Während im Dorf in Ruhe die Kirchenratswahl stattfand, flogen auf den Feldern den Hasen und Fasanen die Schrotkugeln um die Ohren. Christian Gschwind, der Jagdpächter von der Jagd Oberharthausen, hatte durch seinen Obertreiber und Jagdvorsteher, Manfred Zellmer, zur Treibjagd geladen. Bei herrlichem Sonnenschein kam eine gute Jagdstrecke zusammen:
43 Hasen, 13 Fasan und 1 Fuchs war die Ausbeute.
Mit einem Shuttle- Transfer (Traktor mit Anhänger) wurden die Jäger und Treiber zu der Flur gebracht. Von weitem konnte man meinen, dass es ein Trupp wild entschlossener Jäger zum "Fensterln" unterwegs ist, weil auch die Steigleiter weit sichtbar am Wagen stand. Der "Brotzeitwagen" (Anhänger mit geschossenem Wild) wurde dahinter mitgeführt.....
Bei der Einkehr ins Gemeinschaftshaus wurden die Treiber und Jäger mit einem gschmackigen Rehragout vom Gasthaus Gschwind verköstigt. Manfred Zellmer bedankte sich bei den Jägern und Treibern für die umsichtige Durchführung und war auch froh, dass ausser dem Wild niemand zu Schaden gekommen ist. Das gesammelte Treibergeld wird dann in einer gemütlichen Runde in Essen und Trinken umgesetzt.
Die Dorfgemeinschaft bedankt sich beim Jagdpächter Christian Gschwind für seine umsichtige Hege der Oberharthausener Jagd, wozu auch die Treibjagd zur Bestandsreduzierung zwingend notwendig ist.
Bilder von der Jagd
Bilder von Franz Märkl