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Leserbrief im Straubinger Tagblatt vom 9.3.2019

 

Naturschützer erzeugen keine Lebensmittel


Zur Landwirtschaftspolitik:Der wichtigste Beruf auf der Welt ist der des Landwirts. Seit Menschengedenken bearbeitet der Bauer die Felder, damit die Menschen Brot und Gemüse zum Essen haben, hält Tiere im Stall oder auf der Weide, damit wir Milch oder Fleisch bekommen. Die Bauern liefern die Grundnahrungsmittel für die Menschen, damit es keinen Hunger gibt. Sie sind die Garanten dafür, dass die Regale in den Einkaufsmärkten immer voll sind und werden zum Dank dafür immer mehr an den Pranger gestellt. Die Gefahr, wegen Verstößen bei Auflagen oder Vorschriften straffällig zu werden, ist größer, als dass ein Unwetter die Ernte vernichtet.

Ich weiß nicht, ob es irgendjemand interessiert oder bewusst ist, dass die größten Kritiker, die Tier-, Vogel- oder Naturschützer, keine Lebensmittel erzeugen. Wie sollten sie das auch, sie haben es ja auch nicht gelernt. Der gut ausgebildete Landwirt muss sich immer öfter bei denen rechtfertigen, die von dieser Arbeit keine Ahnung haben. Leider wird der Druck auf die Landwirtschaft immer größer, sodass die jungen Hofnachfolger es vorziehen, einen anderen Beruf zu erlernen, und die Hoftore werden für immer zugemacht. Der Aufschrei in der Bevölkerung wird groß sein, wenn zum Beispiel Ferkel von Großanlagen mit 150 000 Zuchtsauen aus Spanien, wie es sie jetzt schon gibt, importiert werden. Auch Mastanlagen in dieser Größe sind jetzt schon in der EU etabliert und liefern billiger, als wir erzeugen können.

Der Beruf des Landwirts ist so vielseitig, dass er es nur noch mit bester Ausbildung schafft, den Anforderungen der heutigen Zeit gerecht zu werden. Leidenschaft und Liebe zu den Tieren und zur Natur bringt jeder Landwirt in seinem Beruf mit. Wie viele Höfe aber übrig bleiben und wie groß sie zum Überleben in Zukunft sein müssen, das haben anscheinend die Kritiker und selbst ernannten Besserwisser durch ihre überzogenen Forderungen in der Hand. Eins ist aber gewiss, die kleinen Höfe haben keine Chance mehr, weil sie von Auflagen und Vorschriften erdrückt werden.

Franz Pömmerl

94333 Oberharthausen

 

Leserbrief Pömmerl 9.3.2019

 

Leserbrief Hinweis

 


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