
Prangertag in Oberharthausen
Im jährlichen Wechsel mit Pönning fand der Prangertag heuer wieder in Oberharthausen statt – ein Tag voller lebendiger Tradition und gelebtem Glauben. Fünf Vereine aus Oberharthausen und Pönning versammelten sich mit ihren Abordnungen, um gemeinsam in einem prachtvollen Prozessionszug die vier festlich geschmückten Altäre im Dorf zu besuchen und Gebete sprechen.
Die Anwesenheit der beiden Feuerwehren, der Landjugenden sowie des Krieger- und Veteranenvereins verlieh dem Anlass eine besondere Würde. Auch viele Gläubige aus Pönning waren gekommen, um das Fronleichnamsfest in gemeinsamer Verbundenheit zu feiern – ein sichtbares Zeichen für das Miteinander unserer Gemeinden.
Ein ergreifender Moment war jedesmal an den Altären, als Herr Pfarrer Markus Daschner die Monstranz emporhob und sich die Gläubigen ehrfürchtig im Kniefall vor Gott bekreuzigten. Nach dem Umzug endete die Feier in der Kirche mit dem bewegenden Lied „Großer Gott, wir loben dich“, der das Herz jedes Einzelnen erfüllte.
Besonderer Dank gilt den Familien Pömmerl, Anna Zeller und Thekla Zellmer sowie den Landfrauen, die mit großer Hingabe die Altäre wunderschön dekorierten. Ebenso gebührt Lob allen Bewohnern des Dorfes, die den Prozessionsweg liebevoll mit blumigen Gebinden an den Zäunen schmückten und die wehenden gelb-blauweißen Fahnen an den Häusern hissten.
Ein herzliches Dankeschön zudem den Lektoren, Ministranten, dem Organisten Heinrich Reif, der Familie Pömmerl für die Organisation und Herrn Pfarrer Daschner für ihre gewissenhafte und würdige Gestaltung dieses Prangertages. Außerdem gebührt ein großer Dank allen Teilnehmern an dieser herrlichen Feier.
Mögen die bunten Fahnen auch künftig stolz über unsere Heimat wehen und Zeugnis ablegen davon, dass hier christliche Tradition lebendig bewahrt und gefeiert wird.







