Soviel Arbeit muss belohnt werden dachte sich Petrus, als er am Prangertag die Dorfgemeinschaft Oberharthausen mit einem herrlichen Sonnentag bedachte. Viele fleißige Hände waren den ganzen Tag unterwegs, um die Straßen zu kehren, den Weg mit Büscheln und Girlanden zu schmücken, die Fahnen aufzuhängen und nicht zuletzt die Altäre wohlgefällig aufzubauen. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen, und so gereichte dieser Umzug auch heuer wieder unserem Herrgott zur Ehre.
Die Prozession führte zur neu renovierten Hauskapelle der Familie Pömmerl, dann ging es weiter zu dem Altar der Familie Zellmer Hubert. Die vorletzte Station der Prozession war der Altar der Familie Thekla Zellmer. Der Zug setzte sich dann wieder in Bewegung um beim letzten Altar der Landfrauen vor der Kirche das „Tantum Ergo Sacramentum“ zu singen. Zum Höhepunkt wurde anschließend in der Kirche stimmgewaltig das Lied „Großer Gott wir loben dich“ gesungen, um Gott zu danken und zu preisen.
Damit wurde auch heuer wieder das Dorf als Ausrichter der Prozession im zweijährigen Turnus mit Pönning seiner Pflicht und Tradition bestens gerecht. Die Fahnenabordnungen der Feuerwehren und der Landjugend von Oberharthausen und Pönning, zusammen mit dem Himmel, den Leuchten und dem Kreuz voran, bildeten ein würdiges Gesamtbild zu diesem Tag.
Die Dorfgemeinschaft bedankt sich bei allen Helfern, die diese Prozession so würdig gestaltet und die Altäre und die Häuser so herrlich mit den Fahnen und Girlandenbüscheln geschmückt haben. Außerdem ein großer Dank dem Nachbardorf Pönning und den Bürgern für die Teilnahme und Herrn Pfarrer Bock für die würdige Prozession, die er heuer zum letzten Mal durchführen konnte.
DANKE, für die Bilder von Manfred Becker