Rückblick auf die Coronazeit vor 5 Jahren
In Oberharthausen hatten sich bis auf wenige Ausnahmen alle Bewohner irgendwann mit Corona angesteckt. Die ersten bekamen 2020 die noch gefährlichere Variante zu spüren. Gottseidank gab es in Oberharthausen keinen Corona-Todesfall. Die meisten hatten sich, so wie es vom Staat gefordert wurde, impfen lassen, einige gingen das Risiko ohne Impfung ein.
Das öffentliche Leben im Dorf war arg eingeschränkt. Es gab keinen Stammtisch mehr, alle Dorffeste wurden abgesagt und auch der Kirchenbesuch war nur mit Maske und gebotenem Abstand zulässig. Die Menschen zogen sich zurück und blieben zu Hause. Nicht alle waren mit den Maßnahmen wie Maskenpflicht und Impfzwang einverstanden. Für die Verantwortlichen in der Politik war diese Pandemie Neuland. Sie mussten die Gesundheit der Bürger im Land schützen und verlangten ihnen dabei viel ab.
Die zahlreichen Bilder der Toten in Bergamo schreckte alle ab und so wurden die Maßnahmen verschärft, bis hin zur Maskenpflicht und dem Lockdown. Die Gesundheit der Bürger stand an erster Stelle, und deswegen wurde eben mit den harten Maßnahmen gegengesteuert. Niemand auf der Welt hatte mit diesem Covid-Virus eine Erfahrung.
Im Nachhinein ist man immer schlauer. Jetzt nach 5 Jahren und der Analyse der Maßnahmen kommt man zu dem Schluss, dass viele der Maßnahmen übertrieben waren und nicht nötig gewesen wären. Doch wer wußte das im voraus? Niemand, und niemand wollte Schuld sein, dass es noch mehr Tote in Deutschland gibt.
Wir im Dorf sind mit einem blauen Auge davon gekommen und dafür sollten wir dankbar sein, auch für die Vorsorgemaßnahmen die vom Staat und Landkreis getroffen worden sind.
In dem folgenden Abschnitt sind die einzelnen Maßnahmen des Landkreises und des Staates aus der Coronazeit aufgeführt.
Im letzten Abschnitt sind Bilder vom Dorfleben aus der Zeit zu sehen.
Todesfälle und Auswirkungen in Deutschland und weltweit
Die COVID-19-Pandemie in Deutschland ist ein regionales Teilgeschehen des weltweiten Ausbruchs der Atemwegserkrankung COVID-19, das in Deutschland im Januar 2020 begann. Im Mai 2023 hob die WHO den „internationalen Gesundheitsnotstand“ auf.

Auswertung der Coronafälle im Landkreis vom 16.12.2020

Die ersten beiden Todesfälle in Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) wurden in Deutschland am 9. März 2020 gemeldet. Bis zum 15. Mai 2024 stieg die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus in der Bundesrepublik auf 183.155. Bis zu diesem Tag wurden dem Robert Koch-Institut (RKI) bundesweit mehr als 38,8 Millionen Infektionen gemeldet.

Weltweit beläuft sich die kumulative Zahl bestätigter SARS CoV-2-Infektionen derzeit¹ auf mehr als 704 Millionen. Die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit dem Virus beläuft sich weltweit auf mehr als sieben Millionen. Insbesondere in Hinblick auf die Infektionszahlen sollte die Interpretation jedoch mit Vorsicht erfolgen, da die Daten nicht mehr in der Qualität und Quantität erfasst werden wie noch zu aktiven Pandemiezeiten.
Eine Corona-Infektion kann zu Long Covid und damit langanhaltenden Beschwerden führen
Für Deutschland bedeutete die Pandemie einen nie dagewesenen Ausnahmezustand, der das gesellschaftliche Leben der Menschen stark beeinträchtigt hat. Lockdowns, Kontaktbeschränkungen und Homeoffice hatten körperliche Folgen für die Bevölkerung. So bewegte sich beispielsweise rund ein Viertel der Menschen während der Pandemie weniger als vorher. Daneben gab es psychische Auswirkungen. Vor allem die Isolation infolge von Lockdown und Kontaktrestriktionen während der Hochphasen der Pandemie stellte für viele Menschen eine ungeahnte psychische Herausforderung dar. Dies hat insbesondere bei Kindern und Jugendlichen Spuren hinterlassen. Dazu kam das neue Krankheitsbild Long-Covid bzw. Post-Covid. Beide Begriffe bezeichnen langanhaltende Beschwerden im Nachgang einer Corona-Infektion: Long-Covid ab der vierten Woche, Post-Covid ab der zwölften Woche. Krankheitssymptomen sind chronische Erschöpfungszustände, Müdigkeit, Kurzatmigkeit oder auch Konzentrations- und Gedächtnisprobleme. Gerade in Hinblick auf eventuelle Long-Covid-Erkrankungen ist nach wie vor Vorsicht geboten.
Als im Fernseher die schrecklichen Bilder aus Bergamo (Italien) zu uns kamen, waren alle wie erstarrt. Unser ganzes Land hatte Angst, dass es auch in dem Ausmaß zu uns überschwappt und die Politik musste Maßnahmen ergreifen. Die Bilder zeigen überfüllte Intensivstationen, aufgereihte Särge in den Kirchen und der Abtransport mit Militärlastwägen.



Maßnahmen der Politik in Deutschland ab 2020:
Im Landkreis Straubing-Bogen gilt ab Sonntag (25.10.2020), 0 Uhr, die rote Corona-Ampel

24.10.2020 Sieben-Tage-Inzidenz von 58,3
Der Landkreis Straubing-Bogen hat gemäß den offiziellen Zahlen von RKI (Stand 0 Uhr) und LGL (Stand 8 Uhr) mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 58,3 den Schwellenwert 50 überschritten.
Mit dieser Veröffentlichung auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege springt damit die Corona-Ampel im Landkreis Straubing-Bogen von gelb auf rot. Ab Sonntag, 25. Oktober, 0 Uhr, gelten damit folgende Regelungen gemäß der bayerischen roten Corona-Ampel:
- Maximal fünf Personen oder 2 Hausstände bei Kontakten, privaten Feiern und im öffentlichen Raum
- Maskenpflicht, wo Menschen dicht und länger zusammen sind, unter anderem auf stark frequentierten öffentlichen Plätzen, in öffentlichen Gebäuden, Arbeitsstätten, Freizeiteinrichtungen, Kulturstätten, auch am Platz in Schulen aller Jahrgangsstufen und Hochschulen (dies gilt z.B. auch für Zuschauer von Fußballspielen im Landkreis)
- Sperrstunde ab 22 Uhr, Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen ab 22 Uhr, Alkoholverkaufsverbot an Tankstellen ab 22 Uhr
Damit gilt auch eine Maskenpflicht in Grundschulen. „Wir können uns diesen Vorgaben nicht ohne weiteres entziehen“, sagt Landrat Josef Laumer und betont: „Wir wollen den Präsenzunterricht nicht gefährden und müssen daher diese vorgegebenen Maßnahmen umsetzen. Wir bitten dafür um Verständnis. Gleichzeitig hoffen wir, dass sich das Infektionsgeschehen bis nach den Ferien so weit reduziert, dass andere Lösungen wieder möglich sind.“
Der Präsenzunterricht an den Schulen läuft wie im bisherigen Rahmen in diesem Schuljahr ganz normal weiter.
Es herrscht zudem – entgegen den heutigen Meldungen in Teilen der Tagespresse - keine allgemeine Maskenpflicht auf Stadt- oder Marktplätzen wie zum Beispiel in Geiselhöring oder Bogen. Mit stark frequentierten öffentlichen Plätzen sind insbesondere Fußgängerzonen gemeint bzw. Orte, die von den jeweiligen Kreisverwaltungsbehörden per Allgemeinverfügung bekannt gemacht werden. Der Landkreis Straubing-Bogen hat in diesen öffentlichen Bereichen analog dem Vorgehen in den anderen niederbayerischen Landkreisen keine weitergehenden Regelungen und Definitionen von Örtlichkeiten getroffen und keine Allgemeinverfügung erlassen.
Die Regelungen der „roten Ampel“ gelten so lange, bis entweder der nächste Schwellenwert 100 überschritten ist oder der Schwellenwert 50 sechs volle Tage hintereinander unterschritten wird. Maßgeblich ist die Veröffentlichung auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.
Aktuell steigt der Sieben-Tage-Index im Landkreis weiter an, am Samstag kamen 14 neue positive Fälle hinzu. Acht Indexpersonen wurden aus der Quarantäne entlassen. Insgesamt zeigt sich ein diffuses Infektionsgeschehen verteilt über den Landkreis.

Nachdem gestern Bund und Länder die neuen Corona-Maßnahmen beschlossen haben, wurden sie heute vom bayerischen Kabinett auch noch mal offiziell verabschiedet.
Nach dem Lockdown-Beschluss von Bund und Ländern, hat jetzt auch das Bayerische Kabinett genau diese Maßnahmen verabschiedet. Damit treten sie ab kommenden Montag, 02.11., in Kraft und gelten den ganzen November:
- man darf sich nur noch mit Personen eines zweiten Hausstandes treffen. Die Personenanzahl darf dabei 10 nicht überschreiten. Das gilt auch für die private Wohnung.
- Schulen und Kitas sollen offen bleiben, so lange es geht.
- nur zwingend notwendige und nicht touristische Übernachtungen bleiben erlaubt
- überregionale tagestouristische Ausflüge sind untersagt
- Theater und Konzerthäuser müssen schließen
- Spielhallen, Kinos, Freizeitparks, Fitnessstudios, Sportanlagen, Schwimmbäder, Zoos müssen ebenfalls zu machen
- Gaststätten, Bars und Kneipen dürfen nur noch Lieferung und Abholung von Speisen anbieten. Kantinen dürfen geöffnet bleiben
- Dienstleistungsbetriebe der Körperpflege wie Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen. Medizinisch notwendige Behandlungen, zum Beispiel Physio-, Ergo und Logotherapien sowie Podologie/Fußpflege, bleiben weiter möglich. Friseursalons bleiben unter den bestehenden Auflagen zur Hygiene geöffnet.
- Geschäfte dürfen unter Hygiene-Auflagen geöffnet bleiben. 10qm pro Kunde müssen zur Verfügung stehen.
- Freizeit- und Amateursportbetrieb muss eingestellt werden - Individualsport bleibt erlaubt.
- Profisport darf nur noch ohne Zuschauer stattfinden - gilt auch für die Bundesliga
- Veranstaltungen werden untersagt






Oberharthausen während der Coronazeit
Jutta Oberneder machte für die Dorfbewohner im Gemeinschaftshaus einen Corona Schnelltest:


Am Ostersonntag morgen konnte man sich in Oberharthausen im Gemeinschaftshaus mit einem Schnelltest auf Covid 19 testen lassen. Die Apothekerin Jutta Oberneder bot diesen Service den Oberharthausener Bürgern unter strengsten 'Hygienevorschriften an. Dieses Angebot wurde von vielen sehr dankbar angenommen. So kann man heute z.B. im Altenheim mit einer "Bestätigung über einen negativen Test auf Coronavirus SARS-CoV-2" seine Angehörigen besuchen. Ein tolles Angebot der Jutta Oberneder!
Die Dorfgemeinschaft Oberharthausen bedankt sich recht herzlich bei der Jutta Oberneder für diesen außerordentlichen Service für die Oberharthausener und wünscht allen FROHE OSTERN!

Pfarrer Markus Daschner ging alleine mit der Mesnerin
beim Bittgang von Perkam nach Antenring.


Auch der neu gewählte Stadtrat in Geiselhöring mit Schutzmaske hält Abstand zum Kollegen ein

Alle Personen trugen vorschriftsmäßig die Schutzmasken

Die Kommunionkinder allesamt mit Mundschutz
beim Prangertag in der Kirche

Gräbersegnung 2020
Weihnachten 2020

Gruppenbild FFW- Übung im Juli 2020

FFW beseitigt im Dorf Rückstände von chemischer Flüssigkeit


Die Familie Zellmer blieb vorbildlich auch dahoam und
machte das Beste aus der Corona-Pandemie :o)