Eröffnung und kirchlicher Segen für neuen Wertstoffhof – Zentrale Funktion

Geiselhöring. (os) In einem feierlichen Akt und mit ökumenischer Segnung ist am Dienstag der neue Wertstoffhof in der Stadt Geiselhöring am Kreisverkehr, neben dem neuen Feuerwehrhaus, seiner Bestimmung übergeben worden. Landrat Josef Laumer, Bürgermeister Herbert Lichtinger und ZAW-Geschäftsleiter Gangolf Wasmeier blickten dabei auch auf die Baugeschichte zurück.Josef Laumer, in seiner Funktion als stellvertretender Vorsitzender des ZAW, erinnerte daran, dass im Jahr 1989 der erste Wertstoffhof am Gelände des Jugendtagungshauses als erster Wertstoffhof des Landkreises eröffnet wurde. Fast auf den Tag genau wurde 1996, also sieben Jahre später, der Wertstoffhof in die Fraunhofer Straße umgesiedelt. Bereits 2015 wurde im Verbandsrat ein neuer Standort diskutiert, um eine Zusammenlegung der Grüngutsammelstelle mit dem Wertstoffhof zu ermöglichen. 2021 fiel die Entscheidung für den neuen Standort an der Hadersbacher Straße.
Ökumenische Segnung mit hohem Besuch
Die Geistlichen, Stadtpfarrer Josef Ofenbeck von der katholischen Kirche und Stadtpfarrer Ulrich Fritsch, der Schüler mitgebracht hatte, nahmen gemeinsam die Segnung des neuen Wertstoffhofes vor. Bürgermeister Herbert Lichtinger freute sich darüber, dass mit der offiziellen Eröffnung die Stadt „ein echtes Nikolausgeschenk vom Landkreis und der Stadt Straubing“ erhalten habe.Der Geschäftsleiter des ZAW, Gangolf Wasmeier, bezeichnete die 40 gemeindlichen Wertstoffhöfe im Verbandsgebiet des ZAW-SR und das Entsorgungszentrum in Straubing, vor allem aber die 1,5 Millionen Euro an Investition für den Neubau in Geiselhöring als „einen wirkungsvollen Beitrag zur Erhaltung der Lebensgrundlagen für die kommenden Generationen“. Immerhin würden im Verbandsgebiet des ZAW-SR 72 Prozent aller Abfälle getrennt der Wiederverwertung zugeführt. Trotzdem sei es notwendig, durch Herstellung langlebiger und reparaturfähiger Produkte und durch Abschaffung unnötiger Verpackung Abfall zu vermeiden.Die großzügige Auslegung der angekauften Fläche, wofür 500 000 Euro an die Stadt bezahlt wurden, und die Baukosten von rund einer Million Euro ergaben sich unter anderem auch daraus, dass dem neuen Wertstoffhof eine zentrale Funktion im Labertal, etwa durch die Annahme von Kühlgeräten und Hartplastik oder als Sammelstelle für Hochwasserabfälle, zukommen solle. Am neu aufgestellten Tauschregal kann jeder Guterhaltenes anbieten oder sich unentgeltlich bedienen.
(Quelle: Straubinger Zeitung vom 9.12.2022)
Der neue Wertstoffhof ist sehr geräumig und wunderbar auch zum Anfahren von Grüngut. Hier ist Platz zum Rangieren, im Gegensatz zur alten Annahmestelle im Klärbecken an der Straubinger Straße, wo es für ältere Herrschaften oftmals nicht einfach war. Es ist eine gute Investition und benutzerfreundlich ausgelegt. Herzlichen Dank dafür an die Stadt Geiselhöring und dem ZAW.





Öffnungszeiten im Wertstoffhof an der Hadersbacher Straße neben dem neuen Feuerwehrhaus

So hat alles 1990 begonnen....

Zeitungsbericht von Alois Hauner