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Vor 13 Jahren war der Himmel am 17.2.2006 grau und öffnete gegen 13:30 Uhr seine Schleußen. Es regnete was nur fallen konnte, und der Boden der Felder war tief gefroren. Er konnte kein Wasser aufnehmen. So kam eine Wasserwelle über Oberholzen, der Kastellohe und Perkam die Hügel nach Oberharthausen herunter. Innerhalb kürzester Zeit erreichte die Welle die Weide von Franz Pömmerl, schwappte dann über die Straße in den Zellmerweiher, und flutete das ganze Oberdorf. Der kleine Dorfgraben, der noch durch die privaten Grundstücke wie von Hubert Zellmer, Weide Aigner Josef runter bis zur Straubinger Straße quoll restlos über.

Eine einmalige Hilfsaktion von 12 Feuerwehrmännern aus Oberharthausen und  38 Feuerwehrmännern aus Pönning, Hirschling, Geiselhöring und Mallersdorf bekämpften mit Sandsäcken und Pumpen die Wassermassen. Zu späterer Stunde kam auch noch der THW aus Bogen mit 15 Fahrezugen. Da war aber die Welle schon wieder abgezogen, und sie konnten dann in Pilling beim Hochwasser der Laber Hilfe leisten.

 

 

Einsatz am 17.02.2006:

Einen nicht alltäglichen Einsatz mussten 12 Feuerwehrmänner aus Oberharthausen und 38 Feuerwehrmänner aus Pönning - Hirschling – Mallersdorf und Geiselhöring bewältigen. Eine Flutwelle von Schmelzwasser überraschte gegen 13.30 Uhr die Dorfbevölkerung von Oberharthausen. Es dauerte 5 Stunden bis das Wasser mittels Sandsack-Barrieren aus dem Ort geleitet werden konnte und die Straßen von Erde und Unrat gereinigt war.

Einsatzleiter waren KBI Schmitzer, KBM Jachens, und 1. Kdt. Gruber W. vor Ort.



















 

 















 


 

 

In einem Schreiben vom 23. Januar 2006 an Bürgermeister Stierstorfer macht die Jagdgenossenschaft Oberharthausen auf folgendes aufmerksam:

 

Überschwemmungsgefahr in Oberharthausen

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Stierstorfer,

sehr geehrte Damen und Herren Stadträte.

 

Am 15. August 1981 wurde in Folge eines Unwetters, Schwerpunkt über Perkam / Oberholzen, binnen weniger Minuten Oberharthausen überflutet.

Die Bürger aus Oberharthausen haben deshalb die Befürchtung, dass es wieder einmal zu so einer Katastrophe kommen könnte.

 

Begründung:

Das Wasser kommt in einem Drainagegraben, von einem großen Gebiet aus Richtung Westen, das höher liegt als Oberharthausen, in den Ort und hier beginnt die Gefahr einer Überschwemmung.

Nach dem Anwesen Zellmer Hubert wird das Wasser durch viel zu kleine Rohre geleitet, die wie ein Wehr das Wasser zurück stauen. Nach Oberharthausen  vereinigt sich dieser obere Graben mit dem Ortsgraben und die doppelte Wassermenge fließt nach Alburg, wieder durch viel zu kleine Durchlässe.

Die Folge ist, das Wasser aus dem Ortsgraben staut sich zurück und überschwemmt den Ortskern. 1981 wurden die Anwesen Schmaißer und Späth so schwer überflutet, dass die Feuerwehr nur noch in letzter Minute die Schweine aus ihren Ställen retten konnte.


Unsere Bitte ist deshalb, dass im Zuge der Kanalisierung von Oberharthausen eine Überprüfung der Gräben im Dorf erfolgt.

Bitte lassen Sie eine Berechnung erstellen, wie viel Wasser dieser Graben bei einem Unwetter aufnehmen muss, und wie groß die Durchlässe für einen ungehinderten Abfluss des Wassers, im und nach dem Ort, sein müssen.

Die zu kleinen Rohre sollten dann für entsprechend große Rohre ersetzt werden.

Für Ihre Bemühungen im Voraus, herzlichen Dank!

 

Ergebnis: Die Stadt Geiselhöring plant einen Hochwasserschutz für Oberharthausen.

 

 

Der Hochwasserschutz wurde 2010 gebaut. 2011 war die Einweihungsfeier

 

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Zeitungsbericht

 

 

 


ile laber

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