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Jetzt ist der Naturschutz an der Reihe


Zum Bericht „Landwirte unterstützen Wiesenbrüter“ in der Ausgabe vom Freitag, 15. März:

Es ist schön zu lesen, dass die Landwirte, wie immer, sich freiwillig für ein ausgeglichenes Öko-System hier speziell um die Wiesenbrüter einsetzen. Ich möchte darauf hinweisen, dass die Bauern seit jeher schon sehr viel für unsere Natur tun. Wir Bauern haben uns seit Jahrhunderten immer wieder den neuen Anforderungen anpassen und verändern müssen. Wir haben nie gegen, sondern immer mit der Natur gearbeitet.

Der Landwirt weiß ganz genau, dass dies unser höchstes Gut ist. Aber eins ist gewiss, die Bauern alleine werden dieses Ökosystem nicht wieder ins Gleichgewicht bringen, denn sie haben es auch nicht aus der Bahn geworfen. Lerchenfenster, Saatreihenabstand verändern, Blüh- oder Brachflächen anlegen – alles wunderbar, vielleicht wäre es für die Lerchen, Rebhuhn, Kiebitze usw. wieder eine Chance, sich zu vermehren. Aber wie gesagt, das Ökosystem ist nicht im Gleichgewicht. Wie sollten diese Bodenbrüter ihre Jungen aufziehen, solange die Raubvögel geschützt sind?

Diese sollten im Verhältnis zur Natur stehen und sind nicht im Gleichgewicht. Wir Landwirte beobachten schon lange, dass sich ganze Kolonien an Krähen, Möwen, ja sogar jetzt schon die großen Raubmöwen, die junge Häschen im Ganzen verschlingen, über unsere Felder hermachen und alles fressen, was ihnen vor die Schnäbel kommt. Entlang den Donaugebieten haben sich Graugänse zu Hunderten angesiedelt und machen sich auf den Feldern breit, wo eigentlich Feldlerchen, Kiebitze usw. brüten möchten.

Ich denke, jetzt ist auch einmal der Naturschutz an der Reihe, sich zu verändern. Wenn wir wollen, dass die Population der Bodenbrüter wieder steigt, dann müssen auch ihre natürlichen Feinde weniger werden. Krähen, Möwen usw. haben keine Feinde, deshalb muss der Mensch regulierend eingreifen. Dies müssen sogar die Verantwortlichen im Naturschutz einsehen.

Franz PömmerlOberharthausen

 

 

2019 03 19 Straubinger Tagblatt

 

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