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Pfarrer Markus Daschner (links) würdigt die Verdienste von Walter und Rosemarie Fruhstorfer (von links)
 
um die Missionshilfe Angola der Pfarrei Perkam. Seit 19 Jahren kümmern sich die beiden schon darum.
 
Foto: eam
 
 
 
 
 
 
In Ländern wie Angola ist das Erlernen und Beherrschen von handarbeitlichen Tätigkeiten,
 
wie etwa Nähen und Stricken, noch immer von großer Bedeutung.
 
 
 
 
 
Die Freude über die funktionstüchtigen Fahrräder stand den Kindern
 
der Missionsstation ins Gesicht geschrieben. Da das Verschicken von Containern
 
mittlerweile zu teuer geworden ist, sind es jetzt Geldspenden, auf die die Mission angewiesen ist.
 
 
 
 
Schwester Zita und die Missionshilfe Angola waren in der Pfarrei Perkam viele Jahre
 
lang eng miteinander verbunden. Aber auch nach der Rückkehr von Schwester Zita
 
ins Mutterhaus der Niederbronner Schwestern wird die Missionshilfe weitergeführt.
 
 
 
Seit 40 Jahren in Verbindung zu Angola
 
Rosemarie und Walter Fruhstorfer sind die Ansprechpartner der Missionshilfe

Perkam. Aus einer gewissen Unbedarftheit heraus hat Rosemarie Fruhstorfer einst zugesagt, zusammen mit ihrem Mann Walter die Missionshilfe Angola der Pfarrei Perkam zu übernehmen: Das damit verbundene Arbeitspensum konnte sie da nicht abschätzen. Nun, 19 Jahre später, weiß sie es besser – bereut die Entscheidung aber trotzdem nicht.

Nach 19 Jahren ziehe sie aber ein positives Resümee, sagt sie – weil auch viel an Dank und Herzlichkeit aus Angola zurückkam. Insgesamt schickten Fruhstorfers über 700 Pakete, 103 Nähmaschinen und 67 Fahrräder an die Missionsstation der Niederbronner Schwestern nach Angola sowie eine große Summe an Geld. Die Angola-Hilfe selbst gibt es schon mehr als doppelt so lange, wie Pfarrer Markus Daschner und Walter und Rosemarie Fruhstorfer betonen: Das Hilfsprojekt besteht sei 40 Jahren.

Schneidermeister hat die Kleidung aufbereitet

Als Josef Aybauer 1979 von der Notlage in Angola erfuhr, entschloss er sich zu helfen. Über seine Familie aus Schaufling entstand der Kontakt von Familie Aybauer mit Schwester Zita, die bis vor einigen Jahren als Missionsschwester in Angola tätig war. Über die Zahl der Pakete mit gesammelter und von Schneidermeister Josef Aybauer aufbereiteter Kleidung sei leider nichts bekannt, erläutert Walter Fruhstorfer. Die Hilfspakete wurden von Horst Köberlein aus Pleinfeld im Container nach Angola verschickt.Im Jahr 2000 übernahmen die Fruhstorfers die Organisation der Missionshilfe Perkam, in einer Zeit, als der Bürgerkrieg in Angola wütete und großer Hilfsbedarf bestand. Doch nicht nur Kleidung wurde nach Angola geschickt, sondern auch mechanische Nähmaschinen. Später kamen Fahrräder hinzu.

Transportkosten für Container heute zu hoch

Während Rosemarie Fruhstorfer jede Nähmaschine auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüfte, reparierte Josef Lehner aus Pönning viele Fahrräder, bevor sie auf die Reise nach Angola gingen. Mit rund 100 000 Euro an Geldspenden konnte man aufgrund der Spendenbereitschaft vieler und auch der Unterstützung des Ratsch-Katl-Fanclubs mit Ingrid Prebeck die Missionshilfe Angola der Pfarrei Perkam unterstützen, wie Walter Fruhstorfer bilanzierte. Aufgrund der hohen Transportkosten, die Fruhstorfer auf rund 9 000 Euro pro Container bezifferte, wurden 2013 die Hilfslieferungen nach Angola eingestellt, die finanzielle Unterstützung läuft aber dank der Spenden weiter.Ein weiteres Standbein der Missionshilfe sind die Messstipendien, die die Pfarrei an die Diözese weiterleitet, wie Pfarrer Markus Daschner deutlich macht. Bei jedem Gottesdienst werden mehrere Messstipendien angenommen, lediglich der Betrag für die erste Messe bleibt in der Pfarrei. Alle weiteren Messen gehen an die Diözese, werden dort verwaltet und an die Mission verteilt.

Pater Emilio ist selbst in der Station aufgewachsen

Pater Emilio, der lange Jahre auf der Missionsstation von Schwester Zita mitgewirkt hat, erhält hieraus Gelder, die der Missionsstation zugutekommen. Die Missionsstation unterhält ein Waisenhaus mit Internat für die angeschlossene Schule sowie ein Priesterseminar, wie Pfarrer Daschner erläutert. Pater Emilio war ein Zögling von Schwester Zita, da er im Waisenhaus aufgewachsen ist, wie Rosemarie Fruhstorfer zu berichten weiß. Er leitet nun unter Trägerschaft der Caritas die Missionsstation.

Die Spenden werden ehrenamtlich verwaltet

Die politische Situation vor Ort ist nach wie vor schwierig, dennoch konnte in den 40 Jahren Missionshilfe Angola der Pfarrei Perkam vielen Menschen geholfen werden und man werde auch weiterhin finanzielle Unterstützung leisten. Schwester Zita hat nicht nur die Priesterausbildung, sondern auch die Ausbildung in Handwerksberufen forciert und so einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Lebenssituation der Menschen in Angola geleistet. Die Geldspenden kommen zuverlässig an, wie Pfarrer Daschner den Spendern versichern könne, da die Betreuung und Verwaltung ehrenamtlich geleistet werde.

Beim Pfarrfest Feier des Missionsjubiläums

Dieses Jahr, am 14. Juli, wird im Rahmen des Pfarrfestes das 40-jährige Bestehen der Missionshilfe Angola der Pfarrei Perkam gefeiert, wie Pfarrer Markus Daschner in Aussicht stellt. Eine Vertreterin der Niederbronner Schwestern wolle dazu kommen, sagt Daschner, und zu diesem Anlass wird man eine größere Spende übergeben. „Es ist auf jeden Fall weitere finanzielle Unterstützung notwendig, denn in Angola sind die Lebensmittel nach wie vor sehr teuer.“Die Spendenbereitschaft sei weiterhin gut, erläutert Rosemarie Fruhstorfer, vielen regelmäßigen Spendern sei es ein Herzensanliegen, für die Mission zu spenden und nicht für ein x-beliebiges Projekt. –
 
Die Kontoverbindung lautet: Kath. Kirchenstiftung, Missionshilfe Angola, Raiffeisenbank Straubing, IBAN DE 11 74260110 0040 611530.
 
Elisabeth Ammer
 


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