Zeitungsbericht und Bilder
von Elisabeth Ammer vom 4.4. 2011 

 

Pater Franziskus prostet der Starkbiergemeinde zu! 



Erika und Luk in Aktion



Peter filmt die Fastenpredigt



Nach getaner Arbeit, Pater Franziskus und Pater Albertus stoßen an

Volles Haus beim Starkbierfest

Weitere Bilder von Claudia Aigner:

 

 

 

Fastenpredigt 2011
(Franz Pömmerl) 

 

Ist euch was aufgefallen.....schon gell...!
ich habe mir heute einen Wunsch erfüllt.
Einmal im Leben so rein gespielt werden wie der
Franz Josef Strauß..... Gott hab ihn selig,
mit dem Defiliermarsch......und das, vor so einem Publikum wie ihr es seid`s....... ein Traum!
Ich sag`s jetzt nur im Vertrauen, und auch gerade weil ihr es seid`s,
mich haben die gregorianischen Klosterheuler, die immer beim Einzug gesungen haben, schon lang aufgeregt.

Und zum 6. Starkbierfest in unserem Gemeinschaftshaus hab ich mir einen neuen Bierkrug gekauft. Wo ist er denn ....Luck.....?
Jaaaa.... den haben ich mir gekauft, weil der Uli von selber gar nicht auf die Idee kommt, dass ich den schon lange brauche.
Mei, bei uns ist das anders als in Perkam gell....
dem Pater Albertus stecken`s alles hinten und vorne rein,
und bei uns.......da wird halt gespart..... gell Uli!

Schön, dass ihr wieder alle da seid`s.... „Grüßt euch Gott"

Gell, jetzt ist es ja doch ein bisser`l leichter geworden, dass ihr da her findet, weil die Stadt Geiselhöring ein Hinweisschild zum Gemeinschaftshaus beim Engelberger Sepp am Zaun angebracht hat.

Was, ihr hat`s des noch gar nicht gesehen?

Seit drei Jahren hätten wir dieses Schild schon bekommen sollen. Denn des hat der ehemalige Bürgermeister Stierstorfer noch genehmigt.

Deshalb ist es jetzt auch so groß geworden, weil dieser Wegweiser bei jedem Versprechen, dass wir des bekommen,  jedes Jahr ums doppelte gewachsen ist.

Einen Meterfünfzig lang und 45 cm hoch...eigentlich nicht mehr zu übersehen.

Jaaaa.... ein großer Name, braucht halt auch ein großes Schild.                       

 „Gemeinschaftshaus Oberharthausen"..... da kannst nicht so einen verbogenen Zwerger`l - Wegweiser hernehmen wie.....

„ zum Sportplatz" .........wie bei den Hirschlinger.

Und außerdem hat ja noch das Stadtwappen von der Stadt Geiselhöring drauf müssen.   Des gibt es zwar nirgends, aber ich kann`s verstehen, denn man muss doch dem fremden Betrachter dieses Werkes sagen, wo wir Oberharthausener hingehören.
Der kann doch nicht schmecken, dass wir da herunten noch „Stoderer" sind... oder??
Normalerweise hätte ja von der Größe her auch noch der Hinweis „zum Wahllokal" Platz gehabt.... aber, dann hätten wir ein Problem, weil wir das Schild`l bei jeder 2. Wahl auf den Kopf stellen müssten.
Einmal links zum Gemeinschaftshaus oder einmal rechts zur Wacker Sofie, weil`s die Wahl jedes Mal woanders abhalten.
Da kommt es sogar vor, dass der Wahlleiter Uli durcheinander kommt.
Einmal hat er seine Einladung zum Wahlsitzen nicht genau durchgelesen, schon ist er allein im verkehrten Wahllokal gesessen....
Aber unter großen Protest hat ihm die Wacker Sofie gleich vorgehalten, dass dieses Mal die Wahl im Gemeinschaftshaus ist.
Ich möchte jetzt sagen, dass es doch praktisch wäre, wenn wir Oberharthausener uns auf ein Wahllokal einigen könnten, wie andere auch, weil so groß sind wir auch wieder nicht...und dann kommt auch unser Wahlleiter nicht nimmer durcheinander.

Ja, meine lieben Fastenschwestern und Brüder....
Eine Studie sagt, dass Kinder pro Tag 400 Mal lachen..... und Erwachsene....... 15 Mal.
Ich hoffe, dass wir Erwachsene heute unser Kontingent in einer Stunde erfüllen können, denn die Predigt sollte nicht nur ernst genommen werden, sondern auch zum Lachen anregen.

Ja... noch ein Hinweis in eigener Sache.... ich möchte euch gleich sagen, dass diese Predigt heute kein Plagiat ist, sondern von mir selbst verfasst und geschrieben wurde, sollte aber jemand hergehen und heute irgend etwas sein  geistiges Eigentum nennen, dem werde ich aus meinem großen Repertoire an Untertiteln und Fußnoten erzählen.

Und noch was, wenn euch was gefällt, dann dürft ihr heute auch Klatschen...... weil dann habe ich Zeit zum Trinken,

denn heute gibt es wieder den

.......guten Coronator vom Arcobräu......

Ich hoffe er schmeckt euch auch so wie mir ..... Prost!

 

 

1.

Ja, jetzt muss ich gleich einmal mit meinem Mitbruder Pater Albertus ein ernstes Wörtchen reden.
Von der Fülle an Ereignissen die Du in deiner wirklich guten Predigt  letzten Jahres gebracht hast, muss man schon mal seine Gedanken sortieren und nachdenken, was hat der über dich eigentlich alles gesagt.
Ich habe ja das Glück, dass ich mir meinen Frust ein Jahr danach schon von der Seele reden darf, aber du arme Sau musst 2 Jahre warten und dann sind deine Verteidigungsversuche für alle neu, weil die Leute natürlich gar nimmer wissen, was du überhaupt gesagt hast.
Mich hat die Beschwerde am stärksten berührt, dass du bei unserem Dorffest noch nie Cevapcici zum Essen bekommen hast, weil die anscheinend jedes Mal ausgegangen sind und du vom Bild´l auf der Speisekarte satt werden musst.
Weil du letztes Jahr vor lauter Hunger dann gar nicht ins Dorffest gekommen bist, möchte ich das jetzt nachholen und dich zufrieden stellen.
Lieber Albertus, wir haben dir deine Portion Cevapcici aufgehoben, nur für dich, damit du auch mal was g`scheites zum Essen bekommst.

Luk.. bring unserem ausgehungerten Albertus seine Ration.....

 na...du Schmalspur - Pater.... bist jetzt zufrieden?

Gut dann bin ich jetzt beruhigt, ich wünsche mir nämlich, dass du auch einmal so gesund ausschaust wie ich mit meinen 105 kg Muskelmasse.

Eins macht mich noch stutzig, weil du mich mit Spanferkelbraten und Knödeln in Verbindung bringst und du doch von deiner Köchin so schwärmst,....
lieber Albertus.....ich zum Beispiel gebe halt meiner Köchin, und du wirst dich jetzt wundern...... ich habe auch eine ...

.....ich gebe ihr halt mehr Haushaltsgeld und dann gibt es was Nahrhaftes zum Essen.
Bei dir zu hause ist es wahrscheinlich ein bisschen anders, bei dir gibt es immer was Gesundes wie Feldsalat... Gemüse..... aber kein Fleisch.....
ja mein Lieber, dass Fleisch gesund ist, weist du halt erst, wenn es beim SV - Perkam ein Spanferkelessen gibt, denn dann wird drei mal nachgefasst...oder wenn es vom Ulli Hoeneß g`schenkte Bratwürste gibt, dann wird man mit 10 Würst`l auch noch nicht satt.
Die Hauptsache ist, dass es halt nix kostet, dann ist Fleisch ja soooo.... gesund, gell Albertus.

und jetzt schwoabs gscheid obi...... Prost!!

2.

Jetzt seid`s einmal ehrlich.... was sagt`s ihr so zur Emanzipation der Frauen.

Ich sag wer das erfunden hat, der gehört heute noch g`haut.
Gell, was sich doch die Frauen schon alles zutrauen....
Busfahrerin, Managerin in einem Konzern, Bundeskanzlerin in Deutschland und jetzt auch noch Fastenschwester am Nockerberg.

Als wenn das nicht schon in Oberharthausen gelangt hätte?

Hat denn da niemand gelernt daraus?

So lange es das Starkbier auf dem Nockerberg gibt, waren doch nur Fastenbrüder zugelassen.
Und jetzt eine Fastenschwester!
Emanzipation heißt doch „Befreiung aus einer Abhängigkeit oder Beschränkung".

Denkt da an uns Männer niemand?

Die Aufsteigerin auf den Nockerberg heißt ja Luise Kinseher und kommt aus Geiselhöring.
Mei lieber, ganz stolz ist er ....unser Bürgermeister.
Aber, was hat sie für ihre Heimat eigentlich schon alles getan?
Nicht einmal eine Einladung mit einer Freikarte zu Ihrer Premiere bei der Fastenrede hat er bekommen.... der Herr Bürgermeister
Gell, da ist des bei uns schon anders.....

bei uns bekommst der ganze Stadtrat jedes Jahr eine Einladung .....

und einen Eintritt brauchen sie auch nicht zahlen.

Schön gell!!!!

Eins macht mich schon noch stutzig,

woher hat die Luise Kinseher das Material  und die Ideen für ihre Fastenpredigt.

Schön langsam glaube ich, weis ich es...

der Sax Hein schreibt für sie!.. weil, für mich mag er nicht mehr.

Und sein Bier daheim wird der Hein ja auch bald wechseln.

Solang er für mich geschrieben hat,

hat er immer Klosterbier getrunken....

in Zukunft trinkt er dann Paulanerbier, weil`s in Zukunft nix mehr kostet!

 

3.

Oh Herr es ist vollbracht, Oberharthausen ist trockengelegt.

Nach 4 Jahren Planung, Streit, Anfeindungen und trotzdem immer mit der Hoffnung, dass es doch was wird, hat unser Bürgermeister Krempl ein Machtwort gesprochen und hat in die Porto - Kasse gegriffen und hat uns einen Traum erfüllt.

Er hat uns einen neuen Abwassergraben, mit Rückhaltebecken bauen lassen, der einem 100jährigen Hochwasser standhält.

Und ich hab das Gefühl, dass heuer am 14. Januar ein 50 jähriges Hochwasser an uns vorüber gegangen ist und der Bau hat sich für uns jetzt schon bezahlt gemacht.

Diesen Wassertest haben nämlich die neuen Anlagen mit Bravour bestanden,

deshalb gehen tausend Dankeschön an die Verantwortlichen der Stadt Geiselhöring ...... Danke!

Ja, aus dieser ökologischen Agrarsteppe Oberharthausen, wurde zudem eine Perle.... ja ein Paradies für Frösche, Lurche und wertvollen Insekten aller Art gemacht.

Aber jetzt oh Herr, bitte ich dich... lass noch die europäische Gemeinschaft zur Einsicht kommen, dass zur Bezuschussung dieses gigantischen Projekts, aber auch ein Zuschuss für

„Stauzengitter, Fliegenspray und Froschzäune gehören.....

weil des nämlich das nächste Problem werden wird.

Was halt wirklich eine tolle Architektur darstellt ist der neue Dreibrückengraben beim Zellmer Mane runter.

Ausschauen tut es, wie in Venedig....nur dass wir

drei Seufzerbrücken haben.....denn die haben der Stadt mehr Geld gekostet als wie der ganze Graben selber.

Aber ich muss sagen, wirklich toll.....weil mit denen werden wir bestimmt noch berühmt und kommen so ins Schwarzbuch der Steuersünder in Deutschland und wir werden irgendwann in der Tagesschau im Fernsehen gezeigt,

weil des wäre bestimmt auch billiger gegangen....oder?

Ja...., die Brücken sind auch sehr wichtig, weil die Erste ist eine wichtige, Zweite Verbindung zur Sauweide und diese Ausfahrt ist vermutlich die letzten 20 Jahre..... zwei Mal benutzt worden.

Die mittlere wird wahrscheinlich dem  Rasenmäher dienen, dass er ausgeleert werden kann,

und die dritte dient den Feldhasen, dass sie zum Futterplatz beim Märkl Xaver nicht durch den Graben springen müssen........?

Aber psssst..... jetzt hab ich doch schon zuviel gesagt, weil eigentlich darf des ja niemand wissen, dass des bei uns baut worden ist, weil sonst werden die anderen Dörfer eifersüchtig.

Mei schade, dass sich  der Bürgermeister nicht einmal getraut hat, dass er einen Spatenstich für dieses  650.000.- Euro - Projekt gemacht hat.

Jaaaa.....wenn 22 Bäume gepflanzt werden, dann sind`s alle da, sogar der Regierungspräsident, aber für einen Wassergraben.... mei da geht des nicht.

Was sag ich da.... Wassergraben.... die Nachbildung vom Suezkanal  mit Rückhaltebecken sind entstanden, hat der Krempl Bernhard selber gesagt.

Ja, aber ganz ist das Projekt doch noch nicht fertig.

Ich mein ja nur, weil eigentlich wollte man ja neben der Straße am Perkamer Weg noch Leitplanken hinbauen, jetzt kommen die aber aus Sicherheitsgründen in die Roßweide rein.....aber Zwei Meter hoch.... haben`s gesagt.

Jaaa.... stellt euch mal vor, des alte Wackelroß vom Hein fällt in den Graben rein, und bricht sich die Haxen.

.......dann muss die Stadt lebenslang eine Rente zahlen.

Ich sage euch, da wäre der ganze Grabenbau noch das billigste Übel gewesen.

Jaaa.... so ein Hoppyroß kann einer Stadtverwaltung schon Kopfzerbrechen machen.

Weil man doch dem Hein und der Mia versprochen hat, dass ihr Pferder`l eine neue Weide und ein neues Austragshütter`l bekommt ... weil alles Alte dem neuen Graben weichen hat müssen.

Jetzt stellt euch mal vor..... hat doch glatt die Stadtverwaltung in Gut Aiderbichl  angerufen, ob für des 22 Jahre alte Viecher`l nicht ein Platz frei wäre.....

Jaaaa...., der Zellmer Luk hat gesagt, er wäre auch dafür, dass der „Nasenbieger"  ins Exil geschickt wird.....

Und die Stadt könnte sich die Kosten für die Weide und eine Hütte sparen.....

Naja,  dann haben sie das Ross doch lieber in die Hühnerweide zum Büchner rauf gesperrt.....

des ist dann auch fast wie im Exil.....grod billiger!

Prost Hein samma wieder guat...!

 

4.

Wisst ihr eigentlich, unser Bürgermeister ist jetzt bekannt wie ein bunter Hund, vor allem im Landshuter Landkreis.

Zuvor haben sie nicht einmal gewusst, dass es in der Gegend einen Krempl Bernhart gibt.

Was doch so ein Brieflein alles ausmachen kann.

Ja, er hat schon Beziehungen, er korrespondiert mit den Großen in der Regierung.

Da schaun`s im Kultus- und Finanzministerium, wenn der Bürgermeister der Stadt Geiselhöring einen Brief schreibt. Da stehen sie stramm mei lieber..... und vor lauter Zittern haben sie dann gemeint es ist eine Petition, wenn es auch gar nicht so gemeint war ......und haben`s aber dann so behandelt.

Ja, so geht des auch nicht, man kann uns doch nicht einfach ein neues Gymnasium nach Essenbach hinstellen, und in Mallersdorf - Pfaffenberg geht das Burghart-Gymnasium den Bach runter, und der Bayerische Staat gibt für den Neubau im Nachbar Landkreis Landshut riesige Zuschüsse aus.

Bin ich froh, dass es in solchen Fällen ein Starkbierfest gibt.

Jaaaa.... der Kultusminister Dr. Spaenle hat doch nach der 5. Halbe Starkbier beim Bockbierfest letztes Jahr in Schwimmbach gesagt,

„es müsse für eine Schul-Neugründung ein Bedarf gegeben sein, der Bedarf solle langfristig sein und es müsse kontrolliert werden, ob der Bestand einer anderen Schule gefährdet sei".

Herr Gott im Himmel... lass das ganze Jahr Starkbierfeste geben, denn im Rausch erkennen unsere Politiker erst, was sie für einen Schmarren zusammen regieren.

So... aber was Gutes hat das Ganze jetzt schon gehabt, das Burghart -Gymnasium wurde nämlich mit vereinten Kräften aller Parteien jetzt gerettet, und der Landrat Reisinger und der Geiselhöringer Bürgermeister Krempl reden sich seitdem mit „Du" an,

was ja doch für die CSU.... und den Freien Wählern gegenüber,

einer Sensation gleich kommt.

Jetzt muss ich schon einmal sagen, dass es ein Bürgermeister und auch die Stadträte in Geiselhöring nicht leicht haben. Sie haben doch die Verantwortung, über die Stadt bzw. für die Dörfer, und dann möchte man auch meinen, dass Entscheidungen und Beschlüsse des Stadtrates respektiert und akzeptiert werden.

Wir Bürger der Stadt und auf dem Land wollen kein rechtes Gedankengut in Geiselhöring und schon dreimal kein NPD-Pilspapp

wo kahl geschorene Muskelpakete mit Springerstiefel  in der Nähe des Kindergartens nach Anhänger ihrer schrägen Ansichten suchen.

Es kann doch nicht sein, dass das Landratsamt eine Entscheidung des Stadtrats kippt, nur weil es anscheinend das Recht auf freie Meinung gibt.

Jeder weis auch, wenn Jugendliche süchtig an Spielautomaten stehen und ein Bürgermeister und die Stadträte können nicht verhindern, dass ein Spielcasino in der Stadt betrieben wird.

Was haben wir für eine verdrehte Rechtssprechung, wenn Vertreter ihrer Stadt nichts mehr zu sagen haben.

Und dann kommt noch so ein übergescheiter Sportredakteur daher, der einem Bürgermeister vorhält, dass er stolz auf seine jugendlichen Fußballer ist, die in eine höhere Klasse aufgestiegen sind und sie auf dem Rathausbalkon präsentiert.

Ja, müssen sich denn ein Bürgermeister und eine Stadt alles gefallen und vorschreiben lassen?

Ich möchte jetzt sagen........

wir Bürger sind stolz auf euch, wenn ihr unsere Kinder für ihre Leistungen ehrt und wir sind stolz auf euch, wenn ihr unsere Jugendlichen vor Sucht und Rechtsradikalismus in der Stadt schützt........Danke ......

Aber gell, einen echten Turbopolitiker haben wir schon in unserem Landkreis, der alles erreicht was er für richtig hält, natürlich zum Wohle des Bürgers, ist doch klar.

Der Ernst Hinsken rennt denen da oben in Berlin solange die Türen ein, bis sie selber glauben, dass die Mehrwertsteuer für die Gastronomie gesenkt werden muss, zum Wohl der Bürger versteht sich, weil wir sind ja alle Gastronomen.

Eine Super Leistung von Ernst...!

Dann rennt er hinter dem Rücken der Niederbayerischen Politiker, dem Wirtschaftsminister Zeil die Tür ein, bis der überzeugt ist, dass wir den Lehmabbau bei Alburg wieder brauchen, und der Photovoltaik Park deshalb gestorben ist.

Und nach dem Motto von unserem Ernst Hinsken, „Stadt und Land, Hand in Hand" wurde dann dieses Projekt begraben und natürlich auch die Steuereinnahmen für Straubing... super Leistung von Ernst!

Jetzt muss sich tatsächlich der Straubinger OB Pannermeier, wie ein Fuchs, selber den Haxn abbeißen, dass er aus der Schuldenfalle raus kommt...

Tja, und den Wiesenweihen hat es der Ernst jetzt auch schon zu dumm gemacht.

Er hat vor zwei Jahren gesagt, „wenn wir die Umgehungsstraße bauen und eine Wiesenweihe sollte dort brüten, trage ich sie persönlich von der Trasse weg".

Und was soll ich sagen, seitdem hat keine Wiesenweihe mehr in unserer Gegend gebrütet..... Sie trauen sich nicht mehr!

Jetzt bin ich tatsächlich gespannt, wann das Nest vom Ernst in Berlin weggetragen wird.

Schaun wir mal...... hat der Beckenbauer gesagt!

Und nix für unguat! Prost

5.

Unser Krieger u. Veteranen Häuptling der Stier Hans hat letztes Jahr im Starkbierfest in Pönning einen Krieg angezettelt.

Er wollte gegen 6 Coronator vom Arcobräu  antreten... aber den Kampf hat er eindeutig verloren, er hatte einfach keine Chance....

sie waren stärker.

Die ersten 3 hat er noch ohne Blessuren gepackt, aber weil der Ernsperger Bernhart und sein Kumpane noch nicht heim wollten, hat man halt noch 3 Schwarze vernichtet.

Als der Feldherr Stier um 3 Uhr das Schlachtfeld Alte Schule verließ, hat er erst gemerkt wie schwer er verwundet war.....

Er konnte einfach nicht mehr gehen.

In den letzten Zügen seiner geistigen Umnachtung, hat er ein Taxi bestellt, das den hilflosen Hans den 400 Meter langen Weg nach hause bringen sollte.

Aber nein... der Taxifahrer am Telefon hat den lustigen Hans erkannt, und wollte seinen Spaß nicht mitmachen und so kam es wie es kommen musste,

nach dem Buch.....„So weit mich die Füße tragen"....

..........und zwar bis zum Bushäus`l.

Der Hans schlief auf der Bank seinen Rausch aus und wackelte  um 6.00 Uhr morgens zur Rita nach Hause wo die tiefen Wunden des Kampfes versorgt wurden.

6.

Ja..... liebe aufmerksam trinkende Gemeinde,
ich muss euch jetzt was sagen......
ich mag Menschen, die sich in jeder Situation im Griff haben...
die Selbstdisziplin praktizieren....
die in jeder Phase einer auch noch so schlimmen Lebenssituation immer das richtige tun.....
ja.....deshalb mag ich meinen Freund.....

Albin Betzenhauser...Metzgermeister von Radldorf.

Was ist passiert:

Mein Freund Albin hat wieder einmal seine ja so leckeren Fleischbällchen gebraten und trägt sie in seinem jugendlichen Schwung aus der Metzgerstube in den Verkaufsladen.
Aber, weil der Albin seine Haxn nicht gescheit gehoben hat, haut es in über die Türschwelle und liegt streck der längs auf dem Boden und die Fleischplanzerl verteilen sich gleichmäßig im Laden.

Aber jetzt kommt`s.....

wie er den Kopf hebt und gerade zum „Schelten" beginnen wollte, steht der Herr Pfarrer Bock vor ihm und fragt ihn.......

„na Herr Betzenhauser.... wo wollten sie denn hin?"

Ja, liebe Leut, da musst du dich beherrschen und Disziplin bewahren können..... dass man da nicht flucht....

.......hat der Albin selber gesagt,

weil du sonst diese Sünde, noch dazu beim Pfarrer beichten müsstest. ....Respekt!

7.

Wisst ihr was, es dauert gar nicht mehr lang, dann zeigen die Oberharthausener die Pillinger Beckin an.

Jeden Samstag um 8.00 Uhr in der früh, fährt sie mit dem Auto durch`s Dorf und hupt was sie nur kann. Nur weil sie ihre Semmeln und Brezen verkaufen will.

Das ist Ruhestörung.......!

Es gibt für`s Rasenmähen, für die Kirchenglocken, für den Gockel auf dem Misthaufen eine Lärmverordnung,

nur für die Pillinger Beckin „Siglinde" anscheinend nicht.

Sag ein Mal, Siglinde, du könntest doch um 4.00 Uhr Nachmittag auch deine Frühstückssemmel verkaufen, mei.... halt dann für den kommenden Sonntag.
Aber, am Nachmittag wären wenigstens schon alle Oberharthausener wach.

Und übrigens ist es auch noch Geschäftsschädigung, was du da betreibst, denn wir haben jeden 2. Freitag im Monat Stammtisch.

Ihr könnt es glauben oder nicht, der Aigner Sepp würde noch so gerne um 1 Uhr in der Nacht die eine oder andere Halbe Bier kaufen....
aber nein, er geht heim, nur weil er um 8.00 Uhr in der früh die Beckin fürchtet........ er sagt sonst hört er sie nicht!

Ja Sepp, bist du „dorret". Die mit ihrer „Vuvuzela-Hupen" hört man doch schon von weitem.

Andere Brezenverkäufer die in unser Dorf kommen, haben wenigsten eine Klingel...mei des ist angenehm.... die wennst im Schlaf hörst, dann meinst, du bist in der Kirche und sie klingeln zur Wandlung..
mei da kannst wenigstens gleich wieder weiter schlafen, weil man des in der Kirche ja auch tut.
Liebe Siglinde, du weist wir lieben und schätzen dich schon seit Jahrzehnten.
Aber geht das mit dem Hupen nicht auch ein bisschen leiser?
Bau dir von mir aus einen Schalldämpfer ein, oder ruf deine potentiellen Käufer einen Tag zuvor an und mach mit ihnen eine Zeit aus, wenn du kommst.....
aber lass bitte die Menschen in Oberharthausen am Samstagvormittag schlafen, sie haben es sich verdient .....Danke .....

....Samma wieder guat!!!! Prost Siglinde!

8.

Das Watterturnier in Hirschling war für den Feiertag Sepp wie alle Jahre ein voller Erfolg.  Als der Sepp um 20.00 Uhr das Turnier eröffnete, hat man ihn zwar reden gehört, aber gesehen....gesehen hat man ihn nicht.
Na, na nicht weil er so klein ist .... nein,
der Rauch im Stadel drinnen war so dicht, dass man Nebelscheinwerfer gebraucht hätte.
100 Leute und davon werden 70 Zigaretten geraucht haben.
Wenn du da mit dem Rauchen aufgehört hast, hast du ein Problem.

Gut natürlich für den der an Entzug leidet, denn der kriegst an dem Abend bestimmt seine Jahresdosis an Nicotin ab.
Und irgendwann, wenn´s nimmer geht, macht irgendjemand die Fenster auf...und das am   19. März  ....... bei dem Wetter....  
Na, ja, ich muss sagen, die Kälte ist mir dann lieber als der Qualm.
Der Josch und ich, haben im Turnier dann ganz gut abgeschnitten.
24. Platz von immerhin 44.
Du weist halt dann einfach nicht, was du bei der Preisverleihung nehmen sollst.
Aber, dann hat mir die Prebeck Ingrid geholfen, sie war auf einmal an meiner Seite, wie ein Engel und hat mir eine Dose in die Hand gedrückt. „Die musst du nehmen, die kostet im Geschäft 50 Euro" hat sie gemeint..... die gute Fee.
Sie hat gesagt, sie hat den Preis selbst vom Rohn in Geiselhöring abgeholt.
Drauf steht, „die Lederhose aus der Dose"?
Und drinnen gewesen ist..... eine Unterhose...!
und dann noch mit der .....Größe... M......
Ja, ein Mann hat Größe ...XL .... nicht ..M.. wie Minni...

..........liebe Ingrid

Die Größe ...M...hat der Pater Albertus......

aber doch nicht der Pater Franziskus....

Und gelogen haben sie auch noch.... von wegen Lederhose....
ledern wird die erst, wenn du sie 4 Wochen nicht mehr runter tust.
Aber jetzt wird mir auch so einiges klar....
der Rohn hatte nämlich letztes Jahr öfter in der Zeitung eine Annonce gehabt, in der ist gestanden,
.....Nehme um 50 Euro Alten in Zahlung.....

du des sind Geschäfte.....mein lieber.....

weil mit der Unterhose von dem Alten, ist dann das Geld schon wieder herinnen was der Alte im Ganzen gekostet hat.

Wahrscheinlich hat die dann dem Meindl gehört, weil Meindl auf der Dose steht!

Du Ingrid....mich würde dann noch interessieren, was der Rohn mit den Alten macht ....noch dazu ohne Unterhosen? ...

Weißt es du?

9.

Ein Baum wenn heutzutage um geschnitten werden muss, weil er zu alt ist, weil er neben der Straße eine Gefahr ist oder wegen Baumassnahmen, dann läutet sofort das Totenglöcker`l und in der Zeitung steht eine Todesanzeige, als wenn es der letzte Baum in Deutschland gewesen wäre.
Deshalb ist es ja auch wichtig, dass man in der Öffentlichkeit zeigt, wenn Ausgleichsflächen, für diese zu Brennholz gewordenen Todesbäume, bepflanzt werden.

Wie zum Beispiel bei uns letzten Jahres.

Was war passiert, man hat 22  Eschen, Linden, Ulmen usw. neu gepflanzt.

Das muss man doch feiern, ist doch klar.......
die Geburt eines Kindes wird doch auch ganz groß gefeiert,
warum nicht auch von Bäumen?
Mei, da sind alle wichtigen Naturschutz Helden und Politiker aus ihren Amtszimmern rausgestürmt und nach Oberharthausen gefahren, nur weil ein Baum vom Regierungspräsidenten Heinz Grunwald, dem Landrat Alfred Reisinger und unser Bürgermeister Bernhart Krempl hat sich auch noch hinreißen lassen,.. gepflanzt wird.
Ja alle drei haben die Jacke runter gerissen, als wenn  sie ein Grundfest für ein Haus ausgraben müssten.

Derweilen haben sie sich nur in Pose gestellt, mit ihren neuen Spaten, weil der Kammermeier Erwin mit seiner Firma schneller war und die Bäume schon in die Erde gebracht haben.
Und dann steht in der Zeitung, „wieder nur alles Fake".
Auf  bayerisch, der Leser ist „bschissen" worden. Sie sind nur zum Kaffe trinken und zum Kuchen essen gekommen, und dass man wieder von ihnen in der Zeitung lesen kann, was sie geleistet haben.

Wer des ganze zahlt.... hat der Landrat auch in der Ansprache gesagt.

„Wir, hat er gemeint"... hat sich dann aber gleich verbessert ...."
der Steuerzahler natürlich"!
Mich würde ganz stark interessieren ob sich diese Großkopferten jetzt noch einmal am gleichen Standort fotografieren lassen würden, weil dort nur noch Brennnessel, Distel, Wollhirse und sonst noch ausgefallenes und wertvolles Unkraut wächst........ und sich um die Pflege der Anpflanzung keine Sau mehr was scheißt.

Also alles „Fake"......wie man so auf bayerisch sagt!

 

10.

Jetzt hat die Stadt Geiselhöring schon wieder innerhalb kürzester Zeit seine Homepage neu gestaltet. Weg vom Stierstorfer Geruch, hin in eine bessere Zukunft. Es soll für den Besucher einfacher gehen, vor allem soll er schneller zu wichtigen Informationen für Veranstaltungen, Übernachtungen oder Vereine kommen.

Eines hat aber an Geschwindigkeit nicht zugenommen, das ist so langsam geblieben. Und zwar, die Information zu den Stadtratsitzungen.

Die kannst du erst ein paar Wochen später nachlesen.

Ich meine halt, es wäre dringend notwendig, dass man die Berichte Zeitnah ins Internet stellt.

Nach einer Woche hat doch die Reicheneder  Maria, die die Homepage betreut, schon wieder alles vergessen, was da beschlossen worden ist.

Zeitnah meine ich heißt, wie das bei unserer Hompage üblich ist.

Da haben z. B. die drei „möchte gern Bäumepflanzer" die Jacken  noch gar nicht richtig  angezogen, aber in der Homepage  der Oberharthausener kann man schon lesen, warum sie die eigentlich ausgezogen haben.

Das ist Zeitnah Herr Bürgermeister!

So ist es dann auch kein Wunder, dass die beschlossene Sanierung der Straße vor dem Gemeinschaftshaus vergessen worden ist, dass die hergerichtet wird.

Ich glaube einfach, Schuld ist auch der Vulkanausbruch letzten Jahres....Vulkanasche ist ins Triebwerk der Finanzabteilung der Stadtverwaltung Geiselhöring gekommen und hat einen Getriebefresser verursacht.

Drum hätte ich zur Lösung des Straßenproblems einen Vorschlag, der vielleicht sogar Pilot Charakter hat.

Die Straße wird von privater Hand, also vom Millionenviertel selber hergerichtet.

Ich hoffe natürlich, dass alle Anlieger mitfinanzieren, weil sonst der Zahnarzt Wieser Theo die Füllung der Straße alleine machen muss.

Aber meine Lieben, dann wird des teuer, denn wir wissen alle, was man bei ihm, schon bei einer kleinen Zahnplombe drauf zahlen muss.

Der Straßenabschnitt „SbO",.... na, ja Sauweide bis Ortsschild.... ist dann Maut pflichtig und wird vom Wärter Stadler Wick kontrolliert und das Geld eingetrieben.
Ich bin überzeugt, dass der Wick der Beste ist, denn er überwacht die Einhaltung der vorgeschrieben Geschwindigkeit 30 jetzt schon sehr erfolgreich.
Aber, es ist Vorsicht geboten mit solchen Überlaßenschaften, nicht dass es auch so kommt wie im „Auweg".
Der Auweg gehört ja auch schon seit der Sanierung den Anwohnern.... oder sie tun wenigstens so.
An dieser Straße gibt es 11 Häuser, 30 Autos und vor einigen Häusern parken in Spitzenzeiten  10 Autos ständig auf der Straße.
Da wennst mit einer größeren Maschine vorbei musst, hast dein privates Problem mei lieaba....

Ich habe da schon Verständnis für das wilde Parken, denn wo sollen sie mit ihren Autos auch sonst hin? In der Garage ist vor lauter Bierstander`l, Müll und sonstigen Kraff´l kein Platz.....
und vor dem Haus stehen die wertvollen „Oldtimer". Ich glaube der seit drei Jahren abgemeldete Schirokko ist der wertvollere von allen, denn der hat schon eine Wegfahrsperre....   die Pflastersteine unter den vorderen Rädern verhindern nämlich, dass er ungewollt abhaut.
Und der stillgelegte Toyota mit der DEG - Nummer, vor dem blauen Haus... ist in 30 Jahren auch viel Geld wert..... wenn er nicht derweilen zusammen gerostet ist.

Ja liebe Leute, so was kommt nur vor, wenn es den Kommunen nicht mehr gut geht und die Straßen an Privat verscherbelt werden, denn dann hat der Bürgermeister in diesen Zonen nichts mehr zu sagen.
Dass die Stadt Geiselhöring pleite ist, hat ja die CSU voriges Jahr im Starkbierfest in Geiselhöring schon gewusst.
Jedenfalls haben sie es im Singspiel so gesagt.
Und den Pater Hans..... den haben sie dann auch so präsentiert.

Er war Darsteller der verkörperten Armut in Person.

Nein...... seine Predigt war schon sehr gut, aber ich mein wie sie ihn angezogen haben ......
......wie den letzten Einsiedler aus den Abruzzen.
Unter der Mönchskutte kein Hemd, keine Hose und in den „Klapperl" ist er barfuss gewesen.
Jetzt weis ich auch, warum mich nach unserem Starkbierfest der Lichtinger Herbert gefragt hat, wo ich mein Gewand herhabe.

Ich glaube, die CSU will jetzt in den Pater Hans investieren!
Also lieber Herbert....ganz unter uns.... ich will ganz ehrlich sein, die Socken...die Hose...und das weiße Hemd hat mir meine Köchin vom Hafner mitgebracht.
Und die Kutte.... ist nicht vom Abt vom Kloster Ettal, weil der sie jetzt nicht mehr braucht.............!!!!!
nein.... heut zu Tage steigert man sich so etwas bei ebay.....

alles Klar....lieber Herbert?

OK ... und soviel zur modischen Ausstattung eines Fastenpredigers!

Und nix für Unguat .....Prost Geiselhöringer CSU`ler!

11.

Oh heiliger St. Nepomuk beschütze uns vor Unzucht, Lügen und Gewalt an anderen. Hilf uns in der Keuschheit, lass uns stark sein und gegen das andere Geschlecht blind.
Ich mein ja niemand bestimmten, aber.... was soll denn aus unserem Gewerbe als Vertreter der heiligen Kirche werden, wenn Bischöfe, Pfarrer und Mönche wegen Misshandlungsvorwürfen zurücktreten müssen?

Wer soll denn dann bitteschön, die Aufgaben die die heilige Kirche hat, weiterführen, wenn keine irdischen Vertreter mehr da sind?
Müssen wir dann die ganzen Arbeitslosen umschulen lassen?
Aber... Vorsicht.... die müssen verheiratet sein, selber Kinder haben und treu sein, nicht dass mit denen dann das ganze Theater wieder von vorne losgeht.
Glaube, Liebe, Hoffnung... wer mir dies vermitteln will, muss als Vorbild voran gehen.
Vertrauen.... gibt es nicht geschenkt,..... man muss es sich verdienen!

Und ich meine, unsere Kirchenvertreter sollen aus Glaube und Überzeugung zu Gott und nicht aus Berufung den Dienst in der Kirche tun, denn sonst stehen sie eines Tages alleine am Altar vorne.

 

12.

Wer mich immer wieder beeindruckt sind die Landfrauen.
Sie unternehmen was.
Palmbüschl binden, autogenes Training, sie organisieren Besichtigungen wie z.B. die Mallerstorfer Klinik, sie veranstalten an Muttertag ein Frauenfrühstück, ja sogar einen Wohl Fühl Tag legen sie in Bad Füssing ein.... Respekt sag ich da!
Und was ist da mit den Männern? ....liebe Ortobmänner Mane und Hannes?
Die halten den Schlaf des Gerechten!
Ich will doch nicht sagen, dass ihr auch Palmbüschl binden solltet.....nein....
Aber ihr könntet doch eine Bildungsreise organisieren....
wie z.B...... eine Besichtigung einer Brauerei, oder ladet halt die Mitglieder von Oberharthausen zu einem Wohl Fühl Abend ein....... in Form von Schweinshaxn und Freibier.
Dann ist wenigstens die Aufwandsentschädigung die ihr bekommt gut angelegt. Ich mein ja nur....., dass sich auch mal was rührt, so wie bei den Frauen.
Und wenn ihr meint, dann bekommt ihr natürlich eine Spendenquittung, dann gleicht sich alles wieder aus.
Prost Mane .....nimm`s nicht so schwer!

13.

Jetzt wenn in Oberharthausen was vermessen wird, ein Grundstück zum Beispiel, dann weis ich jetzt nicht gleich, muss ich den Feldgeschworenen Schmaißer Hans holen oder seinen Nachfolger den Aigner Hannes.
Ich weis nicht hat der Altmeister im Moastoa setzten schon aus Altersgründen dieses Ehrenamt niedergelegt oder nicht?
Gesagt haben's ja, dass der Hannes der neue Feldgeschworene ist.
Glauben tu ich das schon, weil ja der Hannes ein würdiger und richtiger Nachfolger ist. Und bei dem ist auch das Siebenergeheimnis guuuuat aufghebt.
Ja, und in Oberharthausen ist das so, dass dieser Nachfolger vom Ältestenrat von Oberharthausen.......der aus dem Schmaißer Hans allein besteht....... bestimmt wird. Ja...., in Oberharthausen ist des anders als im Stadtrat in Geiselhöring, bei uns gibt es keine Kampfabstimmung, bei uns im Altenrat gibt es nur einstimmige Beschlüsse. Und bei uns wird der neue Feldgeschworene auch nicht vom Bürgermeister vereidigt.... nein, das macht der Schmaißer Hans dann schon selber.... weil dann weis er nämlich, dass des auch passt. Und dass der Hannes dieses Ehrenamt jetzt weiter führt, hat ja auch einen praktischen Sinn.

Denn, sollte in 100 Jahren einmal ein Moastoa ausgeackert werden, dann weis man natürlich sofort wer diesen einmal gesetzt hat. Denn hinter dem Geheimzeichen vom Schmaißer ist entweder ein „O" oder ein „E".

„O" für Opa und „E" für Enkel.

14.

Mei....g`freut euch des auch so wie mich, also ich könnte das Gloria von vorne bis hinten durch singen, so g`freut mich des. Ihr werdet es nicht glauben aber wir haben jetzt 8 Ministranten. Die Jana und der Franze haben 6 neue Messdiener dazu bekommen.
Alle 6 Kommunionkinder aus dem letzten Jahr wollten Ministrant werden....Halleluja....sog i...!
Na, ja der Herr Pfarrer hat das eigentlich gar nicht verdient, weil er doch bei der Frage einer Mutter, ob er auch mit in den Kommunionausflug mitfährt, gesagt hat......
also.... lieber hau ich mir da einen rostigen Nagel in den Hax`n, ....als dass ich da mitfahre".... hat er gesagt.....!
Aber Herr Pfarrer.... jetzt muss ich schon mal sagen..... was glauben sie wie weh ihnen das tut..... und Blutvergiftung können sie mit dem Schmarren auch noch kriegen.
Ja, aber jetzt haben wir mit den Ministranten ein Problem, weil wir doch nur alle 3 Wochen eine Sonntagsmesse haben, dann kommt ein jeder nur alle 9 Wochen zum Ministrieren dran, wenn kein Hochamt dazwischen ist oder eine Beerdigung.
Da könnte man doch als Neuling verzweifeln... da vergisst doch in der Zwischenzeit schon wieder alles was du gelernt hast.
Wie soll man da ein Profi- Ministrant werden???
Na hoffentlich heiratet bald wieder jemand, dass die Kinder nicht ganz verzweifeln.
Na wie wäre es ......Co....!....mit dem heiraten ..... moan ich ......     ......oder hast noch keine!
Jetzt wird es nämlich schön langsam Zeit für dich.... sonst geht's dir auch einmal so wie dem Späth Alfons.
Und nix für unguat ...... Prost...... Co....!

15.

Ich hätte es ja nicht mehr für möglich gehalten, dass beim Oberharthausener Watterturnier jemand anders als die Hirschlinger die Spansau gewinnen.
Der Sax Hein hat sich sogar schon zu der Aussage hinreißen lassen, dass man vor dem Turnier die Sau schon bis nach Perkam treiben kann..... weil sie sowieso nach Hirschling muss.
Ich glaub dreimal hintereinander haben sie ein Fest mit unseren Facker`ln ausgerichtet und haben gefeiert wie Gott in Frankreich.
Ich muss jetzt einmal sagen...
anscheinend gibt es doch noch eine Gerechtigkeit auf dieser Welt.
Weil dieses Mal haben nämlich die Pönninger, der Rainer Hans und der Bayer Richard das Ferkel gewonnen.
Man sagt ja, dass dies eine besondere Sau gewesen sein soll, denn die hat dieses Mal der Danner Sepp gestiftete, diese Sau soll ja noch vor dem schlachten ganz lustig drauf gewesen sein.... und G`stantzl g`runzt haben.....
die ihr der Sepp alle Tage vorgesungen hat.
Ja, letztes Jahr haben wir beim Dorffest mit soviel Konkurrenz kämpfen müssen, dass des schon nimmer ganz mit rechten Dingen zugegangen ist.

Der Sonntag war der Abschuss!

Feuerwehrfahnenweihe Straubing.... Firmung Perkam... Friedenswallfahrt Atting....das kalte Wetter in ganz Niederbayern..... und dann noch.......
die Maiandacht in Oberharthausen um 7 Uhr auf D`nacht selber.
Da verzweifelst fast, wenn der eigene Mesner auch noch die letzten Konsumenten mit seinem Glockengeläute aus dem Bierzelt locken will.
Und dann noch nicht genug...wie er nach der Andacht wieder gekommen ist, hat er sich auch noch beschwert..... weil so wenig Leute in der Kirche waren.
Ja Hans, sollen wir vielleicht die Halbzeit beim Fußballspiel Oberharthausen gegen Kay nutzen.....
dass alle in die Maiandacht gehen?
Lieber Hans, du brauchst auch nicht zu schimpfen, weil der Pfarrer eine Maiandacht am Abend zum Dorffest in den Pfarrbrief eingeschrieben hat.
Dir gehorchen doch die Kirchenglocken...schalt sie halt einfach nicht ein... der Herr Pfarrer glaub ich, hätte da Verständnis.....
und wir eine Gegenveranstaltung weniger.
Eigentlich waren wir Oberharthausener immer ein zufriedenes Völkchen. Deshalb waren die Landfrauen auch sehr stolz, dass es beim Dorffest den billigsten Kaffee in ganz Bayern gegeben hat.
Die Tasse Kaffe 50 Cent.
Die Betonung liegt auf  „waren".
Denn man glaubt es nicht, den Hirschlinger Frauen war es zu billig.
Sie haben sich beschwert, sie wollten unbedingt 1.- € bezahlen und haben demonstrativ immer  Trinkgelder hergegeben und so die Landfrauen zum Verzweifeln gebracht.
Hat doch sogar die Pex Marianne gesagt, weil der Kaffe so billig ist, nimmt sie sich gleich eine ganze Kand`l mit nachhause, weil sie in gar nicht so günstig machen kann.
Diese Provokation kam einer Revolution gleich und die Oberharthausener Ortsbäuerin war unter so großem psychischem Druck, dass sie noch in der Nacht vom Samstag auf dem Sonntag ein neues Preisschild geschrieben hat..... 1 Tasse Kaffe 1.- €uro.
Ja.... und zu spüren haben es auch gleich die „knickrigen" Landfrauen aus Pönning bekommen.
Denn sie haben bei einem Spaziergang in Straubing beschlossen, dass sie zum Kaffee trinken nicht zum teueren Krönner gehen, sondern sie kaufen sich einen billigen Kaffe und Kuchen um 2,- €  im Dorffest in Oberharthausen....haben sie gemeint. Denn über Nacht hat es die größte Inflation gegeben die Oberharthausen je erlebt hat und sie mussten jetzt tatsächlich 2,50 € bezahlen, mei war das eine Aufregung...unter den Pönninger Weibern!
Ja sag`s einmal.....Es ist doch immer noch billiger als beim Krönner oder..?
Und die Anstifter des Ganzen, die Hirschlinger, haben ihren Erfolg gar nicht feiern können, weil sie am Sonntag nicht mehr gekommen sind... aber jetzt wisst ihr es...seit`s jetzt zufrieden?......

Na.. Gott sei Dank!

16.

Alle Jahre Mitte Juni wird von der Pfarrei aus eine Sternwallfahrt nach Haindling organisiert. Sternwallfahrt heißt, dass aus drei Richtungen gegangen wird. Aus Perkam, aus Pönning und aus Oberharthausen. Aber diesmal stand es unter einem schlechten Stern. Die meisten Wallfahrer waren nämlich in Sallach bei der 1000 Jahr Feier. Na, ja, normalerweise sind es aus Oberharthausen schon 12 bis 15 Leute die um ein gedeihliches Wetter beten und am Sonntagvormittag nach Haindling gehen. Aber diesmal konnte nur einer die Tradition aufrechterhalten, und er hat es sich auch nicht nehmen lassen und ist allein den Oberholzener Weg hinauf nach Haindling gehatscht. Inspiriert und angetrieben von den Kirchenglocken die der Schmaißer Hans voll läuten lies, ist der Aigner Sepp mit seiner ausgeleierten Hüften losgegangen. Immer wieder hat ihn der Gedanke geplagt, hoffentlich komme ich zum Rendezvous beim Hierlkreuz mit den Pönningern nicht zu spät. Er hat sich ja vorgenommen, dass er bei den Braun Erdbeeren eine Naschpause einlegt, aber er ist vorbei gegangen, er hat sich nicht getraut, dass er ja nicht zu spät kommt. Dann ist er wieder gelaufen. Die Hüften hat ihm wehgetan.....aber er ist gelaufen...wenn man das eigentlich als laufen bezeichnen kann, denn sein großer Kompressor vorne dran, der die Luft herbringen sollte, war eher hinderlich als nützlich. An ein beten hat er nicht gedacht, er meint, des können wir dann immer noch gemeinsam machen, die Hauptsache ist „ich erwisch die Pönninger" beim Hierlkreuz. Und da haben sich dann die 15 Pönninger Wallfahrer und der total verausgabte Oberharthauserer auch vereinigt..... Jetzt möchte ich mal sagen, dass wir heuer wieder alle zusammen gehen und beten sollten, denn für einen ist die Verantwortung doch zu groß, weil ich weis nicht, ob der Sepp nicht zur Abkühlung doch um einen Regen gebetet hat, weil der dann auch zur Weizenernte gekommen ist.
Also gehen wir am 19. Juni wieder alle gemeinsam und beten um ein gedeihliches Wetter.

17.

 Ja meine lieben Fastenschwestern und Brüder ...

ich möchte jetzt zum Schluss noch einen besonders erwähnen. Denn was der Obama in Amerika oder der Hansi Hinterseher für die Österreicher ist, so ist der Danner Sepp für Niederbayern, besonders aber für uns Oberharthausener eine Lichtgestalt.... ja ein Künstler. Er hat sich als Hochzeitslader, aber auch als Gstanzlsänger oder Moderator bei großen Festen seit Jahrzehnten einen Namen gemacht. Ihn kennt man in der Hallertau, im Rottal oder im Bayerischen Wald. Ist er in Passau oder in Amberg, der Danner Sepp ist bekannt wie ein bunter Hund.

Unter seinem Pseudonym der „Fakebauer" steht er in der Zeitung drinnen und man kann lesen, dass er den Menschen mit seinen ausgefuchsten Gsangl`n  gekonnt den Spiegel vor hält. Ja er hat Oberharthausen bekannt gemacht, denn fragen die Leute wo eigentlich Geiselhöring liegt, dann heißt es....nicht weit von Oberharthausen weg, wo der Roider Jackl der Neuzeit wohnt.

Ja, lieber Sepp und nun hast du vor ein paar Tagen deinen

75. Geburtstag gefeiert.

Ich möchte dir alles erdenklich Gute wünschen und hoffe, dass sich noch viele Jahre die Menschen.... und vor allem deine vielen Fan`s die du hast....

auf dich bei deinen Auftritten freuen dürfen.

Vor allem möchten wir, die Oberharthausener, dir recht herzlich danken, dass es dich gibt.

Auf dein Wohl lieber Sepp.... Prost!

 

ja am Ende......

möchte ich es so halten wie es Winston Churchill einmal gesagt hat!

„ Man soll dem Leib etwas Gutes bieten,

damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen „

nach diesem Motto......noch einen schönen Abend..

 

bleibt alle gesund,

das wünscht euch Euer


Pater Franziskus