Herzlichen Dank dem Bautrupp der Fa. Streicher für ihre saubere Arbeit!

Jetzt ist es also soweit, der Bautrupp von der Firma Streicher ist abgezogen, die Baumaßnahme zum Hochwasserschutz ist nach über 3 Monaten Bauzeit beendet. Zur Zeit wird noch die Bepflanzung der Becken und des Kanals durch die Fa. Erwin Kammermeier aus Geiselhöring vorgenommen. Auch die Vermessungsarbeiten der Grundstücke laufen in vollem Gange. Dazu sind Feldgeschworene aus Oberharthausen (Hans Schmaißer, Johannes Aigner) und der Beauftragte der Stadt Geiselhöring, Wolfgang Gruber vom Bauhof, mit dabei. Durch diese Baumaßnahme müssen die Grenzen aller Anrainer neu eingemessen werden. Das wird noch zwei Wochen in Anspruch nehmen.
Dann ist für heuer erst mal Schluß. Damit geht ein turbulentes Jahr für das Dorf Oberharthausen zu Ende.

Nächstes Jahr soll dann im Frühjahr ein Gedenkstein für die Baumaßnahme errichtet werden, und es wird eine Einweihungsfeier stattfinden.

 

 

 

Abschließend noch ein paar Bemerkungen: 

 

Das Staunen war groß, als im August die Fa. Streicher mit schwerem Gerät im Dorf auffuhr. Bagger, Kräne, Lader, Lastwagen fuhren und Rohre, Rohre und immer wieder Rohre wurden abgeladen…Alles war neu, wir Dorfleute mussten alle erst mal lernen, mit so einem gewaltigen Bauvorhaben umzugehen. Für die Jungs von der Firma Streicher ein Tagesgeschäft, für uns Dorfleute eine andere Welt. Straßensperren, Umgehungen, Erdhaufen so groß wie ein Haus, was soll man dazu sagen. Aus Feldern wurden Mondlandschaften, Gräben zogen sich wie eine Schlange durch den Boden, wo noch im September Kartoffeln wuchsen, sind jetzt Bäume gepflanzt. Schaulustige den ganzen Tag am Bau, das war auch nicht immer einfach für den Bautrupp, aber sie ließen es geduldig über sich ergehen. Dazu noch ein übermotivierter Fotograf, nicht immer erwünscht, aber dann doch letztendlich geduldet, da er sich eh nicht abschütteln ließ J. Ab und zu gab es Abstimmungsschwierigkeiten zwischen Stadt, Planungsbüro, Firma Streicher und Landwirten, aber es gab nichts, was nicht gelöst werden konnte.Mit dem Bautrupp unter Kapo Mich konnte man immer reden, und auch die anderen Jungs waren immer freundlich und aufgeschlossen. Sie verstehen einfach ihr Handwerk, und wir hoffen, dass wir sie bei der Einweihungsfeier im Frühjahr alle wieder sehen. Sie haben sich eine schöne Feier redlich verdient. 

Und jetzt, jetzt ist alles fertig. Die Stadt hat ihr Versprechen eingelöst und hat uns einen Hochwasserschutz finanziert, der seinesgleichen sucht. Der Antrag der Jagdgenossenschaft für den Bau wurde erhört, und es war nicht leicht, die großen Gelder im Stadtrat dafür durchzubringen.
Danke dafür recht herzlich an den Stadtrat Geiselhöring!

Oberharthausen ist jetzt sicher gegen ein 100 jähriges Hochwasser. Wir erinnern uns noch der Wassermassen, die im Februar 2006 durch die Ortschaft liefen und die Häuser unter Wasser setzten.
Dieses Szenario gehört jetzt endgültig der Vergangenheit an, Gott sei Dank! 

Viele Verträge mussten im Vorfeld unterschrieben werden, zahlreiche Bauern mussten ihr Einverständnis zu einem Verkauf geben. Dazu war viel Geschick von Rudi Haslbeck von der Stadt notwendig. Zwischen allen Parteien saß dann unser Ortssprecher Uli Aigner, der die Wogen glättete, und immer wieder im Gespräch untereinander vermittelte, um eine Einigkeit zu erzielen. Hätte nur eine Unterschrift gefehlt, dann wäre das Projekt geplatzt. Deshalb gilt allen Bauern, die den Hochwasserschutz des Dorfes über die Eigeninteressen gestellt haben ein ganz besonderer Dank, genauso wie unseren Uli Aigner für seinen immensen Einsatz für das Dorf! 

Alle Bedenken, alles vorbei, weil der Hochwasserschutz gelungen ist. Die Bauern haben ihre Felder mit dem Humus aufgefüllt, und bereits wieder angebaut. Der alte Dorfgraben ist aufgefüllt, die Grundstücksbesitzer haben schöne Weiden oder Grünflächen erhalten. Brücken wurden über den Graben zu den Grundstücken gelegt, damit die Zufahrt gesichert ist. Alle Brücken bis hinunter in den Altbach bis zur Feldgrenze nach Alburg wurden neu verrohrt. Der Hochwasserschutz ist für keinen Bewohner ein Schaden, ganz im Gegenteil! 

Durch die Bepflanzung ändert sich auch das Ortsbild zum Vorteil. Fährt man von Perkam nach Oberharthausen rein, so kommt man gleich an einer Allee von Büschen, Sträuchern und Bäumen vorbei. Auch die verschiedenen Gräser werden im Frühjahr ein Lichtblick, und dienen auch dem Naturschutz als Rückzugsgebiet für das Wild und Vögel und Insekten.Das Gesamtbild ist hervorragend geworden, die Fa. Streicher und das Planungsbüro KEB  haben ganze Arbeit geleistet.
Dafür ein herzliches Dankeschön! 

Jetzt kann man nur hoffen, dass der Hochwasserschutz eigentlich nie gebraucht wird. Hochwasser müssen wir nicht haben. Wenn es aber dem Petrus doch gefallen sollte, dass wieder mal eines kommt, vielleicht nur um zu schauen ob das Planungsbüro KEB gut und vorausschauend geplant hat, und die Fa. Streicher auch alles nach Vorgabe umgesetzt hat, dann wird er mit dem Ergebnis sicher sehr zufrieden sein. Wir in Oberharthausen sind es jedenfalls! 

Deshalb noch mal der Dank der Dorfgemeinschaft an alle beteiligten Firmen, Dank an die Stadt Geiselhöring, Dank den Dorfleuten und allen die zum Gelingen beigetragen haben.
Oberharthausen ist durch die Baumaßnahme nicht nur sicherer sondern auch schöner geworden!

 

 

 

Zufahrt zum Pumphäuschen wurde noch geteert und befestigt

 

                      Zufahrt zum Mayergrundstück wurde ebenfalls geteert

 

                          In der Pferdeweide wird noch angesät und die Pfosten werden gesetzt

 

                 Die Brücken über den Dorfgraben sind alle gelegt und befestigt

 

                Die Brücke beim Grundstück Uli Aigner wurde ebenfalls befestigt

 

          Eine Froschklappe wurde eingebaut, damit die Frösche die Klappe halten J

 

 

Im Vorhaltebecken wird angepflanzt und gegen Unkraut mit Stroh gemulcht

 

           Erwin Kammermeier setzt die Stützpfosten für die Bäume und Sträucher

 

                      „Ahnentafel“ der Beteiligen am Bau des Hochwasserschutzes