Programmgemäß startete am 20.5.2017 der Feuerwehrausflug Oberharthausen mit 40 Mann an Bord nach Abensberg ins Hundertwasserhaus. Eine informative Führung durch die Brauerei schloss sich an, bevor man dann den Turm erklomm. Angesichts der spektakulären Mosaikkunstwerke entlang der Gänge, sowohl außen wie innen, glaubte man sich in einer anderen Welt zu befinden, in einer Phantasiewelt. Keine Wand gerade, jede Decke windschief, statt Ecken nur Rundungen, da bekam sogar der Hans Zisterer nach 50 Jahren Mauererberuf große Augen. Das muss man einfach mal mit eigenen Augen gesehen haben. Eine Brotzeit im Biergarten schloss sich nahtlos an, bevor es mit dem Bus weiter nach Weltenburg zum Mittagessen ging.
Nach dem Mittagessen in der Klosterschänke mit dem weltbekannten dunklen Weltenburger Bier unternahmen die Ausflügler eine Schifffahrt durch den Donaudurchbruch.
Vorbei an bis 80 Meter hohen und bis zu 150 Millionen alten imposanten Felsen aus der Jurazeit . Die Kalkstein-Formationen tragen phantasiereiche Namen wie:
„Die drei feindlichen Brüder“, „Räuberfelsen“, „Kuchelfelsen“, „Versteinerte Jungfrau“, „Bayerischer Löwe“, „Bischofsmütze“, „Zwei Sich Küssende“, „Römerfelsen“, „Peter und Paul“, „Bienenhaus“ (ein Stein mit Höhlungen wie Bienenwaben), „Napoleons Reisekoffer“ (den er nach einer Sage beim Rückzug vergessen haben soll).
Die Fahrt ging dann vorbei an der Befreiungshalle und durch das Naturschutzgebiet zurück nach Kehlheim, wo man mit dem Bus Richtung Pentling zum „Schweinswirt“ aufbrach. Nach dieser Einkehr endete ein sehr informativer, unterhaltsamer und geselliger Ausflug der Oberharthausener. Gegen 21:00 Uhr war die Mannschaft unter der souveränen Leitung von Ortssprecher Peter Schneck wieder im Heimatdorf.
Dieser überaus gelungene Ausflug war sozusagen die Erholung vor dem Dorffest nächstes Wochenende, wo wieder alle Mann im Gemeinschaftshaus gebraucht werden. Die letzten Tage sah man am Gemeinschaftshaus auch ein Gerüst stehen. Ob nun die Fassade auch mit Mosaiken gleich dem Hundertwasserhaus beklebt wird, oder ob es sich um einen normalen Schutzanstrich wegen des Dorffestes handelte, war bei Redaktionsschluss noch nicht zu erfahren….
Herzlichen Dank an Manfred Becker und Peter Schneck für die Bilder
Schön war der Ausflug!