen. So besuchte er am Karsamstag als guter Hirte seine Schäflein im Dorf, und sprach Ihnen Mut zu. Natürlich blieb der Herr Pfarrer vor der Haustüre stehen und sprach im sicheren vorgeschriebenen Abstand zu den alten Menschen und brachte eine Osterlicht zu ihnen nach Hause. Hier zeigt sich auch in dieser Notsituation die Verbundenheit und ist ein Zeichen einer intakten Kirchengemeinschaft innerhalb der Pfarrgemeinde von Perkam.


Dafür möchte sich die Dorfgemeinschaft recht herzlich bei Pfarrer Daschner bedanken. Weiterhin möchten wir uns bei der Mesnerin Martina Pömmerl für die schöne österliche Ausschmückung der Kirche bedanken.

Alles wird gut!

 

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Herr Pfarrer Markus  Daschner

 


 

Möge diese Zeit eine Ausnahme bleiben und möge dann wieder der geregelte Betrieb der Messfeiern aufgenommen werden.

Dafür und für das Ende der Corona-Krise lasst uns beten:

 

Vater unser im Himmel,

geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe,

wie im Himmel so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft

und die Herrlichkeit in Ewigkeit.

Amen.


 

Fürbitten vom Karfreitag aus der Dresdener Frauenkirche:

  • Ein Mensch trägt sein Kreuz mit bloßen Händen , ungewaschen, nur einer wäscht seine Hände in Unschuld, Pilatus, nur einer..?
    Heute waschen viele, waschen wir alle unsere Hände immer wieder und bleiben dennoch nicht unschuldig. Haben unseren Anteil
    an der weltweiten Ausbreitung dieser tödlichen Pandemie… Herr erbarme Dich


  • Karfreitag, ein Mensch trägt sein Kreuz. Grausam ist es anzusehen, wie die Menschen einander Gewalt antun. Kaum auszuhalten wenn ich nicht weg sehe, sondern hinschaue, empfindsam bleibe für Hohn und Spott für Hass und Gewalt , in den Straßen, zu Hause, hinter verschlossenen Wohnungstüren …Herr erbarme Dich

  • Karfreitag, ein Mensch trägt sein Kreuz. Von Station zu Station wird das Leben durchkreuzt. Bis heute auf den Stationen der Krankenhäuser und Pflegeheime sehen wir die Leidenswege der Menschen. Viele ringen um Luft zum Atmen, die die Ihnen beistehen helfen, heilen, wollen auch einmal Luft holen …Herr erbarme Dich

  • Karfreitag, ein Mensch trägt sein Kreuz, allein, andere haben entschieden über sein Leben und seinen Tod, haben eine Auswahl getroffen, wer leben bleiben soll und wer nicht. Triage am Kreuz, eine in der mitte, triageren unter dem Kreuz des Virus. Wen wollen wir heute frei haben? .... Herr erbarme Dich

 


 

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Die Gräber sind herrlich geschmückt

 

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 Die Kirche von Oberharthausen wurde österlich geschmückt

 

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Frohe Ostern Dorfgemeinschaft

 

 

 


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