Wallfahrtsort Haindling
Am Samstag, den 11.6.2016, fanden sich an die 30 Frauen und Männer aus Oberharthausen zu einer Erlebnisführung am Wallfahrtsort Haindling ein. Die Landfrauen hatten geladen und die professionelle Führung übernahm in mittelalterlicher Kleidung und großem Fachwissen die Kirchenmalerin Angela Ramsauer aus Geiselhöring. Leider war die Wallfahrtskirche "Mariä Himmelfahrt" wegen Renovierungsarbeiten gesperrt. Es konnte aber der Kreuzweg und die Kreuzkirche besichtigt werden. Nach Ende der sehr interessanten Führung stärkten sich die Besucher noch bei einer Brotzeit im Eiskeller in Haindling.
Die Haindlinger Wallfahrtskirche gehört zu den ältesten Marien-Gnadenstätten im Bistum Regensburg. Sie hatte schon in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts viele Verehrer. Vor allem aber im 18. Jahrhundert erfreute sie sich größter Beliebtheit. Davon zeigt die teilweise erhaltene, prunkvolle Ausstattung der Wallfahrtskirche aus jener Zeit. Sie wurde ausschließlich von einheimischen Künstlern und Handwerkern angefertigt. Mit dem Altar der Kreuzkirche besitzt Haindling einen der schönsten Renaissancealtäre Bayerns.
Seit über 600 Jahren pilgern die Wallfahrer den kleinen Hügel hinan zur Muttergottes von Haindling. Sie finden dort einen Ruhepunkt des Lebens und das Urbild eines Christen. Die Benediktinerabtei St. Emmeram in Regensburg gestaltete in kunstvoller Weise das Heiligtum mit unverkennbaren Zügen ihrer eigenen Geschichte.
"Bete und arbeite!" Das Lebensprogramm der Benediktiner, die in früheren Zeiten am Wallfahrtsort wirkten, steht über dieser heiligen Stätte. Wir laden Sie herzlich ein zu persönlichem Gebet, zur Wallfahrt und zur Feier der Eucharistie.
Danke für die Bilder von Manfred Becker


Danke für die Bilder von Scho Fong




























