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Siegfried Schrock

Die Dorfgemeinschaft möchte heute ehrenvoll an einen verstorbenen Sohn erinnern. Heute vor 40 Jahren, am 15. 10.1979  verunglückte Siegfried Schrock aus Oberharthausen. Es ereignete sich auf der Bundesstraße 8 in der Nähe Straßkirchen ein schwerer Verkehrsunfall. Siegfried überlebte diesen Unfall nicht. Dieser Todesfall war ein großer Schock für die Familie. War doch erst die Tochter Ingrid 4 Jahre früher, am 21.5.1975 mit 23 Jahren gestorben. Zwei Kinder zu verlieren war für die Eltern Fritz und Emma eine sehr große und schwere Prüfung und die Kinder verloren zwei liebe Geschwister.

Sigi wurde jäh aus seinem jungen Leben von 25 Jahren gerissen. Er hatte seine geliebte Hannelore geheiratet und beide wollten sich ein gemeinsames Leben aufbauen. Aber das Schicksal hat es anders mit ihm gemeint.

Sigi war sehr beliebt im Dorf. Als Sohn eines Wirtes konnte er Kartenspielen und war ein aufgeschlossener, interessierter junger Mann, mit dem man Spaß haben konnte. Sigi war langjährig in der Landjugend Oberharhausen aktiv als Vorstand tätig. Er war es auch, der den Bau des Jugendheimes maßgeblich vorantrieb. 1973 war Hans Krinner gestorben, und da wurde die Idee von Helmut Schrock geboren, aus dieser Wohnung im Gemeindehaus ein Jugendheim zu bauen. Siegfried checkte gleich mal die Lage bei der Gemeinde, und fragte um Zuschüsse, z.B. beim Kreisjugendring an. Zuerst aber wollte er in einer schriftlichen Befragung von der Dorfbevölkerung wissen, wie sie denn den Bau eines Jugendheimes sehen. Wird es befürwortet oder abgelehnt..? Das wird in der Geschichte von Oberharthausen die wohl einzige Befragung gewesen sein. Wie auch immer, die Dorfleute waren sehr gespalten. Die jüngere Generation war natürlich dafür, und die ältere hatten Bedenken, bzw. lehnten es total ab. Da draußen ist dann „Sodom und Gomorrha“ hieß es auf einem Zettel. Aber das Jugendheim wurde gebaut und Sigi war der Chef.

 

In der Landjugend Oberharthausen war Sigi jahrelang ein Aktivposten

31.10. 1969 Neuwahlen

  • · 1. Vorstand Johann Aigner
  • · 2. Vorstand Siegfried Schrock
  • ·      Kassier Hans Pömmerl
  • · 1. Fahnenjunker Siegfried Schrock
  • · 2. Fahnenjunker Walter Rienmüller

26.09.1970 Neuaufnahme (Rudolf Schrock )

06.10.1970 Neuwahlen

  • · 1. Vorstand Walter Rienmüller
  • · 2. Vorstand Siegfried Schrock
  • · 1. Kassier Siegfried Schrock
  • · 2. Kassier Josef Aigner
  • · 1. Fahnenjunker Josef Aigner
  • · 2. Fahnenjunker Rudolf Schrock

18.10.1970 Neuaufnahme (Franz Pömmerl )

13.01.1972 Neuwahlen

  • · 1. Vorstand Siegfried Schrock
  • · 1. Kassier Franz Pömmerl
  • · 1. Fahnenjunker Josef Aigner
  • · 2. Fahnenjunker Rudolf Schrock

08.04.1972 Neuaufnahme  (Sepp Englberger, Helmut Schrock, Ludwig Zellmer)

1975           Neuwahlen („Ehrenämter“ laut Mitgliederbuch)

  • · 1. Vorstand Siegfried Schrock
  • · 1. Kassier Ludwig Zellmer
  • · 1. Fahnenjunker Helmut Schrock
  • · Neuaufnahme (Heinrich Warna, Heinrich Sax)

Sigi war auch ein begnadeter Theaterspieler. Er hatte immer eine Paraderolle und zusammen mit seinem guten Freund Franz Pömmerl brachten sie die Leute zum Lachen. In seiner Zeit als Vorstand wurden wieder sehr viele lustige Theater abgehalten.

 


Theaterspiel der Landjugend 1970 

 Reihe hinten:
Josef Weiß, Josef Aigner, Fred Stautner, Marianne Sax, Rudi Märkl,

Walter Rienmüller, Hildegard Zach

Reihe vorne:Fritz Späth, Ingrid Schrock, Siegfried Schrock

 

 

Theater  „Kurbetrieb beim Kräuterblasi“ 1972

Reihe hinten von links: Christa Aigner, Fred Stautner, Elfriede Gruber, Sepp Aigner, Ingrid Schrock
Reihe vorne von links: Siegfried Schrock, Klara Aigner, Franz Pömmerl

 

 


Theater  „Kurbetrieb beim Kräuterblasi“ 1972

Von links: Klara Aigner, Siegfried Schrock, Elfriede Gruber, Pömmerl Franz

 

  

Sigi organisierte auch Fahrten der Landjugend z.B. nach Schambach, wo auch Theater gespielt wurde, oder zu Veranstaltungen vom Kreisjugendring zu den Vorführungen von den Filmen „Help“ (Beatles) und der Rockoper „Thommy“ (The Who“). Sigi brachte auch die Jugendkapelle von Leiblfing nach Oberharthausen zu einer modernen „Jazzmesse“. Das war ein Novum in unserem sonst eher traditionellem Kirchengesang.

 

leiblfinger jugendband

 

Leiblfinger Jugendband

 

Er war auch der Schallplattenkönig, weil er zu den Festen im Jugendheim seine ganzen „Sampler“ dabei hatte, so daß es richtig ab ging. Das war eine Wahnsinnssammlung mit lauter Stimmungskrachern und er machte den DJ.
Ja der Sigi war ein umtriebiger Mann. Er zog uns alle in seinen Bann und er machte einen guten Landjugendverein aus uns. Er war uns allen ein guter Freund und hat in seiner Zeit sehr viel bewegt.
Was er allerdings nicht konnte, bitte verzeih es mir Sigi, war gut Fussball spielen. Er begann, als wenn ein Spiel nur10 Minuten dauern würde. So schnell wie er begann, ließ er aber auch wieder nach. Er liebte das körperbetonte Spiel....

Im Juli noch feierte er mit der Feuerwehr Oberharthausen noch groß die Fahnenweihe. Hier war er in seinem Element und er hatte noch viel Spaß.

 

 Schrock Sigi

Sigi bei der Fahnenweihe 1979 in Oberharthausen

 

 

Des weiteren nahmen wir an verschiedenen  Fahnenweihen teil ( siehe Bilder).

 

 

Fahnenweihe 1974 in Radldorf

Von links vorne: Elfriede Gruber, Siegfried Schrock, Heinrich Sax, Josef Sax
 Von rechts vorne: Christa Aigner, Josef Aigner, Franz Pömmerl, Rudolf Schrock, Alois Aigner  
Fahnenjunker: Helmut Schrock

 

 

 

Fahnenweihe Radldorf 1974:

Von links:
Christa Aigner, Margit Schrock, Gertraud Luger, Rita Lachenschmidt,

 

Fahnenweihe Radldorf 1974:

Links nach rechts: Josef Englberger, Alfred Stautner, Helmut Schrock,
Franz Pömmerl, Martina Pömmerl, Alois Aigner, Petzenhauser Metzger,
Rudolf Schrock, Christa Aigner,  Heinrich Sax, Siegfried Schrock, Taferlbua

 

 

Fahnenweihe 1975 in Pönning:

linke Seite von vorne: Maria Gürster, Heinrich Sax, Anton Schreiner, Rudolf Schrock
rechte Seite von vorne: Margit Schrock, Pömmerl Franz, Josef Aigner, Alois Aigner

Fahnenjunker: Helmut Schrock; Vorstand außen: Siegfried Schrock
Taferlbua: Roland Schrock

 

Die Dorfgemeinschaft denkt an seinen Oberharthausener Sohn Sigi Schrock mit Wehmut und auch Freude zurück. Wehmut weil er schon so früh vor 40 Jahren gegangen ist, aber Freude weil wir ihn kennen und schätzen und lieben lernten. Es waren gute Jahre, die er auf Erden verbringen durfte. Die Guten möchte der Herrgott eben schon früher um sich wissen, so weh es den Hinterbliebenen tut.

Sigi du fehlst uns sehr, aber es war eine schöne Zeit mit dir….

Sigi, du hast deinen Frieden gefunden und wir sehen uns ja alle mal wieder.

 


Grab von Schrock Sigi und Vater Fritz

 


ile laber

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