
Pfarrer Markus Daschner, Mesnerin Martina Pömmerl und Pfarrgemeinderatsmitglied
Ingrid Becker gratulieren Hans und Maria Zisterer zum 60. Hochzeitstag
Am 21. August 2024 feierte die Familie Zisterer ihren 60ten standesamtlichen Hochzeitstag . Der kirchliche Hochzeitstag ist einen Tag später, am 22. August. Pfarrer Markus Daschner, Mesnerin Martina Pömmerl und das Pfarrgemeinderatmitglied Ingrid Becker gratulierten im Namen der ganzen Pfarrgemeinde zu dem großartigen Jubiläum.
60 Jahre sind eine lange Zeit, in der viel Glück, Freude aber auch Leid über die beiden Jubilare gekommen sind. Sie haben mit den Kindern Maria und Hans Zwillinge großgezogen, die alle wieder eine eigene Familie gegründet haben. Dunkle Wolken zogen über die glückliche Familie auf, als der „Paul“ krank wurde und sich nicht mehr erholen konnte. Der Abschiedschmerz von ihm ist noch immer frisch. Doch die Tochter Maria kümmert sich liebevoll um die Eltern, wo immer sie nur helfen kann.
Die beiden Jubilare waren ihr Leben lang in den verschiedensten Ämtern, Vereinen und Arbeiten im Dorf tätig.
Frau Maria Zisterer ist bis heute noch eine anpackende Frau, sie putzte
- 22 Jahre bei der Familie Weyer in Pönning
- 13 Jahre bei der Frau Becker nach deren Sturz
- 45 Jahre bei der Familie Haller in Gunting ( hier putzt sie heute noch)
- 25 Jahre bei Wild Albert Oberharthausen (Putzen, Heindeln, Kartoffel klauben usw.)
- 25 Jahre Putzen der Filialkirche von Oberharthausen, Schmücken der Kirche und Sammmeln für den Maialtar, Adventskranz binden
- Sammeln für Caritas macht sie bis heute
Der Hans Zisterer
ist seit 52 Jahren bei der FFW Oberharthausen (Eintritt:1972) und seit 53 Jahren bei der Krieger- und Soldatenkameradschaft (Eintritt: 1971). Seit 70 Jahren ist er Mitglied des Mauerer- und Steinmetzvereins Straubing ,18 Jahre war er auch im Kirchenrat tätig und 10 Jahre bei der Jagdgenossenschaft. Worauf er aber besonders stolz ist, ist seine Zeit als Stadtrat von Geiselhöring. Er rückte in der SPD- Liste wegen des Rückzugs von Franz Hofmeister (zog von Geiselhöring nach Straubing) nach und konnte eine Periode im Stadtrat mitwirken. Zuvor war er ja schon jahrelang Ortssprecher von Oberharthausen gewesen.
Hans Zisterer hat in Oberharthausen seine Spuren als Mauerer hinterlassen. In den 70er Jahren hat er die alte Kirchenmauer zusammen mit dem Schneider Hans geputzt. Als die Dorfjugend 1984 ein Jugendheim im Gemeindehaus bekommen sollte, war es wiederum der Hans, der die Dorfjugend anleitete und unter seinem Kommando das Jugendheim baute. Als dann dieses Gemeindehaus samt Jugendheim von der Stadt Geiselhöring verkauft wurde, brauchte die Dorfjugend wieder eine Möglichkeit der Zusammenkunft. Da sich abzeichnete, dass in der Gastwirtschaft Wacker der Wirtshausbetrieb nach der Sophie wohl nicht mehr weiter geführt wird, hat Bürgermeister Stierstorfer vorausschauend ein Gemeinschaftshaus mit einem Jugendbereich geplant, um auch dem Dorf einen Ort für das Gemeindeleben zu geben. Und wer war wohl wieder der Chef beim Bau? Natürlich unser Hans Zisterer. Er hat den ganzen Bau mit seinem großen Wissen und Fleiß hochgezogen. Er bildete so manchem Oberharthausener zu einem „Mauerer“ aus, unterwies die Handlanger, teilte die Dorfleute ein und mauerte selber was er nur konnte. So konnte durch eine sehr große Eigenleistung der Bau günstig erstellt werden. Das ist ein großer Verdienst von Hans Zisterer, für das ihm die Dorfgemeinschaft sehr dankbar ist. Wie der damalige Ortssprecher Uli Aigner in seiner Rede bei der Eröffnung sagte: ... ohne den Hans wäre es nicht gegangen, es wäre noch kein Stein gesetzt! Auch das Haus von der Kühlanlage wurde unter seiner Regie gebaut.
Die Mithilfe der beiden Jubilare war und ist immer gefragt. Sie sind seit dem Zuzug vor 60 Jahren nach Oberharthausen zu geschätzten und geachteten Dorfbewohnern geworden.
Sie nahmen an den gesellschaftlichen Dorffesten ebenso teil, wie auch an Ausflügen der Vereine. Da er noch gut Auto fahren kann, unternehmen beide immer noch Ausflüge z.B. zum „Singenden Wirt“ nach Elisabethszell oder einfach nur ins „Cafe Schmid“ in Straubing zum Kaffeetrinken. Auch an kleineren Busreisen haben sie ihre Freude.
60 Jahre haben zwei Menschen zusammengeschweißt. Nichts kann diese Ehe mehr angreifen. Die Partnerschaft ist unzerstörbar wie der wertvollste Edelstein. Darum heißt es auch die "Diamantene Hochzeit“
Auch die Dorfgemeinschaft Oberharthausen möchte der Maria und dem Hans Zisterer ganz herzlich gratulieren. Möge der Herrgott ihnen ihren Lebensabend in Gesundheit und Zuversicht vollbringen lassen, auf dass sie noch viele schöne Jahre miteinander verbringen dürfen.
Bilder von Ingrid Becker und Maria Heigl

Pfarrer Markus Daschner mit den Jubilaren

Erinnerungsurkunde von Pfarrer Josef Niedermeier zum Hochzeitstag
mit der Traukirche von Leiblfing

Zeitungsbericht zur Goldenen Hochzeit



Hochzeitspaar vor dem Brautauto

Die Besichtigung der Aussteuer war damals noch wichtig für die Verwandten

Hochzeitsstrauß für Maria Zisterer

Geschenktisch der Jubilare