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Bericht von der Reparatur des Klöppels und Bilder von Kirchenpfleger Franz Pömmerl

 

Musisch geschulte Leute, wie der Organist Heinrich Reif, aber auch die Kirchenverwaltung haben es schon vor einiger Zeit bemerkt, dass unsere große Kirchenglocke unregelmäßig schlägt. Beim Läuten hatte sie zwischendurch immer Aussetzer.

Daraufhin hat die Kirchenverwaltung beschlossen, dass dieser Mangel abgestellt gehört. Sie beauftragten die Firma Rauscher aus Regensburg. Der Herr Traak konnte dann bei der Inspektion feststellen, dass die Halterung des Klöppels gebrochen war. Sie wurde in der Vergangenheit schon einmal geschweißt.

 

Bilder von der gebrochenen Aufhängung

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Die Firma Rauscher beauftragte nun einen Schmied, der einen neuen Klöppel anfertigte. Dieser  ist 15 kg schwer und kostete um die 1100 €.  Der neue Klöppel mit neuer Aufhängung wurde bereits wieder eingebaut.

 

neuer Klöppel mit neuer Aufhängung

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neuer Klöppel wieder in die Glocke eingebaut

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Nachdem im Februar 2019 bereits neue Motoren in das Geläut eingebaut wurden

siehe Bericht in der Homepage 

(http://www.dorfgemeinschaft-oberharthausen.de/index.php/news/1056-2019-06-reparatur-glockengelaeut-der-kirche

wurde jetzt mit dieser Maßnahme das Geläut sicherer gemacht, weil der Klöppel durch einen Bruch abzufallen drohte. Vorausschauend und auch wegen des schönen neuen Klanges der großen Glocke hat nun die Kirchenverwaltung beschlossen, auch die beiden anderen Glocken in gleicher Weise reparieren zu lassen.

Die Dorfgemeisnchaft dankt der Kirchenverwaltung für ihr verantwortungsvolles Eingreifen recht herzlich und freut sich schon, wenn die Glocken wieder in neuem Klang die Oberharthausener zur Kirche rufen.


Aufbau und Funktion der Glocke

In der Glocke ist ein sogenannter Klöppel aufgehangen, der den Ton der Glocke macht. Der zeitgemäße Klöppel besteht von oben nach unten genannt aus dem Blatt, dem Schaft, dem Ballen und dem Schwungzapfen oder auch Vorhang genannt. Sein Gewicht beträgt ca. 4 - 5 % von dem der Glocke. Er schlägt beim Läuten am Glockenschlagring als fliegender Klöppel oben an. Befestigt ist er in der Haubenmitte innen an einer U-förmigen Halterung, genannt Klöppelgabel, durch die ein Bolzen - der Klöppelbolzen - durchgeschoben und festgeschraubt ist. An diesem Bolzen hängt der Klöppel verschraubt an einer Lederlage, die mit einer Metallasche umschlossen ist. Die Halterung ist dann mit einer Mittelschraube in der Glockenkrone oder oberhalb des Joches verschraubt.

Das Leder mit möglichst nur einer Lage in der Aufhängung, dient zur Dämpfung der beim Anschlag im Klöppel entstehenden Schwingungen, die sonst den Glockenton stören können.

Das Material des Klöppels muß weicher sein als das der Glocke, also mit wenig Kohlenstoff, damit sich beim Läuten der Klöppel abnutzt und nicht die teuere Glocke. Der Klöppel muß in der Gewichtsverteilung und Dimensionierung genau auf die Glocke abgestimmt sein.

 

Aufbau der Glocke

Aufbau der Glocke

 

Funktion Glocke

 

Seilrad und Unterzug

 

Quelle:  http://www.kirchenglocken.de/Kirchenglocken_de/Page10168/page10168.html

 


 

Geschichte der Glocken von Oberharthausen

(Quelle: Orts-und Hofgeschichte Oberharthausen, Pfarrer Josef Schmaißer)

Am 07. August 1853 schreibt die Kirchenverwaltung an das kgl. Landgericht Straubing. Sie meldet, daß die größere Glocke (3 Zentner) zersprungen ist. Sie muss umgegossen werden. Xaver Gugg in Straubing legt einen Kostenvoranschlag von 66 fl 40 kr vor. Die Kirchenverwaltung: Weinzierl, Pfr. Hammerschmied, Kirchenpfleger + + +

Handzeichen für Überreiter 17. Dezember 1860: Protokoll:

Bauer Andreas Hierl, Oberholzen erklärt: Ich schaffe eine 5 Zentner schwere Glocke bei, wobei die kleine Glocke zu 80 Pfund mir zu überlassen ist. Der Kostenvoranschlag von Gugg abzüglich der kleinen Glocke beträgt 449 fl 36 kr. Bedingung: Die Glocke muss alljährlich an meinem Namenstag Andreas, an welchem Gottesdienst in Oberharthausen ist, ½ Stunden vor dem Beginn desselben geläutet werden, und die Gemeinde Oberharthausen muss alljährlich vor meinem Namenstag gemeinsam für meine Seelenruhe einen Rosenkranz beten wozu gleichfalls mit der großen Glocke ein Zeichen zu geben ist.

gez. Andreas Hierl

Kirchenverwaltung: Weinzierl, Pfr., Krieger, Stiftungspfleger

Johann Ammer, Jakob Sax

HSTA Landshut, Rep. 164 Fasz. 33

Im 1. Weltkrieg wurden die Glocken abgenommen um daraus Munition zu machen.

1925 stiftete die Gemeinde 3 neue Glocken.

 

Urkunde

Über die Weihe der Glocken für die Filialkirche Oberharthausen

Am Mittwoch, 23. Dezember 1925, nachmittags 1 Uhr, wurden die von der Gemeinde Oberharthausen gestifteten und vom Glockengießer Karl Hamm, Regensburg, gelieferten 3 Glocken (im Gewicht von 17,4 Ztr.) von Hochw. Herrn Pfarrer Josef Siebler von Atting unter Assistenz von Hochw. Herrn Benefiziat Friedrich Wolfgang Holzer von Rain, des derzeitigen Seelsorgers der Filialgemeinde Oberharthausen, und Hochw. Herrn Georg Hofmann, Kooperators von Perkam mit oberhirtlicher Vollmacht feierlich geweiht und zwar die große Glocke (Ton „a“) auf die Namen der Heiligen Bartholomäus, Andreas und Jakobus, die

mittlere Glocke (Ton „h“) auf den Namen der hl. Kirchenaptronin St. Margarethe und die kleinste Glocke (Ton „e“) auf den Namen der Heiligen Familie.

Dies beurkunden:

Oberharthausen, Weihnachten 1925

Das katholische Pfarramt Atting

Siebler, Pfarrer

  1. Sig:

Kirchenverwaltung Oberharthausen:

Michael Gruber, Pfleger

Georg Semmelbauer

Sebastian Luger

Johann Hösl

Johann Schmaisser

Der Gemeinderat Oberharthausen:

Johann Wurm, Bürgermeister

Georg Semmelbauer, 2. Bürgermeister

Karl Loichinger, Kassier

Johann Aigner, Johann Hösl

Johann Schmaisser, Josef Ebner

Am 26. April 1940 wurden diese Glocken für die Kriegsverwertung erfasst und 1941 abgenommen:

  1. Glocke 450 kg, 91 cm Durchmesser, Ton a
  2. Glocke 250 kg, 78 cm Durchmesser, Ton h

Die 3. Glocke „Hl. Familie“, die kleinste mit 150 kg verblieb im Turm als Sterbeglocke, Feueralarmglocke und Gottesdienstglocke. 1946 hatte Pfarrer Friedrich Schrems in Atting durch Vermittlung seines Bruders, Domkapellmeisters in Regensburg, 2 italienische Glocken erhalten. Domkapellmeister Schrems Theobald war von den Amerikanern zum Verwalter für Altmetall in Bronze, Kupfer und Glockenbeständen im Regensburger Hafen bestellt. Nach kurzer Zeit mussten die Glocken wieder abgenommen werden.

Sie gingen nach Italien zurück.

 

Kirchenglocken

Die Kirchengemeinde kaufte daraufhin bei dem Glockengießer K. Hamm in Regensburg 2 Glocken:

  1. Glocke ca. 500 kg, 97 cm Durchmesser. Umschrift: K. HAMM, REGENSBURG GOSS

MICH 1946. HL. JOSEF. BESCHÜTZE UNS.

Bild: Josef mit Jesuskind

  1. Glocke ca. 200 kg, 72 cm Durchmesser. Umschrift: K. HAMM, REGENSBURG GOSS

MICH 1946. Hl. ANDREAS. BARTHOLOMÄUS. JAKOBUS HELFT UNS.

Bild: Hl. Andreas

Bild: Hl. Bartholomäus

Bild: Hl. Jakobus mit Stab

Ein verzinkter Glockenstuhl sorgt für die Sicherheit im Turm.

 


ile laber

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