Rundreise von Helsinki mit Bus durch Finnland und dann mit Schiff nach St.Petersburg

 

Am Mittwoch, den 30.1.2013,  hielt Herr Pfarrer Schmaißer wieder einen seiner beliebten Vorträge im Gemeinschaftshaus Oberharthausen. Sein Reisebericht aus dem Jahre 1979 führte die zahlreichen Besucher von Helsinki beginnend über die Städte Tampere und Kuopio zurück nach Helsinki. Danach wurde per Schiff in 12 Stunden Kurs auf St. Petersburg, dem ehemaligen Leningrad, genommen.

Herr Pfarrer Schmaißer brachte den interessierten Zuhörern Land, Leute und ihre Kultur und Religion näher. Er zeigte mit seinen Bildern die wuchtige Bauten von Katharina der Großen ebenso wie die Weiten der finnischen Seen oder Standbilder von hiesigen Persönlichkeiten. Er wusste auch Historisches aus der Geschichte um die Kämpfe deutscher Soldaten in Leningrad und der Heimführung der letzten Gefangenen durch Adenauer zu berichten, oder auch vom Panzerkreuzer Aurora, mit dessen Schuss die Oktoberrevolution in Russland begann.

Die Dorfgemeinschaft bedankt sich recht herzlich beim Herrn Pfarrer für seinen unterhaltsamen und informativen Abend.

 


 

 

 

 

 

Helsinki

 

Domkirche  

 

Parlamentsgebäude 

 



Orthodoxe Kirche 

 



Armanda Springbrunnen
 

 

Marktplatz   

 

Feldmarschall Mannersheimer  

 



Läufer Paavo Nurmi , gewann bei Olympia 9 Goldmedaillien

 

Elch

 



Denkmal Jean Sibelius (finnischer Komponist) 

 

Denkmal Jean Sibelius (finnischer Komponist) 

Die Temppeliaukio-Kirche ist eine moderne Felsenkirche der finnischen Hauptstadt Helsinki. Sie gilt als herausragendes Beispiel für die finnische Architektur der 1960er Jahre, und ist dem späten Expressionismus zuzuordnen.
Die Kirche wurde von den Architekten (und Gebrüdern)
Timo und Tuomo Suomalainen geplant und 1969 fertiggestellt. Sie wurde in einen Granitfels hineingebaut, durch das Kupferdach mit 180 Fenstern kommt jedoch Tageslicht herein. Die fünf bis acht Meter hohen Kirchenwände bestehen aus unbehauenem Fels. Die Kirche hat bis zur Kuppelspitze eine Höhe von 13 m.

Festung Suomenlinna

Sie steht auf der Liste des UNESCO WELTKULTURERBE und gilt als eines der beliebtesten Ausflugsziele für Touristen wie Einheimische, die es auch das Gibraltar des Nordens nennen.
Der Bau der Anlage wurde 1748 von den
Schweden begonnen, als Finnland noch Teil des schwedischen Königreichs war. Ein befestigter Schutz war nötig geworden, nachdem Peter der Große mit der Gründung von Sankt Petersburg eine stärkere Stellung im Ostseeraum erreichte und Russland sich dort als Seemacht zu behaupten versuchte



Festung

Festung

Festung



Festung

Holzflössen 

Deutscher Soldatenfriedhof Helsinki  

Deutscher Soldatenfriedhof Helsinki 



Deutscher Soldatenfriedhof Helsinki 


Deutscher Soldatenfriedhof Helsinki 

 

St. Petersburg

Sankt Petersburg  1924 bis 1991 in Leningrad umbenannt, ist mit 5 Millionen Einwohnern (2012) die nach Moskau zweitgrößte Stadt Russlands und die viertgrößte Europas.
Sankt Petersburg liegt im Nordwesten des Landes an der Mündung der
Newa in die Newabucht am Ostende des Finnischen Meerbusens und ist die nördlichste Millionenstadt der Welt. Sie wurde 1703 von Peter dem Großen auf Sumpfgelände nahe dem Meer gegründet, um den Anspruch Russlands auf Zugang zur Ostsee durchzusetzen.
Die Stadt war vom 18. bis ins 20. Jahrhundert die
Hauptstadt des Russischen Kaiserreiches, ist ein europaweit wichtiges Kulturzentrum und beherbergt den wichtigsten russischen Ostsee-Hafen.
Die historische Innenstadt mit 2.300 Palästen, Prunkbauten und Schlössern ist
Weltkulturerbe der UNESCO. In dieser Hinsicht wird St. Petersburg weltweit nur noch von Venedig übertroffen.



St. Petersburg

Blutkirche 



Winterpalast und Alexandersäule

Die Alexandersäule ist der Mittelpunkt des Palastplatzes in Sankt Petersburg, Russland. Sie wurde nach dem Sieg Russlands gegen das Napoleonische Frankreich aufgestellt. Benannt wurde sie nach Kaiser Alexander I., der das Russische Kaiserreich von 1801 bis zu seinem Tod 1825 regierte. Die Säule stellt ein interessantes Stück Architektur und Ingenieurskunst dar. Das Monument – das größte seiner Art – ist 47,5 m hoch und wird von einem Engel mit Kreuz in der Hand gekrönt. Die Säule besteht aus einem einzigen Stück roten Rapakivigranits, ist 25,45 m hoch und 3,5 m im Durchmesser. Der Monolith stammt aus einem Steinbruch bei Virolahti westlich von Wyborg und wurde 1832 auf einem speziell für diesen Zweck entwickelten Frachtkahn, auf dem er weiter bearbeitet wurde, nach St. Petersburg gebracht. Die 600 Tonnen schwere Säule wurde ohne die Hilfe moderner Kräne oder anderer Maschinen in nur zwei Stunden von 3000 Männern unter der Leitung des schottischen Ingenieurs William Handyside so sorgfältig aufgestellt, dass sie keine weitere Verankerung im Podest benötigte 



Hauptstraße St. Petersburg 

 

Denkmal Peter der Große

Nevabucht (Neva Fluß)

Kanal durch St. Petersburg

Denkmal Puschkin (russischer Schriftsteller) 



Die Aurora ist ein Kriegsschiff der ehemaligen Kaiserlich Russischen Marine und liegt seit 1956 als Museumsschiff in Sankt Petersburg. Am Abend des 25. Oktobers 1917 gab die Aurora mit einem Platzpatronenschuss aus der Bugkanone das Signal für den Sturm auf das Winterpalais, den Sitz der Provisorischen Regierung in Sankt Petersburg, durch die Bolschewiki. Der Sturm gilt als Beginn der russischen Oktoberrevolution.