Wenn die bunten Fahnen wehen, geht die Fahrt nicht übers Meer, sondern dann ist in Oberharthausen Dorffest
Der dritte Teil des Dorffestes fand am sonnigen Sonntag statt. Zum Muttertag stellten sich viele Besucher ein. Viele Radfahrer hatten das Dorffest als Ziel, hier bekam jeder einen Platz und wurde verwöhnt. Ob Steak, Bratwürstl, Cevapcici oder Rollbraten, es war für jeden was dabei. Wer lieber einen Emmentaler wollte, der konnte aus der Käsetheke beliefert werden. Zu allem gab´s Bier vom Fass, ja das ist doch was! Fleißige Bedienungen schwirrten durch die Biertischgarnituren und der Zapfhahn hatte keine Pause. Die Kinder waren in der Hüpfburg gut aufgehoben und sprangen aus Freude was sie nur konnten. So hatten alle einen schönen unterhaltsamen Muttertag.

Die Mannschaften der KLJB Oberharthausen und KLJB Pönning
„Lasset das Spiel beginnen“ hieß es um 17:00 Uhr. Schiri Josef Lachenschmidt bat die Mannschaften der KLJB Pönning und KLJB Oberharthausen aufs Spielfeld zum Fußballspiel. Beide Mannschaften hatten sich mit „Ergänzungsspielern“ verstärkt. Es wurde zweimal 30 Minuten auf einem Kleinfeld gespielt. Bei hohen Temperaturen war das lang genug, vor allem, weil man sah, dass viele Akteure nicht im Training standen. Wie auch immer, es war ein sehr unterhaltsames, wenn auch ziemlich einseitiges Spiel. Um es kurz zu machen, die KLJB Oberharthausen bekam den Hintern richtig versohlt. Wenngleich in der zweiten Halbzeit die Oberharthausener besser ins Spiel kamen und mit einem fulminanten Weitschuss in den Winkel glänzen konnten, der die Zuschauer förmlich von den Sitzen riss.
Über das Endergebnis gab es überraschender Weise verschiedene Meinungen. Einige meinten 7:2 , andere 9:2, der Schiedsrichter 11:2. Wegen fehlender Anzeigentafel oder Videoaufnahme „einigte“ man sich dann schließlich auf 10:2. Diese „Absprache“ stellt ein Novum im deutschen Fußball dar, man wird sehen, ob es vor dem DFB Sportgericht standhält..... :o) Die Pönninger Burschen hatten sich schlauerweise am Samstag einen gewissen "Wissensvorsprung" über die Bodenverhältnisse des Boltzplatzes erarbeitet, weil sie schon Ball gespielt haben. Die Mannschaft aus Oberharthausen kannte den Platz nur vom Mähen, ohne vorheriges Training. Wichtig aber war, dass niemand verletzt wurde und dass es ein überaus faires Spiel war. Die zahlreichen Zuschauer wurden gut unterhalten und nach dem Spiel gab´s für alle Spieler und Spielerinnen eine Brotzeit und Freibier. Mit einem gemütlichen Zusammensitzen endete das diesjährige Dorffest. Alle waren sehr zufrieden, die Ausrichter vom Dorf und auch die Gäste, die sehr gut bewirtet wurden.
Die Dorfgemeinschaft Oberharthausen bedankt sich bei den Dorfvereinen, die zum Gelingen beigetragen haben. Zahlreiche Stunden wurden in Organisation, Aufbau, Beschaffung und Service gesteckt. Die große Arbeit hat sich gelohnt, das Fest war ein schöner Erfolg. Es stellte sich heraus, dass der Muttertag auch von Radfahrern genutzt wurde, die Kaffee und Kuchen genießen wollten, oder auch gleich zum Mittagstisch kamen. Es war Platz für alle und vor allem ohne notwendige vorige Reservierung wie bei den Gasthäusern am Muttertag. Die Kinder hatten ihren Spaß in der Hüpfburg und das Sportgelände ist dafür einladend und großzügig angelegt.
Deshalb gilt unser Dank den vielen treuen Gästen, die uns jahrelang zu unseren Festen besuchen.
Dank auch an alle Spendern der schönen Torten und Kuchen, welche die Landfrauen den Gästen anbieten konnten.
Es gilt wie immer: In Oberharthausen ist man in guten Händen!
Eindrücke vom Fußballspiel

Das letzte Bild von der Lydia sagt alles über das Dorffest aus,
denn es war für alle ein schöner Spaß!